Mit der GeForce RTX 4070 Ti bringt nVidia die dritte RTX40-Grafiklösung, basierend auf dem dritten Ada-Lovelace-Grafikchip und erstmals bei nVidias neuer Grafikkarten-Generation in den dreistelligen Preisbereich herabreichend. Prinzipiell handelt es sich hierbei um eine umbenannten "GeForce RTX 4080 12GB" zum leicht abgesenkten Preis. Letzteres war wohl auch notwendig, um wenigstens einen gewissen Performance/Preis-Vorteil gegenüber der von den Grafikkarten-Käufern weitgehend verschmähten GeForce RTX 4080 (16GB) zu erreichen. Ob dies ausreichend ist bzw. wo sich die GeForce RTX 4070 Ti im Performance-Gesamtbild einordnen kann, soll nachfolgend auf Basis der Performance-Werte der Launch-Reviews ermittelt werden.
Wie bekannt, hatte nVidia bei der initialen Vorstellung der Ada-Lovelace-Generation [2] bereits eine "GeForce RTX 4080 12GB" für November 2022 sowie Listenpreise von 899 Dollar bzw. 1099 Euro bekanntgegeben. Schon seinerzeit wurden Preispunkt und Namensgebung in Frage gestellt, worauf nVidia tatsächlich ein Einsehen hatte und noch Mitte Oktober [3] diese Karte wieder aus dem Aufgebot strich. Schnell wurde allerdings klar, dass damit die einstmals angedachte Hardware keineswegs aus dem Spiel war, sondern schlicht nur unter neuem Namen herauskommen sollte. Nach einer gewissen Zeitspanne kristallisierte sich dann die neue Namensgebung "GeForce RTX 4070 Ti" heraus. Preislich gab es lange Zeit keine Bewegung, ehe nVidia kurz vor Launch den Listenpreis doch noch um 100 Dollar bzw. 200 Euro kürzte (letzteres auch ermöglicht durch den inzwischen besseren Wechselkurs).
Die neue Namensgebung passt in jedem Fall besser zu dem Punkt, dass für die GeForce RTX 4070 Ti der AD104-Chip Verwendung findet, im Gegensatz zum AD103-Chip bei der GeForce RTX 4080. Der neue, nunmehr dritte Ada-Lovelace-Grafikchip kommt in einer für nVidia typischen Midrange-Größe von 294,5mm² Chipfläche daher, das 192-Bit-Speicherinterface (für 6 Stück Speicherchips à 2 GByte) samt der (aus heutiger Sicht) mittleren TDP sollte die Kostenlage eigentlich überschaubar halten. Trotzdem ist die Preislage der GeForce RTX 4070 Ti mit Listenpreisen von 799 Dollar bzw. 899 Euro weiterhin hoch für ein Modell der 70er Klasse, die vorherige GeForce RTX 3070 Ti startete mal für 599 Dollar – was zudem gegenüber den 499 Dollar der regulären GeForce RTX 3070 ebenfalls schon als zu hoch angesehen wurde.
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Chip-technisch ist der AD104-Chip unspektakulär, da einfach 1:1 von den vorherigen Ada-Lovelace-Chips herunterskaliert. Dies betrifft dann auch das Speicherinterface, wo es den einzigen Rückschritt gegenüber der vorherigen Ampere-Generation [4] gibt: Während der GA104-Chip von GeForce RTX 3060 Ti, 3070 & 3070 Ti mit einem 256-Bit-Interface antrat, kommt der AD104-Chip eben nur mit einem 192-Bit-Interface daher. Bandbreiten-seitig wird dies ausgeglichen durch die Verwendung von GDDR6X und durch den großen Level2-Cache der Ada-Lovelace-Generation [5]. Als großen Vorteil kann nVidia dafür andere Speichermengen als nur 8 oder 16 GB bieten – so dass die GeForce RTX 4070 Ti eben mit 12 GB Grafikkartenspeicher antritt. Gegenüber den bisherigen 70er Modellen von nVidia ist dies ein deutlicher Fortschritt, welcher zudem angesichts der erreichten Leistungsklasse auch dringend benötigt war.
Natürlich hätte nVidia der GeForce RTX 4070 Ti gut und gerne auch noch etwas mehr Speicher mitgeben können, die ganz große Zukunftssicherheit ist mit dieser Speicherbestückung nicht gegeben. Aber dieser Blick in die Glaskugel wird zunehmend schwerer, die Spiele-Entwickler ziehen die Anforderungen derzeit nicht mehr ganz so rasant an wie früher. Insofern dürfte die GeForce RTX 4070 Ti mit ihrer Speicherbestückung wohl zumindest für ein paar Jahre keine Probleme haben. Im Vergleich mit der GeForce RTX 4080 ergeben sich dann durchgehend beachtbar große Hardware-Unterschiede, welche in jedem Fall den tatsächlich eigenständigen Namen der GeForce RTX 4070 Ti rechtfertigen. Die Hardware-Differenzen sind zwar nicht so hoch wie zwischen GeForce RTX 4080 & 4090 [6], allerdings erleiden diese größeren Karten auch höhere Skalierungs-Verluste durch den Einfluß der CPU-Performance, benötigen ihren größeren Hardware-Unterschied somit regelrecht.
GeForce RTX 4070 Ti | GeForce RTX 4080 | Differenz | |
---|---|---|---|
Raster-Engines (GPC) | 5 | 7 | +40% bzw. –29% |
Shader-Cluster (SM) | 60 | 76 | +27% bzw. –21% |
FP32-Einheiten | 7680 | 9728 | +27% bzw. –21% |
ROPs | 80 | 112 | +40% bzw. –29% |
Level2-Cache | 48 MB | 64 MB | +33% bzw. –25% |
Speicherinterface | 192 Bit GDDR6X | 256 Bit GDDR6X | +33% bzw. –25% |
nVidias dritte RTX40-Karte kommt erstaunlicherweise nicht in einem Referenz-Design aka einer "Founders Edition" daher, es sind allein die Hersteller-Designs verfügbar. Jene gibt es in allen Formen und Farben, darunter Karten auf Referenz-Takt sowie mit allen möglichen Werksübertaktungen. Trotz Eigendesigns ist nVidias neuer 16poliger 12VHPWR-Stromstecker üblicherweise auch für die Hersteller-Modelle Pflicht, zuletzt gab es allerdings auch keinerlei Störungs-Meldungen mehr zu diesem neuen Adapter. Regulär soll die GeForce RTX 4070 Ti in einem DualSlot-Design antreten, bei den Grafikkarten-Herstellern hat man die freie Auswahl zwischen DualSlot-, TripleSlot- und QuadSlot-Designs mit (derzeit) Kartenlängen von 25,4 bis 34,9cm.
