WCCF Tech berichten mit Berufung auf einen entsprechenden Bericht aus dem chinesischsprachigem 'Board Channels' Forum über einen weiteren kommenden Preisanstieg bei AMD-Grafikkarten, welcher im Zeitrahmen Februar/März anstehen soll. Diese Preissteigerung soll von den Grafikkarten-Herstellern ausgehen, sprich läuft erst durch die Handelskette hindurch, erreicht die Einzelhandelspreise dann also mit 1-2 Monaten Verzögerung (je nach Höhe der Lagerbestände). Interessanterweise werden als Begründung nicht direkt steigende GDDR-Preise genannt, sondern eher eine Anpassung an die neue Preislage bei nVidia-Grafikkarten, welche zuletzt meist stärker gestiegen sind als AMD-Grafikkarten. Aber natürlich kann im Hintergrund dennoch ein weiter steigender GDDR-Preis aktiv sein, dies betrifft dann die Lieferbeziehung zwischen AMD und den Grafikkarten-Herstellern, wovon in aller Regel nur wenig nach außen dringt. Zur Höhe der kommenden Preissteigerung bei AMD-Grafikkarten wurde nichts gesagt, aber generell scheint es so, als wollten die Hersteller lieber viele kleinere Preissteigerungen ansetzen als eine große – da letztere zu viel mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde.
According to the latest news from manufacturers, some AMD graphics card manufacturers may implement a second cost price increase starting in February or March. The extent of the increase is unclear, but the strategy is expected to be to catch up with the cost price level of comparable nVidia models, maintaining a price similar to corresponding nVidia models.
Quelle: WCCF Tech am 2. Februar 2026, in Übersetzung eines Berichts aus dem chinesischsprachigem 'Board Channels' Forum
Das chinesischsprachige UDN (via VideoCardz) berichtet über die Mitarbeiter-Jahresend-Party von nVidia Taiwan, in deren Umfeld sich nVidia-CEO Jensen Huang augenscheinlich auch Journalisten-Fragen stellte. Hierbei wurde die nVidia-Kooperation mit MediaTek zum N1-Chip bestätigt, was nVidia vorher bislang noch nicht derart klar ausgedrückt hatte – inoffiziell aber natürlich schon des längerem bekannt war. Beispielsweise hatte nVidia schon im letzten Herbst bestätigt, dass "N1" und "GB10" eigentlich derselbe Chip sind – wobei unklar ist, ob hierbei nicht im wirklichen "N1X" gemeint sein dürfte (alle vermuteten N1-Chips im Vergleich). Für eine gewisse Beachtung sorgt natürlich die Formulierung "mit leistungsstarken KI-Funktionen entwickelt", was in der entsprechenden Berichterstattung zu Titelzeilen á "nVidia AI-PC" führt. Prinzipiell dürfte dies sogar zutreffen, denn nVidias GB10 soll wegen der "Blackwell"-basierten Grafikeinheit immerhin 1000 TOPs (bei NVFP4) erreichten – was natürlich eine ganz andere Kategorie darstellt gegenüber den bisher üblichen PC-NPUs mit ihren FP4-Rechenleistungen von 40-100 TOPs.
Zuvor hatte es Gerüchte gegeben, dass nVidia mit MediaTek an der Entwicklung der N1-Prozessoren zusammenarbeitet. In einem Interview erklärte Huang, dass die Kooperation mit MediaTek zu einem sehr leistungsstarken System-on-a-Chip (SoC) mit geringem Stromverbrauch und exzellenter Performance geführt habe, der speziell für Computer mit leistungsstarken KI-Funktionen entwickelt wurde.