Radeon RX 7900 XT | GeForce RTX 4070 Ti | GeForce RTX 4080 | GeForce RTX 4090 | |
---|---|---|---|---|
Chipbasis | AMD Navi 31 | nVidia AD104-400 | nVidia AD103-300 | nVidia AD102-300 |
Fertigung | ? Mrd. Transistoren auf 485mm² Chipfäche in der 5/6nm-Fertigung von TSMC | 35,8 Mrd. Transistoren auf 295mm² Chipfäche in der 4nm-Fertigung von TSMC | 45,9 Mrd. Transistoren auf 379mm² Chipfäche in der 4nm-Fertigung von TSMC | 76,3 Mrd. Transistoren auf 609mm² Chipfäche in der 4nm-Fertigung von TSMC |
Architektur | AMD RDNA3, DirectX 12 Feature-Level 12_2 | nVidia Ada Lovelace, DirectX 12 Feature-Level 12_2 | ||
Features | DirectX 12, OpenGL, Vulkan, RayTracing, VSR, FSR 1/2/3, FreeSync, TrueAudio Next, XConnect, rBAR | DirectX 12, OpenGL, Vulkan, RayTracing, DSR, DLDSR, DLSS 2/3, PhysX, G-Sync, FreeSync, rBAR | ||
Technik | 6 Raster-Engines, 84 Shader-Cluster, 10'752 FP32-Einheiten, 336 TMUs, 84 RA-Einheiten v2, 168 KI-Kerne, 192 ROPs, 6 MB Level2-Cache, 80 MB Infinity Cache v2, 320 Bit GDDR6-Interface (Salvage) | 5 Raster-Engines, 60 Shader-Cluster, 7680 FP32-Einheiten, 240 TMUs, 60 RT-Cores v3, 240 Tensor-Cores v4, 80 ROPs, 48 MB Level2-Cache, 192 Bit GDDR6X-Interface (Vollausbau) | 7 Raster-Engines, 76 Shader-Cluster, 9728 FP32-Einheiten, 304 TMUs, 76 RT-Cores v3, 304 Tensor-Cores v4, 112 ROPs, 64 MB Level2-Cache, 256 Bit GDDR6X-Interface (Salvage) | 11 Raster-Engines, 128 Shader-Cluster, 16'384 FP32-Einheiten, 512 TMUs, 128 RT-Cores v3, 512 Tensor-Cores v4, 176 ROPs, 72 MB Level2-Cache, 384 Bit GDDR6X-Interface (Salvage) |
Taktraten | 1500/2000/2400 MHz & 20 Gbps | 2310/2610 MHz & 21 Gbps | 2205/2505 MHz & 22,4 Gbps | 2235/2520 MHz & 21 Gbps |
Rohleistungen | 51,6 TFlops & 800 GB/sec | 40,1 TFlops & 504 GB/sec | 48,7 TFlops & 717 GB/sec | 82,6 TFlops & 1008 GB/sec |
Speicherausbau | 20 GB GDDR6 | 12 GB GDDR6X | 16 GB GDDR6X | 24 GB GDDR6X |
Anbindung | PCI Express 4.0 x16 | PCI Express 4.0 x16 | PCI Express 4.0 x16 | PCI Express 4.0 x16 |
Ref/AIBs/OC | ✓ / ✓ / ✓ | ✗ / ✓ / ✓ | ✓ / ✓ / ✓ | ✓ / ✓ / ✓ |
Layout | Triple- & QuadSlot | Dual-, Triple- & QuadSlot | Dual-, Triple- & QuadSlot | Dual-, Triple- & QuadSlot |
Kartenlänge | Ref: 27,6cm AIBs: 31,3-35,3cm |
AIBs: 25,4-34,9cm | FE: 30,5cm AIBs: 20,0-36,7cm |
FE: 30,5cm AIBs: 20,0-36,7cm |
Stromstecker | 2x 8pol. | 1x 16pol. | 1x 16pol. | 1x 16pol. |
off. Verbrauch | 315W | 285W | 320W | 450W |
Real-Verbrauch | 309W | 267W | 297W | 418W |
Ausgänge | HDMI 2.1a, USB Type-C, 2x DisplayPort 2.1 | HDMI 2.1a, 3x DisplayPort 1.4a | HDMI 2.1a, 3x DisplayPort 1.4a | HDMI 2.1a, 3x DisplayPort 1.4a |
FHD Perf.Index [7] | 2530% | 2370% | 2690% | 3000% |
4K Perf.Index [8] | 434% | 392% | 496% | 655% |
Listenpreis | $899 / 1049€ | $799 / 899€ | $1199 / 1469€ | $1599 / 1949€ |
Straßenpreis | 980-1100 Euro | 900-1000 Euro | 1320-1450 Euro | 1920-2200 Euro |
Release | 13. Dezember 2022 [9] | 5. Januar 2023 | 16. November 2022 [6] | 12. Oktober 2022 [10] |
Mit 2610 MHz Boost-Takt handelt es sich bei der GeForce RTX 4070 Ti um die (nominell) bislang am höchsten taktende nVidia-Karte – folgend der bekannten Tendenz, dass die kleineren Grafikchips einer Serie immer etwas höher takten können als die jeweiligen Spitzen-Chips. Dieser Eindruck wird auch teilweise über die Messungen zur real anliegenden Taktrate bestätigt, welche zumindest in einem Fall ein Ergebnis von sogar 2802 MHz erbrachte. Die Meßwerte sind nicht ganz einheitlich wie vollständig, aber generell kann man die GeForce RTX 4070 Ti bei Taktraten von 2.7-2.8 GHz für eine auf Referenz-Einstellungen laufende Karte einbuchen. Die Werksübertaktungen schaffen etwas mehr – wobei deren Realtakt-Unterschiede deutlich geringer ausfallen als die Unterschiede beim offiziellen Boost-Takt (laut TechPowerUp 2828-2880 MHz Realtakt bei 2640-2760 MHz Boost-Takt).
Basis | Durchschnitt | Max | gemessener Realtakt | ||||
---|---|---|---|---|---|---|---|
AMD-Bezeichnung: | "Base Clock" | "Game Clock" | "Boost Clock" | "Max Clock" | CB | TPU | PCGH |
Radeon RX 7900 XTX | 1900 MHz | 2300 MHz | 2500 MHz | ? | 2556 MHz | 2612 MHz | 2.60 GHz |
Radeon RX 7900 XT | 1500 MHz | 2000 MHz | 2400 MHz | ? | 2566 MHz | 2687 MHz | 2.40 GHz |
Radeon RX 6950 XT | 1890 MHz | 2100 MHz | 2310 MHz | ? | 2392 MHz | 2405 MHz | 2.42 GHz |
Radeon RX 6900 XT | 1825 MHz | 2015 MHz | 2250 MHz | ? | 2265 MHz | 2233 MHz | 2.30 GHz |
Radeon RX 6800 XT | 1825 MHz | 2015 MHz | 2250 MHz | ? | 2216 MHz | 2257 MHz | 2.34 GHz |
Radeon RX 6800 | 1700 MHz | 1815 MHz | 2105 MHz | ? | 2177 MHz | 2205 MHz | 2.20 GHz |
Radeon RX 6750 XT | 2150 MHz | 2495 MHz | 2600 MHz | ? | 2683 MHz | - | 2.63 GHz |
Radeon RX 6700 XT | 2321 MHz | 2424 MHz | 2581 MHz | ? | 2531 MHz | 2491 MHz | 2.54 GHz |
Radeon RX 6650 XT | 2055 MHz | 2410 MHz | 2635 MHz | ? | 2601 MHz | - | 2.68 GHz |
Radeon RX 6600 XT | 1968 MHz | 2359 MHz | 2589 MHz | ? | 2562 MHz | - | 2.58 GHz |
Radeon RX 6600 | 1626 MHz | 2044 MHz | 2491 MHz | ? | 2509 MHz | 2444 MHz | 2.51 GHz |
Radeon RX 6500 XT | 2310 MHz | 2610 MHz | 2815 MHz | ? | 2753 MHz | - | 2.82 GHz |
nVidia-Bezeichnung: | "Base Clock" | "Boost Clock" | "Max Clock" | CB | TPU | PCGH | |
GeForce RTX 4090 | 2235 MHz | 2520 MHz | ? | 2744 MHz | 2701 MHz | 2.74 GHz | |
GeForce RTX 4080 | 2205 MHz | 2505 MHz | ? | 2725 MHz | 2737 MHz | 2.78 GHz | |
GeForce RTX 4070 Ti | 2310 MHz | 2610 MHz | ? | 2802 MHz | - | 2.74 GHz | |
GeForce RTX 3090 Ti | 1560 MHz | 1860 MHz | ? | 1936 MHz | 1979 MHz | 2.00 GHz | |
GeForce RTX 3090 | 1400 MHz | 1700 MHz | ? | 1754 MHz | - | 1.88 GHz | |
GeForce RTX 3080 Ti | 1365 MHz | 1665 MHz | ? | 1784 MHz | 1780 MHz | 1.80 GHz | |
GeForce RTX 3080 12GB | 1260 MHz | 1710 MHz | ? | - | - | 1.80 GHz | |
GeForce RTX 3080 10GB | 1450 MHz | 1710 MHz | ? | 1827 MHz | 1931 MHz | 1.90 GHz | |
GeForce RTX 3070 Ti | 1575 MHz | 1770 MHz | ? | 1878 MHz | 1861 MHz | 1.88 GHz | |
GeForce RTX 3070 | 1500 MHz | 1725 MHz | ? | 1920 MHz | 1882 MHz | 1.86 GHz | |
GeForce RTX 3060 Ti | 1410 MHz | 1665 MHz | ? | 1900 MHz | 1877 MHz | 1.83 GHz | |
GeForce RTX 3060 | 1320 MHz | 1777 MHz | ? | - | - | 1.87 GHz | |
GeForce RTX 3050 | 1552 MHz | 1777 MHz | ? | 1891 MHz | 1906 MHz | 1.89 GHz | |
Intel-Bezeichnung: | - | "Graphics Clock" | "Max Clock" | CB | TPU | PCGH | |
Arc A770 "LE" | - | 2100 MHz | 2400 MHz | - | 2386 MHz | 2.33 GHz | |
Arc A750 | - | 2050 MHz | 2400 MHz | - | 2394 MHz | 2.39 GHz | |
Realtakt-Angaben gemäß den Ausarbeitungen der ComputerBase [11] (Ø 17-20 Spiele) und von TechPowerUp [12] (Ø 22-25 Spiele) sowie den Praxis-Angaben der PC Games Hardware [13] von jeweils Referenz-Varianten (oder auf Referenz-Taktung/TDP laufend) |
Stichwort Werksübertaktungen: Wie zumeist bei Grafikkarten-Launches ohne Referenz-Design waren natürlich vornehmlich werksübertaktete Modelle im Test bei den Hardware-Testern. Dies kann für durchaus beachtbare Verzerrungen führen, so dass wir regelmäßig dankbar sind für Tests wie bei ComputerBase, KitGuru, Le Comptoir du Hardware, PC Games Hardware und Quasarzone, welche den Referenz-Zustand durch Umtaktung simulieren. Trotzdem sind in einem solchen Fall immer eine Menge an Tests zu verrechnen, welche werksübertaktete Karten benutzen und wo daher ein gewisser Performance-Offset in die Index-Berechnungen einfließen muß. Bei der GeForce RTX 4070 Ti war dies zum Glück jedoch kein großer Faktor, denn die (allesamt zum default-Powerlimit von 285W laufenden) Werksübertaktungen bewegten sich ausnahmslos Performance-mäßig nur marginal von der Stelle.