Quelle: UDN am 31. Januar 2026 (maschinell übersetzt ins Deutsche)
Twitterer HXL packt erste genauere Daten zum Zen6-CCD aus: Wie bekannt soll jenes (in der Classic-Bauweise) gleich 12 CPU-Kerne mit sich bringen, bestätigt wird hingegen der Level3-Cache von 48 MB und wirklich neu ist die Chipfläche von 76mm² unter interessanterweise der 2nm-Fertigung von TSMC. Dies war bis zuletzt eine unsichere Sache, manche Quellen sprachen von 2nm, andere eben von 3nm. Normalerweise würde ein doppelter Nodesprung gerade bei AMD überraschen, allerdings packt AMD hier eben auch wieder mehr Cores und Cache ins CCD, kommt aber auf eine kaum abweichende Chipfläche – dies spricht wiederum durchaus für die tatsächliche Verwendung der 2nm-Fertigung (da die Flächenverbesserungen von 4nm zu 3nm zu 2nm vergleichsweise moderart ausfallen). Im übrigen darf AMD aber auch kaum unter 70mm² per CCD kommen, denn ansonsten wird die Wärmeabgabe auf der kleinen Fläche zu schwierig. Deswegen muß AMD mit besseren Fertigungsverfahren ganz automatisch die Kern-Anzahl und Cache-Größe steigern, sofern man die Kerne nicht intern wesentlich dicker macht (wie bei Zen 4/5 passiert). Ein wenig offen bleibt natürlich, ob jene Angaben zum Zen6-CCD allesamt korrekt sind – aber technisch ergibt sich die Möglichkeit hierzu, denn der Tape-Out von Zen 6 muß angesichts eines Markstarts im Jahr 2026 längst erfolgt sein.
Zen2 CCD: 2*4 Core 2*16 MB L3 TSMC N7 ~77 mm2
Zen3 CCD: 8 Core 32MB L3 TSMC N7 ~83 mm2
Zen4 CCD : 8 Core 32MB L3 TSMC N5 ~72 mm2
Zen5 CCD : 8 Core 32MB L3 TSMC N4 ~71 mm2
Zen6 CCD : 12 Core 48MB L3 TSMC N2 ~76 mm2
Quelle: HXL @ X am 30. Januar 2026
Der Marktstart des Ryzen 7 9850X3D verlief eher denn geräuschlos: Der Verkauf des Prozessors wurde am Donnerstag 15 Uhr freigeschaltet, die deutsche UVP von 499 Euro umgehend erreicht und später mit mehreren Angeboten auf dieser Preislage unterfüttert. Dies hat sich dann auch in den Abend und den nächsten Morgen hinein ohne wirkliche Änderungen gehalten. Die Mindfactory verkaufte in der ersten Stunde (über) 20 Stück und bis zum Morgen dann (über) 70 Stück, was für ein Refresh-Modell nicht ganz verkehrt ist, aber natürlich keinen Vergleich zum Andrang beim originalen Ryzen 7 9800X3D darstellt. Zumindest einen großen Absatzschub gibt es mit dem Ryzen 7 9850X3D somit nicht, der "alte" Ryzen 7 9800X3D dürfte auch weiterhin die Verkaufslisten dominieren. Auf aktueller Preislage liegt der neuere Ryzen 7 9850X3D auf einem Mehrpreis von +58€ gegenüber der Boxed-Variante sowie +71€ zur Tray-Variante des Ryzen 7 9800X3D. Letztere ist beim Ryzen 7 9850X3D noch nicht wirklich im Markt angekommen, da teurer als die Boxed-Variante angeboten.
| AMD Zen 5 X3D | Kerne | L2+L3 | 3DVC | Takt | iGPU | OC | TDP/PPT | Listenpreis | Retail | Release |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen 9 9950X3D2 | 16C/32T | 16+64 MB | 128 MB | 4.3/5.6 GHz | ✓ | ✓ | 200/?W | ? | ? | unbekannt |
| Ryzen 9 9950X3D | 16C/32T | 16+64 MB | 64 MB | 4.3/5.7 GHz | ✓ | ✓ | 170/200W | $699 / 769€ | ab 648€ | 12. März 2025 |
| Ryzen 9 9900X3D | 12C/24T | 12+64 MB | 64 MB | 4.4/5.5 GHz | ✓ | ✓ | 120/162W | $599 / 659€ | ab 562€ | 12. März 2025 |