Darüber konnten viele Tester berichten, der beste Nachweis hierfür findet sich bei Le Comptoir du Hardware [16] im direkten Vergleich von Gigabye Eagle (die OC-Variante wurde zur non-OC-Variante und damit auf Referenz-Niveau umgetaktet) gegen Asus ROG Strix OC und Gainward Phoenix GS. Hierbei handelt es sich um zwei der stärksten Werksübertaktungen, jeweils mit einem Boost-Takt von 2760 MHz antretend, somit +150 MHz oberhalb der nVidia-Vorgabe. In der Praxis kamen diese beide starken Werksübertaktungen gerade einmal um +1,1% Mehrperformance vom Referenz-Takt weg – was wie gesagt auch durch die Aussagen anderer Hardware-Tester mehrfach derart bestätigt wurde. Demzufolge konnte für die Performance-Ermittlung der GeForce RTX 4070 Ti mit vergleichsweise kleinen Offsets bei den werksübertakteten Karten (nachfolgend in den Werte-Tabellen kursiv geschrieben) gerechnet werden, was die mögliche Fehlermarge minimiert.
Tests | CPU | 4070Ti | Treiber (neben 4070Ti) | Werks-OC | |
---|---|---|---|---|---|
ComputerBase [17] ![]() |
17 / 11 | Core i9-12900K | Ref. simuliert (mit GB Eagle OC) | 22.40.00.57 & 522.25 (4080: 526.72, 4090: 521.90) | 3090 |
Hardware Upgrade [18] ![]() |
10 / 5 | Ryzen 9 7950X | Gigabyte Eagle OC (+15 MHz) | keine Angabe | 4070Ti |
Igor's Lab [19] ![]() |
6 / 4 | Ryzen 9 7950X | MSI Suprim X (+60 MHz) | keine Angabe | 4070Ti |
KitGuru [20] ![]() |
12 / 4 | Core i9-12900K | Ref. simuliert (mit GB Gaming OC) | 22.40.00.57 & 526.61 (4080: 527.72) | - |
Le Comptoir du Hardware [21] ![]() |
20 / 15 | Core i9-13900K (HT off) | Ref. simuliert (mit GB Eagle OC) | 22.12.2 & 527.62 | - |
PC Games Hardware [22] ![]() |
20 / 10 | 12900K @ 5.2 GHz (E-Kerne off) | Zotac Trinity (Ref-Specs) | keine Angabe | - |
PurePC [23] ![]() |
12 / 3 | Core i9-13900K | Gigabyte Gaming OC (+30 MHz) | keine Angabe | 4070Ti |
Quasarzone [24] ![]() |
15 / 5 | Ryzen 7 5800X3D | Ref. simuliert (mit Asus TUF Gaming) | 22.12.2 & 527.62 | - |
TechPowerUp [25] ![]() |
25 / 8 | Core i9-13900K | MSI Gaming X (+135 MHz) | 22.40.00.57 & 527.37 | 4070Ti |
TechSpot [26] ![]() |
16 / 8 | Ryzen 7 5800X3D | keine Angabe | keine Angabe | ? |
Tom's Hardware [27] ![]() |
9 / 6 | Core i9-13900K | Asus TUF Gaming OC (+120 MHz) | 22.12.2 & 527.56/62 | 4070Ti |
Tweakers [28] ![]() |
9 / 5 | 13900K @ 5.5 GHz (E-Kerne off) | Gigabyte Gaming OC (+30 MHz) | 22.12. & 527.62 | 3090Ti & 4070Ti |
"Tests": Anzahl der jeweiligen Benchmark-Spiele unter gewöhnlichem Raster-Rendering bzw. unter RayTracing |
Wieder ein gewichtiger Punkt bei der Auswahl der hiermit ausgewerteten Testberichte zur GeForce RTX 4070 Ti war das Vorhandensein neuerer Treiber-Versionen. Dies ist inbesondere angesichts des zuletzt erzielten Treiber-Fortschritts bei nVidias Ampere-Generation wichtig, um die neuen Karten entsprechend korrekt einordnen zu können. Testberichte, welche mit nVidia-Treibern unterhalb Version 521.90 arbeiten, konnten demzufolge hierfür nicht berücksichtigt werden. In der genauen Dokumentation dieser Treiber-Versionen haben allerdings selbst einige der hiermit ausgewerteten Testberichte durchaus noch "Optimierungs-Bedarf". Gleichfalls wurden Testberichte präferiert, welche eine eigene Index-Bildung mitbringen, da das manuelle Übertragen tausender Benchmark-Werte sowohl zeitraubend als auch fehleranfällig ist.
nVidia eigene Performance-Vorgabe von "schneller als GeForce RTX 3090 Ti" zeigt sich unter der 4K-Auflösung noch überhaupt nicht, hier muß sich die GeForce RTX 4070 Ti (wie von unabhängiger Seite her erwartet) zwischen GeForce RTX 3090 und 3090 Ti einordnen, sogar mit klarer Tendenz zur kleineren Karte. Auch bleibt ein beachtbarer Performance-Unterschied von +11,0% zugunsten Radeon RX 7900 XT gewahrt, welche nahezu deren Mehrpreis entspricht. Im Generations-Vergleich legt die GeForce RTX 4070 Ti +43,9% auf die GeForce RTX 3070 Ti oben drauf, was ähnlich mittelprächtig wie im Generations-Vergleich der GeForce RTX 4080 ist (+48,7% zur 3080-10GB) und nicht dem hohen Standard entspricht, welchen die GeForce RTX 4090 in dieser Frage setzte (+71,2% zur 3090). Der Performance-Vorteil zur aktuell im gleichen Preisbereich erhältlichen GeForce RTX 3080 10GB liegt zudem bei nur +17,5%, was die bislang schwache Vorstellung der Ada-Lovelace-Generation bezüglich besserer Performance/Preis-Verhältnisse bestätigt.