| Ryzen 7 9850X3D | 8C/16T | 8+32 MB | 64 MB | 4.7/5.6 GHz | ✓ | ✓ | 120/162W | $499 / 499€ | ab 497€ | 29. Jan. 2026 |
| Ryzen 7 9800X3D | 8C/16T | 8+32 MB | 64 MB | 4.7/5.2 GHz | ✓ | ✓ | 120/162W | $479 / 529€ | ab 426€ | 7. Nov. 2024 |
| Ryzen 5 9600X3D | 6C/12T | 8+32 MB | 64 MB | ? | ? | ? | ? | ? | ? | komplett unbestimmt |
| Hinweis: Angaben zu noch nicht offiziell vorgestellter Hardware basieren auf Gerüchten & Annahmen | ||||||||||
Die kürzlichen Mindfactory-Verkaufszahlen zeigten auch auf weitere beachtbare Einzelhandels-Preissteigerungen bei Grafikkarten hin – wenngleich jene augenscheinlich recht selektiv stattgefunden haben. Denn gegenüber dem Stand zur Monatsmitte hat sich mit gemittelt +4,2% (weiterem) Preisaufschlag noch nichts entscheidendes getan, gab es bei Intel sogar Fälle von leicht sinkenden Preisen. Dem gegenüber stehen allerdings beachtbare Preissteigerungen bei GeForce RTX 5060 8GB, 5060 Ti 16GB, 5070 Ti und 5090 – womit abzüglich des letzten Modells genau jene Karten genannt sind, welche derzeit in nVidias Lieferpriorisierung ganz unten stehen. Herausstechend ist hierbei die GeForce RTX 5060 Ti 16GB, welche innerhalb von nur 10 Tagen um gleich +21% bzw. +102 Euro zulegte. Jene Karte ist auch diejenige, welche in einer GDDR-Knappheit am ehesten betroffen sein sollte – Mainstream-Ansatz mit dennoch hoher Speichermenge. Aber auch die GeForce RTX 5070 Ti hat derzeit mit ab 926 Euro einen schon ungesunden Preispunkt in der Nähe der (früheren) Bestpreise zur GeForce RTX 5080 erreicht. Generell gilt dabei, dass die Preissteigerungen gewöhnlich durch das nächsthöhere Modell limitiert sind, eine GeForce RTX 5070 Ti teurer als eine GeForce RTX 5080 dürfte es somit nicht geben.
| Grafikkarten | Sept. | Okt. | Nov. | Dez. | Jan. | 28.1. | 18.1.→28.1. | ∑ Steigerung | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Radeon RX 9060 XT 8GB | 279€ | 279€ | 259€ | 269€ | 311€ | 329€ | +6% | +18% | |
| Radeon RX 9060 XT 16GB | 329€ | 349€ | 339€ | 349€ | 389€ | 412€ | +6% | +25% | |
| Radeon RX 9070 16GB | 549€ | 541€ | 539€ | 529€ | 599€ | 599€ | ±0 | +9% | |
| Radeon RX 9070 XT 16GB | 639€ | 619€ | 609€ | 593€ | 671€ | 688€ | +3% | +8% | |
| Arc B570 10GB | 185€ | 200€ | 217€ | 217€ | 222€ | 217€ | –2% | +17% | |
| Arc B580 12GB | 239€ | 256€ | 239€ | 239€ | 279€ | 256€ | –8% | +7% | |
| GeForce RTX 5050 8GB | 232€ | 237€ | 243€ | 233€ | 250€ | 254€ | +2% | +9% | |
| GeForce RTX 5060 8GB | 288€ | 289€ | 279€ | 277€ | 299€ | 319€ | +7% | +11% | |
| GeForce RTX 5060 Ti 8GB | 341€ | 350€ | 339€ | 348€ | 369€ | 383€ | +4% | +12% | |
| GeForce RTX 5060 Ti 16GB | 416€ | 419€ | 419€ | 411€ | 483€ | 585€ | +21% | +41% | |
| GeForce RTX 5070 12GB | 529€ | 530€ | 529€ | 526€ | 574€ | 594€ | +3% | +12% | |
| GeForce RTX 5070 Ti 16GB | 766€ | 762€ | 755€ | 749€ | 849€ | 926€ | +9% | +21% | |
| GeForce RTX 5080 16GB | 1027€ | 1019€ | 1019€ | 1009€ | 1238€ | 1260€ | +2% | +23% | |
| GeForce RTX 5090 32GB | 2319€ | 2449€ | 2628€ | 2689€ | 3079€ | 3299€ | +7% | +42% | |
| Preisindex (Ø 14 Produkte) | 100% | 102% | 101% | 101% | 114% | 118% | |||
| monatliche Preissteigerung | –3,0% | +1,9% | –0,5% | –0,1% | +12,1% | +4,2% | ∑ +18% | ||
| jeweils günstigstes lieferbares Angebot im deutschen Einzelhandel gemäß Geizhals, Preisdatum jeweils Wochenende zur Monatsmitte (sofern nicht anders genannt) | |||||||||
Mit dem Ryzen 7 9850X3D schickt AMD eine rein Taktraten-verbesserte Variante des bekannten Ryzen 7 9800X3D ins Rennen, während der ebenfalls erwartete Ryzen 9 9950X3D2 wohl erst einigermaßen später erscheinen wird. Damit fehlt diesem X3D-Refresh ein wenig der Schwung, die zwei neuen X3D-Modelle zusammen in nur einem Launch wären besser gewesen und würden mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Somit können sich die Hardwaretester heute nur dann auszeichnen, wenn ein möglichst breiter Vergleich zu anderen X3D-Prozessoren geboten wird, denn allein die paar Prozent Mehrperformance des neuen Ryzen 7 9850X3D gegenüber dem "alten" Ryzen 7 9800X3D locken natürlich niemanden hinter dem warmen Ofen hervor. Die gewichtige Frage nach dem Preisunterschied am Markt ist zudem heute sowieso noch nicht zu beantworten, jene läßt sich erst mit dem Marktstart am morgigen Tag auflösen. Insofern die vorliegenden Testberichte eine gewisse Qualität und Anzahl erreichen, wird zum Ryzen 7 9850X3D dann noch (in wenigen Tagen) die übliche Launch-Analyse seitens 3DCenter nachfolgen.
| AMD Zen 5 X3D | Kerne | L2+L3 | 3DVC | Takt | iGPU | OC | TDP/PPT | Listenpreis | Release |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen 9 9950X3D2 | 16C/32T | 16+64 MB | 128 MB | 4.3/5.6 GHz | ✓ | ✓ | 200/?W | ? | unbekannt |
| Ryzen 9 9950X3D | 16C/32T | 16+64 MB | 64 MB | 4.3/5.7 GHz | ✓ | ✓ | 170/200W | $699 / 769€ | 12. März 2025 |
| Ryzen 9 9900X3D | 12C/24T | 12+64 MB | 64 MB | 4.4/5.5 GHz | ✓ | ✓ | 120/162W | $599 / 659€ | 12. März 2025 |
| Ryzen 7 9850X3D | 8C/16T | 8+32 MB | 64 MB | 4.7/5.6 GHz | ✓ | ✓ | 120/162W | $499 | 29. Jan. 2026 |
| Ryzen 7 9800X3D | 8C/16T | 8+32 MB | 64 MB | 4.7/5.2 GHz | ✓ | ✓ | 120/162W | $479 / 529€ | 7. Nov. 2024 |
| Ryzen 5 9600X3D | 6C/12T | 8+32 MB | 64 MB | ? | ? | ? | ? | ? | komplett unbestimmt |
| Hinweis: Angaben zu noch nicht offiziell vorgestellter Hardware basieren auf Gerüchten & Annahmen | |||||||||
Der zweite Tag der Panther-Lake-Launchreviews war heftig enttäuschend, als dass eine eine kleine Handvoll an Testberichten mit Prozessoren abseits des Spitzenmodells Core Ultra X9 388H hinzugekommen ist – darunter keines, welches dem Leser die Ehre erwiesen hat, die für vergleichende Benchmarks nicht ganz unwichtige Information zu den konkret benutzten Powerlimits zu kredenzen. Von den gestern erwähnten Testberichten scheint es zudem nirgendwo einen zweiten Teil mit Benchmarks eben dieser kleineren Panther-Lake-Modelle zu geben, womit man wohl sagen kann: Intel-Marketing 1, Fachpresse 0. Denn somit hat es Intel über die Zweiteilung des Launchgeschehens hinbekommen, dass sich alle Welt an den gestrigen Performancedaten zum Core Ultra X9 388H orientiert (welches zudem im gestern getesteten Asus-Notebook mit klar höherem Powerlimit lief), obwohl dieses Prozessoren-Modell in der Praxis sicherlich weniger als 5% des Stückzahlen-Volumens ausmachen dürfte. Damit sind weiterhin Tests fehlend zu Panther Lake auf 25 Watt PBP/PL1 – und allein der gestrige iGPU-Test von Hardware Canucks @ YouTube liefert hierzu gewisse Aussagen:
Mit dem Montag gab es den ersten Schwung an (unabhängigen) Testberichten zu Intels "Panther Lake" (Linkliste nachfolgend). Zu beachten wären hierbei allerdings zwei Punkte: Erstens durfte am Montag nur das Spitzenmodell "Core Ultra X9 388H" getestet werden, um natürlich Panther Lake ins bestmögliche Licht zu rücken. Die Tests zu den anderen PTL-Modellen werden dann am Dienstag nachfolgen, hoffentlich legen die Hardwaretester hier einen ähnlichen Elan an den Tag wie eben beim Core Ultra X9 388H. Und zweitens gab es ausschließlich dasselbe Notebook im Test, das Asus Zenbook Duo (2026) – ein absolutes Spitzengerät zu einem entsprechend hohen Preispunkt von ca. 2600 Euro. Damit fehlt den jetzt vorliegenden Tests ein wenig die Variabilität, welche für das Notebook-Segment sehr üblich ist. Zugleich ist jenes Asus-Modell auf Prozessoren-Seite auch teilweise höher als Intels Vorgaben angesetzt: Intel definiert jenen Prozessor mit einer PBP/PL1 von 25 Watt, die MTP/PL2 darf je nach Gusto des Notebook-Herstellers 65 oder 80 Watt betragen. Asus hingegen benutzt eine PBP/PL1 von gleich 46 Watt sowie eine MTP/PL2 von 64 Watt – liegt unter Dauerlast ergo deutlich über Intels Vorgabe und bei kurzfristiger Last am unteren Ende selbiger.
| Intel Panther Lake | Kerne | P-Takt | L3 | iGPU | Speichersupport | PBP/PL1 | MTP/PL2 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Core Ultra X9 388H | 4P+8E+4LPE/16T | 2.1/5.1 GHz | 18 MB | Arc B390: 12 Xe3 @ ≤2.5 GHz | LPDDR5X/9600 | 25W | 65/80W * |
| Core Ultra 9 386H | 4P+8E+4LPE/16T | 2.1/4.9 GHz | 18 MB | "Intel Graphics": 4 Xe3 @ ≤2.5 GHz | LPDDR5X/8533 oder DDR5/7200 | 25W | 65/80W * |
| Core Ultra X7 368H | 4P+8E+4LPE/16T | 2.0/5.0 GHz | 18 MB | Arc B390: 12 Xe3 @ ≤2.5 GHz | LPDDR5X/9600 | 25W | 65/80W * |
| Core Ultra 7 366H | 4P+8E+4LPE/16T | 2.0/4.8 GHz | 18 MB | "Intel Graphics": 4 Xe3 @ ≤2.5 GHz | LPDDR5X/8533 oder DDR5/7200 | 25W | 65/80W * |
| Core Ultra X7 358H | 4P+8E+4LPE/16T | 1.9/4.8 GHz | 18 MB | Arc B390: 12 Xe3 @ ≤2.5 GHz | LPDDR5X/9600 | 25W | 65/80W * |
| Core Ultra 7 356H | 4P+8E+4LPE/16T | 1.9/4.7 GHz | 18 MB | "Intel Graphics": 4 Xe3 @ ≤2.45 GHz | LPDDR5X/8533 oder DDR5/7200 | 25W | 65/80W * |
| Core Ultra 5 338H | 4P+4E+4LPE/12T | 1.9/4.7 GHz | 18 MB | Arc B370: 10 Xe3 @ ≤2.4 GHz | LPDDR5X/8533 | 25W | 65/80W * |
| Core Ultra 5 336H | 4P+4E+4LPE/12T | 1.9/4.6 GHz | 18 MB | "Intel Graphics": 4 Xe3 @ ≤2.3 GHz | LPDDR5X/8533 oder DDR5/7200 | 25W | 65/80W * |
| * MTP/PL2 bei den größeren Panther-Lake-Modellen konfigurierbar für die Notebook-Hersteller | |||||||