Raster @ 4K (2160p) | 3070 | 3070Ti | 3080-10G | 3090 | 3090Ti | 7900XT | 7900XTX | 4070Ti | 4080 | 4090 |
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Ampere, 8GB | Ampere, 8GB | Ampere, 10GB | Ampere, 24GB | Ampere, 24GB | RDNA3, 20GB | RDNA3, 24GB | Ada, 12GB | Ada, 16GB | Ada, 24GB | |
ComputerBase [17] (17 Tests) | - | - | 84,2% | 100,7% | 105,9% | 107,7% | 125,8% | 100% | 125,4% | 168,4% |
Hardware Upgrade [18] (10 Tests) | 61% | 68% | 81% | 93% | 104% | 113% | 133% | 100% | 121% | 162% |
Igor's Lab [19] (6 Tests) | - | - | 78,8% | 104,0% | 113,5% | 115,0% | 136,9% | 100% | 125,2% | 168,7% |
KitGuru [20] (12 Tests) | - | 71,2% | 87,9% | 99,2% | 109,5% | 116,7% | 137,4% | 100% | 128,2% | 169,3% |
PC Games Hardware [22] (20 Tests) | - | - | 87,4% | - | 109,8% | 114,0% | 134,3% | 100% | 128,8% | 172,4% |
PurePC [23] (12 Tests) | 62,2% | - | 84,0% | 95,8% | 105,0% | 103,4% | 121,0% | 100% | 126,1% | 165,5% |
Quasarzone [24] (15 Tests) | - | 69,3% | 85,5% | 96,3% | 105,9% | 108,7% | 127,9% | 100% | 125,7% | - |
TechPowerUp [25] (25 Tests) | - | 71% | 87% | 98% | 110% | 110% | 131% | 100% | 126% | 160% |
TechSpot [26] (16 Tests) | 62,1% | 66,7% | 82,8% | 94,3% | 103,4% | 108,0% | 129,9% | 100% | 125,3% | 163,2% |
Tom's Hardware [27] (9 Tests) | - | 62,0% | 85,5% | - | 108,6% | 111,3% | 129,7% | 100% | 127,7% | 165,5% |
Tweakers [28] (9 Tests) | 66,1% | 71,8% | 84,5% | 94,0% | 106,4% | 110,2% | 127,0% | 100% | 124,4% | 159,5% |
gemittelte Raster/4K-Perf. | 64,0% | 69,5% | 85,1% | 97,6% | 107,6% | 111,0% | 130,9% | 100% | 126,6% | 167,1% |
offizielle TDP | 220W | 290W | 320W | 350W | 450W | 315W | 355W | 285W | 320W | 450W |
Listenpreis | $499 | $599 | $699 | $1499 | $1999 | $899 | $999 | $799 | $1199 | $1599 |
Straßenpreis (ab) | 560€ | 650€ | 880€ | 1350€ | 1380€ | 980€ | 1300€ | 900€ | 1320€ | 1920€ |
Performance-Durchschnitt gemäß geometrischem Mittel, leicht gewichtet zugunsten jener Hardwaretests mit höherer Benchmark-Anzahl; werksübertaktete Karten sind kursiv notiert (angegeben ist jeweils die werksübertaktete Performance, was für den Performance-Durchschnitt jedoch auf Referenz-Takt normalisiert wurde); gesamte ausgewertete Benchmark-Anzahl: ~1300 |
Unter den kleineren Auflösungen hellt sich das Bild dann durchaus zugunsten der GeForce RTX 4070 Ti auf: Gegenüber der GeForce RTX 3090 Ti wird unter WQHD ein perfekter Performance-Gleichstand erreicht, unter FullHD ergibt sich sogar ein kleiner Performance-Vorteil von +3,5%. Zudem sinkt der Vorteil der Radeon RX 7900 XT mit den kleineren Auflösungen immer weiter ab: Von +11,0% unter 4K über +8,4% unter WQHD auf nur noch +5,7% unter FullHD. Zugleich steigt sogar der Performance-Vorteil gegenüber der GeForce RTX 3080 10GB: Von +17,5% unter 4K über +19,9% unter WQHD auf +20,8% unter FullHD. Man kann also sehr wohl sagen, dass die GeForce RTX 4070 Ti eine auf eher kleinere Auflösungen optimierte Karte ist, deren stärkste Diziplin sicherlich nicht gerade die 4K-Auflösung darstellt.
Davon abweichend sinken hingegen die Generations-Gewinne gegenüber der GeForce RTX 3070 Ti mit den kleineren Auflösungen: Während es unter 4K noch +43,9% sind, fällt dies unter WQHD auf +42,7% und unter FullHD sogar auf nur noch +39,7% zurück. Dies entspricht natürlich einer üblichen Performance-Skalierung zwischen den Auflösungen und ist daher kein Fehler der GeForce RTX 4070 Ti bzw. hat man dies bei anderen Karten auch schon viel stärker (zwischen den Auflösungen) skalierend gesehen. Zu erkennen ist hier eher, dass die GeForce RTX 4070 Ti vergleichsweise wenig mit den Auflösungen skaliert und somit überall nahe ihrer besten Performance herauskommt. Dies führt dann zum schon genannten Effekt, dass die GeForce RTX 4070 Ti anderen Karten, welche eher auf hohe Auflösungen optimiert sind, unter niedrigeren Auflösungen relativ gesehen näher kommt.
Raster @ WQHD (1440p) | 3070 | 3070Ti | 3080-10G | 3090 | 3090Ti | 7900XT | 7900XTX | 4070Ti | 4080 | 4090 |
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Ampere, 8GB | Ampere, 8GB | Ampere, 10GB | Ampere, 24GB | Ampere, 24GB | RDNA3, 20GB | RDNA3, 24GB | Ada, 12GB | Ada, 16GB | Ada, 24GB | |
ComputerBase [17] (17 Tests) | - | - | 88,3% | 94,7% | 98,3% | 103,1% | 115,5% | 100% | 119,2% | 139,1% |
Hardware Upgrade [18] (10 Tests) | 65% | 72% | 83% | 93% | 100% | 109% | 119% | 100% | 113% | 131% |
Igor's Lab [19] (6 Tests) | - | - | 87,1% | 97,7% | 103,5% | 113,6% | 127,6% | 100% | 117,7% | 141,8% |
KitGuru [20] (12 Tests) | - | 70,0% | 84,6% | 94,2% | 102,5% | 114,4% | 129,0% | 100% | 122,4% | 145,2% |
Le Comptoir d.H. [21] (20 Tests) | - | 67,2% | 80,3% | 92,1% | 99,1% | 107,1% | 120,9% | 100% | 122,5% | - |
PC Games Hardware [22] (20 Tests) | - | - | 83,6% | - | 101,2% | 111,4% | 127,5% | 100% | 123,4% | 152,2% |
PurePC [23] (12 Tests) | 62,9% | - | 80,6% | 90,3% | 98,4% | 100,8% | 114,5% | 100% | 120,2% | 150,8% |
Quasarzone [24] (15 Tests) | - | 68,2% | 82,5% | 91,8% | 99,8% | 108,1% | 122,9% | 100% | 120,8% | - |
TechPowerUp [25] (25 Tests) | - | 70% | 83% | 92% | 101% | 109% | 122% | 100% | 120% | 142% |
TechSpot [26] (16 Tests) | 61,8% | 66,4% | 78,3% | 88,2% | 95,4% | 103,9% | 119,1% | 100% | 118,4% | 138,2% |
Tom's Hardware [27] (9 Tests) | - | 69,6% | 83,6% | - | 100,0% | 106,1% | 116,5% | 100% | 115,3% | 132,3% |
Tweakers [28] (9 Tests) | 65,5% | 70,4% | 81,9% | 90,3% | 100,2% | 109,7% | 122,5% | 100% | 119,6% | 142,4% |
gemittelte Raster/WQHD-Perf. | 65,5% | 70,1% | 83,4% | 92,4% | 100,0% | 108,4% | 122,2% | 100% | 120,2% | 143,6% |
offizielle TDP | 220W | 290W | 320W | 350W | 450W | 315W | 355W | 285W | 320W | 450W |
Listenpreis | $499 | $599 | $699 | $1499 | $1999 | $899 | $999 | $799 | $1199 | $1599 |
Straßenpreis (ab) | 560€ | 650€ | 880€ | 1350€ | 1380€ | 980€ | 1300€ | 900€ | 1320€ | 1920€ |
Performance-Durchschnitt gemäß geometrischem Mittel, leicht gewichtet zugunsten jener Hardwaretests mit höherer Benchmark-Anzahl; werksübertaktete Karten sind kursiv notiert (angegeben ist jeweils die werksübertaktete Performance, was für den Performance-Durchschnitt jedoch auf Referenz-Takt normalisiert wurde); gesamte ausgewertete Benchmark-Anzahl: ~1460 |
Raster @ FullHD (1080p) | 3070 | 3070Ti | 3080-10G | 3090 | 3090Ti | 7900XT | 7900XTX | 4070Ti | 4080 | 4090 |
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Ampere, 8GB | Ampere, 8GB | Ampere, 10GB | Ampere, 24GB | Ampere, 24GB | RDNA3, 20GB | RDNA3, 24GB | Ada, 12GB | Ada, 16GB | Ada, 24GB | |
Hardware Upgrade [18] (10 Tests) | 73% | 81% | 90% | 95% | 99% | 105% | 110% | 100% | 107% | 115% |
KitGuru [20] (12 Tests) | - | 71,8% | 84,9% | 93,2% | 99,1% | 109,2% | 117,7% | 100% | 114,6% | 123,7% |
PC Games Hardware [22] (20 Tests) | - | - | 83,4% | - | 97,9% | 110,7% | 122,7% | 100% | 119,0% | 138,7% |
PurePC [23] (12 Tests) | 63,3% | - | 78,1% | 87,5% | 93,8% | 97,7% | 109,4% | 100% | 114,1% | 138,3% |
Quasarzone [24] (15 Tests) | - | 69,2% | 82,0% | 90,0% | 96,7% | 105,8% | 115,7% | 100% | 115,0% | - |
TechPowerUp [25] (25 Tests) | - | 71% | 82% | 90% | 97% | 104% | 115% | 100% | 114% | 126% |
TechSpot [26] (16 Tests) | 64,6% | 69,2% | 78,3% | 86,9% | 90,9% | 101,5% | 111,6% | 100% | 108,6% | 118,7% |
Tom's Hardware [27] (9 Tests) | - | 74,7% | 85,1% | - | 97,7% | 103,0% | 110,3% | 100% | 109,4% | 117,9% |
Tweakers [28] (9 Tests) | 66,8% | 72,3% | 81,3% | 88,3% | 95,9% | 106,8% | 115,2% | 100% | 113,9% | 129,3% |
gemittelte Raster/FullHD-Perf. | 67,2% | 71,6% | 82,8% | 90,7% | 96,6% | 105,7% | 115,4% | 100% | 113,7% | 126,7% |
offizielle TDP | 220W | 290W | 320W | 350W | 450W | 315W | 355W | 285W | 320W | 450W |
Listenpreis | $499 | $599 | $699 | $1499 | $1999 | $899 | $999 | $799 | $1199 | $1599 |
Straßenpreis (ab) | 560€ | 650€ | 880€ | 1350€ | 1380€ | 980€ | 1300€ | 900€ | 1320€ | 1920€ |
Performance-Durchschnitt gemäß geometrischem Mittel, leicht gewichtet zugunsten jener Hardwaretests mit höherer Benchmark-Anzahl; werksübertaktete Karten sind kursiv notiert (angegeben ist jeweils die werksübertaktete Performance, was für den Performance-Durchschnitt jedoch auf Referenz-Takt normalisiert wurde); gesamte ausgewertete Benchmark-Anzahl: ~1120 |
Aufgrund der gezeigten Leistungen wird die GeForce RTX 4070 Ti hiermit im 3DCenter Performance-Index [7] auf folgenden Werten eingeordnet: 2370% im FullHD-Index sowie 392% im UltraHD/4K-Index. Beide Index-Werte richten sich eher am Vergleich zu GeForce RTX 4080 & 4090 aus, da ein perfekter Vergleich zwischen den Generationen sowieso nicht möglich ist und für die Zukunft eher der genaue Abstand zwischen den einzelnen RTX40-Karten wichtig wird. Im Fall des 4K-Indexwerts ging es dabei nur um eine Rundung, im Fall des FullHD-Indexwerts könnte man eventuell auch (leicht) andere Index-Werte festsetzen, wenn man sich auf den Vergleich zu den RTX30-Modellen konzentriert. Aber vielleicht liegen hiermit auch wieder zu wenige FullHD-Benchmarks vor, um sich diesbezüglich schon sicher zu sein, ergo ist die korrekte Einordnung zu den anderen RTX40-Grafikkarten sicherlich vorzuziehen.
Dies gilt genauso für weitere Index-Änderungen von kleineren Modellen der RTX30- und RX6000-Serien. Diesbezüglich gab es mit den letzten Launch-Analysen Index-Änderungen bis hinunter zu GeForce RTX 3080 10GB und Radeon RX 6900 XT [29]. Weitere Index-Änderungen scheinen sich allerdings derzeit nicht aufzudrängen, denn gerade im Feld der 4K-Performance entsprechen die vorliegenden neuen Benchmarks durchaus den zuletzt aufgestellten Index-Werten. Augenscheinlich zählt bei den in Frage stehenden mittleren Grafikkarten die höhere CPU-Power bzw. der bessere nVidia-Treiber weit weniger als bei den größeren Grafikkarten dieser Serien. Beim FullHD-Index könnte man hingegen durchaus für GeForce RTX 3070 & 3070 Ti über eine Index-Änderung nachdenken, allerdings sind die hierzu neu aufgestellten Benchmark-Werte teilweise noch uneinheitlich und vor allem zu lückenhaft. Im Fall des Falles könnte hier noch eine kleine Index-Änderung folgen, welche sich jedoch mittels späterer Testberichte erst einmal klar beweisen lassen sollte.
Die RayTracing-Performance ist für nVidia-Grafikkarten sicherlich eine eher dankbare Aufgabe, hier kann nVidia seine Stärken ausspielen. Somit lautet der AMD-Gegner in diesem Feld auch nicht auf die kleinere Radeon RX 7900 XT, sondern die größere (und teurere) Radeon RX 7900 XTX. Jene kommt unter der 4K-Auflösung allerdings gerade einmal +1,9% vor der GeForce RTX 4070 Ti heraus. Im Vergleich zu den früheren nVidia-Karten gilt hingegen das gleiche wie bei der Raster-Performance: Zwischen GeForce RTX 3090 und 3090 Ti liegend. Der einzige Unterschied ist, dass die GeForce RTX 4070 Ti unter RayTracing mehr zur Performance-Mitte zwischen beiden genannten RTX30-Modellen neigt, nicht mehr klar zur kleineren GeForce RTX 3090.
Im Vergleich zur derzeit nahezu gleichpreisigen GeForce RTX 3080 10GB kann die GeForce RTX 4070 Ti unter RayTracing auf der 4K-Auflösung immerhin +28,5% oben drauf legen, deutlich mehr als unter Raster-Rendering. Hier könnte natürlich hier und da auch die Speichermenge mit im Spiel sein, welche für die GeForce RTX 3080 10GB in diesem Setting durchaus in Einzelfällen zu knapp sein kann. Da die neue nVidia-Karte aber auch nur über 2 GB Grafikkartenspeicher mehr verfügt, zeigt dies eigentlich darauf hin, dass jene Karte für das Setting "RayTracing @ 4K" nicht wirklich gedacht sein kann, jedenfalls nicht langfristig. Im Generations-Vergleich zur GeForce RTX 3070 Ti, auf welche die GeForce RTX 4070 Ti hier satte +81,9% oben drauf legt, dominiert dann der Effekt der Speichermenge eindeutig bzw. täuscht somit diese Prozentzahl über die eigentliche Leistungsfähigkeit.