Für ein wenig Aufregung sorgt derzeit eine Nutzer-generierte iGPU-Roadmap zu AMD & Intel auf 'Weibo', welche HXL @ X für westliche Gefilde zeigt. Jene zeichnet bei AMD eine "endlose" Fortführung von RDNA3.5 bis ins Jahr 2028 ein, während Intel hingegen im iGPU-Bereich weiterhin ständig neue Architektur-Stufen bringen soll – gekrönt am Ende über die von nVidia übernommene Grafikarchitektur für Intel-Prozessoren, was natürlich auch erst in ein paar Jahren spruchreif werden wird. Primär drückt die Nutzer- bzw. KI-erstellte Roadmap somit also aus, dass AMD hier eine weitere Entwicklung vermissen läßt – im Gegensatz zu Intel. Dieser Grundaussage tritt der bekannte Twitterer Kepler allerdings klar entgegen, denn ganz so arm soll die weitere iGPU-Entwicklung bei AMD nicht ausfallen: Vielmehr soll bei AMD eine Aufteilung der iGPU-Entwicklug stattfinden, wo die Standard-iGPUs tatsächlich weiterhin bei RDNA3.5 bleiben, die Spitzen-APUs (Halo-Klasse) hingegen zu RDNA5 wechseln sollen. Dies passt nebenbei auch zu den Ausführungen von YouTuber 'Moore's Law Is Dead', wonach AMD ab der Zen6-APU "Medusa Halo" mit extra iGPU-Chiplets arbeiten soll, die zwischen Grafikchip-Bereich und iGPU-Bereich austauschbar sind.
AMD is dividing their APU roadmap into:
a) Products targeting lower end markets or markets that don't need good iGPU performance (i.e office laptops, and also laptops using high-end dGPUs). These will continue to use RDNA 3.5 until 2029.
b) "Premium" iGPU products with RDNA5.
Quelle: Kepler @ X am 24. Januar 2026
Richtig viel Aufregung und Berichterstattung gibt es derzeit über ein Video vom der8auer, welches von der Einstellung des OPP-Programms von nVidia berichtet – und damit dem Ende von nVidia-Grafikkarten zur UVP. Das "Open Price Program" diente nVidia augenscheinlich dazu, einen gewissen Anteil an UVP-Karten am Markt zu garantieren. Dies wurde wohl über den Weg eines Cashbacks zugunsten der Grafikkarten-Hersteller realisiert – jene haben nachträglich von nVidia Rabatte bekommen für ihre verkauften UVP-Modelle. Wieso nVidia diesen vergleichsweise komplizierten Weg gegangen ist, ist nicht vollständig zu klären. Denkbarerweise wollte nVidia einfach nur für tatsächlich zum UVP verkaufte Karten diesen Preisnachlaß geben und eben nicht generell – weil dann nicht mehr kontrollierbar wäre, an welchen Stellen die Grafikkarten-Hersteller sich diesen Rabatt in die eigene Tasche gesteckt und trotzdem am Markt höhere Preise verlangt hätten. Wie auch immer, das OPP-Programm hatte zumindest zu diesem (positiven) Effekt geführt, dass nachdem der Überbedarf zum Launchtermin etwas abgebaut war, die Listenpreise bzw. UVPs auch wirklich im Einzelhandel angekommen sind.
Deswegen gab es anscheinend "behind the scenes" ein sogenanntes OPP-Programm, um die Preise gerade von diesen UVP-Karten aktiv zu beeinflussen. Ich habe versucht über verschiedene Kontakte rauszufinden, was dieses OPP-Programm eigentlich heißt. Mir konnte keiner sagen, was genau das ist, aber ich habe es mir zumindest mal von zwei Quellen bestätigen lassen, dass es dieses OPP-Programm tatsächlich gab, bis vor ein paar Tagen. Man könnte das OPP als eine Art "Cashback-Programm" bezeichnen, mit dem nVidia versucht hat künstlich diesen Preis am Markt durchzusetzen. Also, dass es tatsächlich Karten am Markt gibt, die zu UVP verfügbar sind. Soweit ich weiß, waren noch alle großen Partner Teil davon, weil ansonsten wäre es technisch gar nicht möglich gewesen überhaupt solche Karten zu der UVP anzubieten, wie nVidia das haben wollte.
Quelle: der8auer @ YouTube am 23. Januar 2026