RayTracing @ 4K (RT/2160p) | 3070 | 3070Ti | 3080-10G | 3090 | 3090Ti | 7900XT | 7900XTX | 4070Ti | 4080 | 4090 |
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Ampere, 8GB | Ampere, 8GB | Ampere, 10GB | Ampere, 24GB | Ampere, 24GB | RDNA3, 20GB | RDNA3, 24GB | Ada, 12GB | Ada, 16GB | Ada, 24GB | |
ComputerBase [17] (11 Tests) | - | - | 75,2% | 98,8% | 104,5% | 85,3% | 99,0% | 100% | 125,2% | 172,4% |
Hardware Upgrade [18] (5 Tests) | 48% | 52% | 83% | 97% | 103% | 91% | 105% | 100% | 131% | 189% |
Igor's Lab [19] (4 Tests) | - | - | 79,9% | 94,5% | 104,3% | 91,6% | 107,7% | 100% | 126,7% | 173,1% |
KitGuru [20] (4 Tests) | - | 52,2% | 78,4% | 94,5% | 106,1% | 88,0% | 104,0% | 100% | 128,9% | 177,2% |
PC Games Hardware [22] (10 Tests) | 49,8% | - | 72,2% | 98,1% | 106,5% | 89,4% | 103,6% | 100% | 129,7% | 177,4% |
PurePC [23] (3 Tests) | 55,8% | - | 77,5% | 91,5% | 103,9% | 77,5% | 92,2% | 100% | 125,6% | 179,1% |
TechPowerUp [25] (8 Tests) | - | 56% | 83% | 96% | 109% | 94% | 109% | 100% | 127% | 170% |
Tom's Hardware [27] (6 Tests) | - | 48,9% | 75,5% | - | 106,8% | 80,5% | 93,5% | 100% | 127,9% | 181,4% |
Tweakers [28] (5 Tests) | - | - | 80,6% | 97,3% | 112,5% | 86,8% | 98,5% | 100% | 128,8% | 171,0% |
gemittelte RT/4K-Performance | 50,5% | 55,0% | 77,8% | 95,7% | 106,1% | 87,7% | 101,9% | 100% | 128,4% | 176,9% |
offizielle TDP | 220W | 290W | 320W | 350W | 450W | 315W | 355W | 285W | 320W | 450W |
Listenpreis | $499 | $599 | $699 | $1499 | $1999 | $899 | $999 | $799 | $1199 | $1599 |
Straßenpreis (ab) | 560€ | 650€ | 880€ | 1350€ | 1380€ | 980€ | 1300€ | 900€ | 1320€ | 1920€ |
Performance-Durchschnitt gemäß geometrischem Mittel, gut gewichtet zugunsten jener Hardwaretests mit höherer Benchmark-Anzahl; werksübertaktete Karten sind kursiv notiert (angegeben ist jeweils die werksübertaktete Performance, was für den Performance-Durchschnitt jedoch auf Referenz-Takt normalisiert wurde); gesamte ausgewertete Benchmark-Anzahl: ~480 |
Die kleineren Auflösungen sehen auch unter RayTracing die Performance der GeForce RTX 4070 Ti im Verhältnis zu den anderen Karten (zumeist) anwachsen: Unter 4K liegt die Radeon RX 7900 XTX noch mit +1,9% vorn, unter WQHD liegt jene schon mit –1,0% zurück, unter FullHD weitet sich dies auf –5,2% aus. Gleiches gilt für die GeForce RTX 3090 Ti: Unter 4K noch um +6,1% vorn liegend, geht dies unter WQHD auf +0,8% zurück und wandelt sich unter FullHD in einen Rückstand von –1,7% um. Auch hier kann man also wieder sagen, dass die GeForce RTX 4070 Ti die Grafikkarte für die kleineren Auflösungen ist. Auf den ersten Blick wird diese Aussage durch die Benchmark-Werte gegenüber GeForce RTX 3070 Ti und 3080 10GB widerlegt, aber hier spielt wie gesagt deren Speicher-Limitierung mit hinein, welche deren Performance unter hohen Auflösungen reduziert (und damit die Performance-Differenz zur GeForce RTX 4070 Ti unnatürlich aufbläht).
Bei der GeForce RTX 3080 10GB trifft dies augenscheinlich nur auf die 4K-Auflösung zu, wo die GeForce RTX 4070 Ti einen Vorteil von +28,5% hält. Unter WQHD geht dies allerdings auf +22,9% zurück, um unter FullHD wieder leicht auf +24,4% anzusteigen. Zu erwarten wäre hier eher eine gleichmäßige Skalierungs-Richtung, beispielsweise fallend mit höheren Auflösungen (wie bei der Raster-Performance). Aller Wahrscheinlichkeit nach steckt eben in den RayTracing-Benchmarks der GeForce RTX 3080 10GB unter der 4K-Auflösung hier und da schon eine Speicherlimitierung drin. Deutlicher wird dies im Vergleich zur GeForce RTX 3070 Ti mit deren nur 8 GB VRAM: Unter 4K liegt die GeForce RTX 4070 Ti um +81,9% vorn, unter WQHD dann aber nur noch um +57,4% sowie unter FullHD um +51,8%. Letztere beide Ergebnisse geben eher die Leistungs-Differenz dieser Karte unter RayTracing an, der übergroße Unterschied unter 4K wird dann durch die genannte VRAM-Problematik verursacht.
RayTracing @ WQHD (RT/1440p) | 3070 | 3070Ti | 3080-10G | 3090 | 3090Ti | 7900XT | 7900XTX | 4070Ti | 4080 | 4090 |
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Ampere, 8GB | Ampere, 8GB | Ampere, 10GB | Ampere, 24GB | Ampere, 24GB | RDNA3, 20GB | RDNA3, 24GB | Ada, 12GB | Ada, 16GB | Ada, 24GB | |
ComputerBase [17] (11 Tests) | - | - | 80,7% | 94,8% | 98,6% | 84,7% | 95,1% | 100% | 118,3% | 142,7% |
Hardware Upgrade [18] (5 Tests) | 55% | 59% | 80% | 90% | 100% | 87% | 100% | 100% | 121% | 156% |
Igor's Lab [19] (4 Tests) | - | - | 78,3% | 88,7% | 96,3% | 89,5% | 101,6% | 100% | 121,4% | 145,3% |
KitGuru [20] (4 Tests) | - | 63,8% | 82,5% | 92,7% | 102,2% | 87,5% | 98,7% | 100% | 124,6% | 146,8% |
Le Comptoir d.H. [21] (15 Tests) | - | 59,9% | 77,5% | 89,9% | 97,1% | 83,1% | 94,0% | 100% | 125,3% | - |
PC Games Hardware [22] (10 Tests) | 59,3% | - | 81,3% | 92,5% | 99,7% | 86,8% | 97,9% | 100% | 123,1% | 153,2% |
PurePC [23] (3 Tests) | 57,5% | - | 78,7% | 91,3% | 100,8% | 78,7% | 92,9% | 100% | 124,4% | 170,1% |
Quasarzone [24] (5 Tests) | - | 66,0% | 82,1% | 91,6% | 99,4% | 87,1% | 99,0% | 100% | 121,3% | - |
TechPowerUp [25] (8 Tests) | - | 65% | 82% | 92% | 102% | 92% | 105% | 100% | 123% | 154% |
TechSpot [26] (8 Tests) | - | - | - | - | 101,9% | 93,3% | - | 100% | 120,0% | - |
Tom's Hardware [27] (6 Tests) | - | 61,9% | 82,5% | - | 104,0% | 82,3% | 95,1% | 100% | 126,2% | 167,3% |
Tweakers [28] (5 Tests) | 61,6% | 66,5% | 80,9% | 89,8% | 103,2% | 86,8% | 97,3% | 100% | 123,3% | 158,6% |
gemittelte RT/WQHD-Perf. | 59,4% | 63,5% | 81,4% | 92,3% | 100,8% | 87,1% | 99,0% | 100% | 123,0% | 154,6% |
offizielle TDP | 220W | 290W | 320W | 350W | 450W | 315W | 355W | 285W | 320W | 450W |
Listenpreis | $499 | $599 | $699 | $1499 | $1999 | $899 | $999 | $799 | $1199 | $1599 |
Straßenpreis (ab) | 560€ | 650€ | 880€ | 1350€ | 1380€ | 980€ | 1300€ | 900€ | 1320€ | 1920€ |
Performance-Durchschnitt gemäß geometrischem Mittel, gut gewichtet zugunsten jener Hardwaretests mit höherer Benchmark-Anzahl; werksübertaktete Karten sind kursiv notiert (angegeben ist jeweils die werksübertaktete Performance, was für den Performance-Durchschnitt jedoch auf Referenz-Takt normalisiert wurde); gesamte ausgewertete Benchmark-Anzahl: ~650 |
RayTracing @ FullHD (RT/1080p) | 3070 | 3070Ti | 3080-10G | 3090 | 3090Ti | 7900XT | 7900XTX | 4070Ti | 4080 | 4090 |
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Ampere, 8GB | Ampere, 8GB | Ampere, 10GB | Ampere, 24GB | Ampere, 24GB | RDNA3, 20GB | RDNA3, 24GB | Ada, 12GB | Ada, 16GB | Ada, 24GB | |
Hardware Upgrade [18] (5 Tests) | 60% | 66% | 80% | 90% | 98% | 88% | 96% | 100% | 114% | 127% |
KitGuru [20] (4 Tests) | - | 67,8% | 83,5% | 92,4% | 99,4% | 84,4% | 92,3% | 100% | 115,7% | 126,5% |
PC Games Hardware [22] (10 Tests) | 61,7% | - | 81,3% | 91,9% | 97,1% | 85,8% | 93,8% | 100% | 116,3% | 128,7% |
PurePC [23] (3 Tests) | 57,6% | - | 75,8% | 88,6% | 97,0% | 75,8% | 89,4% | 100% | 118,9% | 162,1% |
TechPowerUp [25] (8 Tests) | - | 65% | 79% | 89% | 98% | 89% | 100% | 100% | 117% | 139% |
Tom's Hardware [27] (6 Tests) | - | 64,6% | 80,7% | - | 99,8% | 81,7% | 91,9% | 100% | 122,2% | 150,5% |
Tweakers [28] (5 Tests) | 61,4% | 65,6% | 78,0% | 85,7% | 95,5% | 80,8% | 88,5% | 100% | 117,8% | 141,5% |
gemittelte RT/FullHD-Perf. | 61,1% | 65,9% | 80,4% | 90,7% | 98,3% | 85,2% | 94,8% | 100% | 118,3% | 138,9% |
offizielle TDP | 220W | 290W | 320W | 350W | 450W | 315W | 355W | 285W | 320W | 450W |
Listenpreis | $499 | $599 | $699 | $1499 | $1999 | $899 | $999 | $799 | $1199 | $1599 |
Straßenpreis (ab) | 560€ | 650€ | 880€ | 1350€ | 1380€ | 980€ | 1300€ | 900€ | 1320€ | 1920€ |
Performance-Durchschnitt gemäß geometrischem Mittel, gut gewichtet zugunsten jener Hardwaretests mit höherer Benchmark-Anzahl; werksübertaktete Karten sind kursiv notiert (angegeben ist jeweils die werksübertaktete Performance, was für den Performance-Durchschnitt jedoch auf Referenz-Takt normalisiert wurde); gesamte ausgewertete Benchmark-Anzahl: ~370 |
Der beachtenswerteste Punkt an der Performance-Vorstellung der GeForce RTX 4070 Ti liegt somit in der Neigung der Karte, unter kleineren Auflösungen gegenüber ihren direkten Kontrahenten jeweils besser abzuschneiden. So schafft es die neue nVidia-Karte unter der 4K-Auflösung nicht, nVidias Versprechen einer besseren Performance als bei der GeForce RTX 3090 Ti einzulösen. Dafür kommt es unter WQHD jedoch zu einem groben Gleichstand und liegt die GeForce RTX 4070 Ti unter FullHD dann vorn. Ähnliches gilt für den Vergleich zu AMD: Im Raster-Feld ist die Radeon RX 7900 XT der Gegner, welche zwar überall vorn liegt, die aufgestellte Performance-Differenz sich von größter zu kleinster Auflösung jedoch glatt halbiert. Und im RayTracing-Feld gegenüber der Radeon RX 7900 XTX gibt es wieder ein Exemplar-Beispiel des allgemeinen Performance-Bild zur GeForce RTX 4070 Ti: Unter 4K liegt die AMD-Karte knapp vorn, dies kehrt sich unter WQHD um und unter FullHD liegt sogar die nVidia-Karte beachtbar vorn.
RTX 3090 Ti | RTX 4070 Ti | RX 7900 XT | RX 7900 XTX | |
---|---|---|---|---|
Ampere, 24GB | Ada, 12GB | RDNA3, 20GB | RDNA3, 24GB | |
Raster/4K-Performance | +7,6% | 100% | +11,0% | - |
Raster/WQHD-Performance | ±0 | 100% | +8,4% | - |
Raster/FullHD-Performance | –3,4% | 100% | +5,7% | - |
RayTracing/4K-Performance | +6,1% | 100% | - | +1,9% |
RayTracing/WQHD-Performance | +0,8% | 100% | - | –1,0% |
RayTracing/FullHD-Performance | –1,7% | 100% | - | –5,2% |
Bei der Ermittlung des Stromverbrauchs zur GeForce RTX 4070 Ti gilt wieder der Effekt der werksübertakteten Modelle zu beachten. Jene laufen zwar (dato) ausnahmslos auf 285 Watt TDP und überschreiten jene bestenfalls nur geringfügig. Daraus ist jedoch mitnichten abzulesen, dass die Werksübertaktung keinen Effekt auf den Stromverbrauch haben: Jener ist einfach nur gering genug, dass es immer noch in die default-TDP hineinpasst. Konzentriert man sich auf Meßwerte von auf Referenz-Takt laufenden Karten, wird schnell klar, dass der Spiele-Stromverbrauch der GeForce RTX 4070 Ti eben doch beachtbar unterhalb der TDP liegt, laut nachfolgender Auswertung aller gefundenen Meßresultate auf gemittelt 267 Watt herauskommt. Die Differenz zur TDP liegt damit geringer als bei GeForce RTX 4080 & 4090, ist aber immer noch beachtbar. Bei der Energieeffizienz liegen die größeren nVidia-Modelle allerdings vorn, speziell die GeForce RTX 4080 kommt hierbei um immerhin +14% besser weg.
Stromverbrauch | TDP | Power-Limit | Idle | Gaming | Gaming-Meßwerte (rein GPU) | Perf/Verbr. 4K |
---|---|---|---|---|---|---|
GeForce RTX 3070 | 220W | Karte: 220W | 10W | 221W | siehe Launch-Analyse Radeon RX 6600 [32] | 77% Perf/W |
GeForce RTX 3070 Ti | 290W | Karte: 290W | 12W | 292W | siehe News des 2. November 2021 [33] | 64% Perf/W |
GeForce RTX 3080 10GB | 320W | Karte: 320W | 10W | 325W | siehe News des 2. November 2021 [33] | 70% Perf/W |
GeForce RTX 3090 | 350W | Karte: 350W | 16W | 359W | siehe News des 2. November 2021 [33] | 73% Perf/W |
GeForce RTX 3090 Ti | 450W | Karte: 450W | 23W | 462W | siehe Launch-Analyse GeForce RTX 3090 Ti [34] | 62% Perf/W |
Radeon RX 7900 XT | 315W | Karte: 315W | 14W | 309W | siehe Launch-Analyse Radeon RX 7900 XT/XTX [35] | 96% Perf/W |
Radeon RX 7900 XTX | 355W | Karte: 355W | 16W | 351W | siehe Launch-Analyse Radeon RX 7900 XT/XTX [35] | 100% Perf/W |
GeForce RTX 4070 Ti | 285W | Karte: 285W | 19W | 267W | Referenz-Modelle: Ø254W [36], 263W [37], Ø274W [38], 289W [39] Werks-OC (285W TDP): Ø258W [40], 261W [41], 265W [42], 275W [43], 291W [44] |
100% Perf/W |
GeForce RTX 4080 | 320W | Karte: 320W | 17W | 297W | siehe Launch-Analyse GeForce RTX 4080 [45] | 114% Perf/W |
GeForce RTX 4090 | 450W | Karte: 450W | 21W | 418W | siehe Launch-Analyse GeForce RTX 4090 [46] | 107% Perf/W |
Daten-Quelle für alle älteren Karten: Stromverbrauchs-Überblick für DirectX 11/12 Grafikkarten [47] |
Die werksübertakteten Karten können wie gesagt durchaus die TDP ausnutzen – woran sich letztlich auch deren etwas seltsames Performance-Bild erklärt. Denn wenn eine Referenz-Taktung bei 267 Watt durchschnittlichen Spieleverbrauch liegt, bleiben letztlich nur 18 Watt übrig, ehe die TDP-Limitierung greift. Dies ermöglicht nur eher kleine Performance-Sprünge, denn wie bekannt sind nVidias neue Grafikkarten oberhalb der Referenz-Spezifikationen sehr Energie-ineffizient, benötigen also für jeden Prozentpunkt Mehrperformance überaus satt an Mehrverbrauch. Hier stehen aber nur 18W mehr zur Verfügung, womit die Werksübertaktungen effektiv ausgebremst werden. Hieran erklärt sich auch der zu beobachtende Effekt, wieso Werksübertaktungen zur GeForce RTX 4070 Ti mit nur +60 MHz Boosttakt-Offset die gleiche Performance zeigen wie andere Modelle mit +150 MHz Boosttakt-Offset: Augenscheinlich reichen jene +60 MHz schon aus, um das zur Verfügung stehende (geringe) Power-Budget unter der TDP auszuschöpfen.
Schneller kann es dann mittels simplem Mehrtakt nicht werden, womit derzeit auch all diese Karten mit besonders hohem (nominellen) Boost-Takt irgendwie witzlos sind. Jene müssten eigentlich eine höhere TDP bieten, um ihren nominellen Mehrtakt auch in der Praxis ausspielen zu können. Allerdings sitzt hier nVidia augenscheinlich auf der TDP der GeForce RTX 4070 Ti, ansonsten wäre nicht alle Werksübertaktungen uniform mit demselben Power-Limit von 285 Watt unterwegs. Nur mittels manueller Übertaktung ist dann eine wirkliche Mehrperformance realisierbar, hierfür bieten die Werksübertaktungen TDP-Spielräume von 300-365 Watt [48] an. Interessanterweise werden jene in der Praxis allerdings kaum ausgenutzt, hier limitiert bei knapp über 3 GHz Realtakt unter Übertaktung zuerst die Taktrate. Wirklich viel läßt sich damit nicht an Mehrperformance erzielen, die Hardware-Tester berichten von 5-8% Zugewinn.
Im direkten Generations-Vergleich aller drei RTX40-Karten gegenüber ihren jeweiligen RTX30-Vorgängern zeigen sich die zwei grundsätzlichen Performance-Schienen bei der Ada-Lovelace-Generation nunmehr viel deutlicher: Nur die GeForce RTX 4090 bietet die große, wirlich überzeugende Mehrperformance gegenüber ihrer Vorgänger-Lösung an. Bei GeForce RTX 4070 Ti und 4080 zeigt sich dies nur in deutlich abgeschwächter Form, auf einem insgesamt nur mittelmäßigem Niveau an Mehrperformance. Der mit der GeForce RTX 4090 aufgestellte Glanz der Ada-Lovelace-Generation findet sich bei den kleineren Modellen also keineswegs in dieser Höhe wieder – und dies ist augenscheinlich "normal", wie die GeForce RTX 4070 Ti nunmehr belegt. Die starke Mehrperformance der GeForce RTX 4090 ist somit eher die Ausnahme von der Regel, normal innerhalb der Ada-Lovelace-Generation wird wohl das Performace-Bild von GeForce RTX 4070 Ti und 4080 sein.
Generations-Vergleich | 3070Ti | 4070Ti | Diff. | 3080-10GB | 4080 | Diff. | 3090 | 4090 | Diff. |
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Ampere, 8GB | Ada, 12GB | Ampere, 10GB | Ada, 16GB | Ampere, 24GB | Ada, 24GB | ||||
gemittelte Raster/4K-Perf. | 69,5% | 100% | +43,9% | 85,1% | 126,6% | +48,7% | 97,6% | 167,1% | +71,2% |
gemittelte Raster/WQHD-Perf. | 70,1% | 100% | +42,7% | 83,4% | 120,2% | +44,1% | 92,4% | 143,6% | +55,4% |
gemittelte Raster/FullHD-Perf. | 71,6% | 100% | +39,7% | 82,8% | 113,7% | +37,3% | 90,7% | 126,7% | +39,6% |
gemittelte RT/4K-Perf. | 55,0% | 100% | +81,9% | 77,8% | 128,4% | +65,0% | 95,7% | 176,9% | +84,8% |
gemittelte RT/WQHD-Perf. | 63,5% | 100% | +57,4% | 81,4% | 123,0% | +51,1% | 92,3% | 154,6% | +67,5% |
gemittelte RT/FullHD-Perf. | 65,9% | 100% | +51,8% | 80,4% | 118,3% | +47,0% | 90,7% | 138,9% | +53,1% |
offizielle TDP | 290W | 285W | –2% | 320W | 320W | ±0 | 350W | 450W | +29% |
Real-Verbrauch | 292W | 267W | –9% | 325W | 297W | –9% | 359W | 418W | +16% |
Energieeffizienz @ 4K | 64% | 100% | +57% | 70% | 114% | +63% | 73% | 107% | +47% |
Listenpreis | $599 | $799 | +33% | $699 | $1199 | +72% | $1499 | $1599 | +7% |
Straßenpreis (ab) | 650€ | 900€ | +38% | 880€ | 1320€ | +50% | 1350€ | 1920€ | +42% |
Perf/Preis-Verhältnis @ 4K | 96% | 100% | +4% | 87% | 86% | –1% | 65% | 78% | +20% |
Performance/Preis-Verhältnisse errechnet mit dem jeweiligen Bestpreis, Preisstand: 9. Januar 2023 |
Zwei Sondereffekte sind an dieser Stelle noch zu erwähnen: Erstens einmal wird die Mehrperformance von GeForce RTX 3070 Ti zur GeForce RTX 4070 Ti unter RayTracing auf der 4K-Auflösung von der zu kleinen Speichermenge der RTX30-Lösung aufgebläht. Und zweitens kann die GeForce RTX 3090 durch deren aktuellen EOL-Status inzwischen keine Bestpreise mehr bieten und verzerrt sich somit der Performance/Preis-Vergleich zur GeForce RTX 4090. Diesen Punkt nicht beachtend ergibt sich nämlich auch mit der GeForce RTX 4070 Ti wieder das grundsätzliche Problem, dass die RTX40-Serie einen bestenfalls mit Lupe zu findenden Performance/Preis-Vorteil gegenüber den vorherigen Grafikkarten mitbringt. Gegenüber der GeForce RTX 3070 Ti ergeben sich unter der WQHD-Auflösung schon einmal (sensationelle!) 4% Performance/Preis-Vorteil für die neue Karte, andere Rechnungen sehen im Endeffekt generell nur das gleiche Performance/Preis-Verhältnis wie bei den "normalpreisigen" RTX30-Modellen.
Performance/Preis @ WQHD | 3070 | 3070Ti | 3080-10G | 3090 | 3090Ti | 7900XT | 7900XTX | 4070Ti | 4080 | 4090 |
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Ampere, 8GB | Ampere, 8GB | Ampere, 10GB | Ampere, 24GB | Ampere, 24GB | RDNA3, 20GB | RDNA3, 24GB | Ada, 12GB | Ada, 16GB | Ada, 24GB | |
gemittelte Raster/WQHD-Perf. | 65,5% | 70,1% | 83,4% | 92,4% | 100,0% | 108,4% | 122,2% | 100% | 120,2% | 143,6% |
Listenpreis | $499 | $599 | $699 | $1499 | $1999 | $899 | $999 | $799 | $1199 | $1599 |
deutsche UVP | 549€ | 649€ | 759€ | 1649€ | 2249€ | 1049€ | 1149€ | 899€ | 1469€ | 1949€ |
Straßenpreis (ab) | 560€ | 650€ | 880€ | 1350€ | 1380€ | 980€ | 1300€ | 900€ | 1320€ | 1920€ |
Perf/Preis ggü. 4070Ti @ Straßenpr. | 105% | 97% | 85% | 62% | 65% | 100% | 85% | 100% | 82% | 67% |
Performance/Preis-Verhältnisse errechnet mit dem jeweiligen Bestpreis, Preisstand: 9. Januar 2023 |
Außerhalb der im klaren EOL-Status befindlichen GeForce RTX 3080 Ti, 3090 & 3090 Ti sowie (teilweise) der derzeit stark in diese Richtung gehenden GeForce RTX 3080 10GB fehlt einfach ein klarer Performance/Preis-Impuls der neuen Grafikkarten-Generation von nVidia – und wie bekannt auch von AMD [9]. Und so hat letztlich eine gewöhnliche GeForce RTX 3070 zu aktuellen Straßenpreisen immer noch ein etwas besseres Performance/Preis-Verhältnis gegenüber all den Neuvorstellungen von AMD & nVidia der letzten Zeit. Der springende Punkt sind dabei nicht die nur +5% Performance/Preis-Vorteil der GeForce RTX 3070 gegenüber Radeon RX 7900 XT und GeForce RTX 4070 Ti – sondern natürlich, dass jene neuen Grafikkarten in dieser Disziplin nicht eine ganze Dimension von der Alt-Generation entfernt sind. Selbst wenn man nicht den vollen Performance-Vorteil auch in der Performance/Preis-Spalte sehen kann, so wäre es doch angemessen, dass wenigstens der Großteil davon in dieser Disziplin ankommt.
Dass dem auch mit der GeForce RTX 4070 Ti nicht so ist, läßt nur den Eindruck zurück, dass AMD & nVidia mit ihren neuen Grafikkarten gar keinen echten Generation-Sprung bringen wollen. Es soll mit GeForce RTX 40 und Radeon RX 7000 wohl einfach nur mehr Performance zu entsprechend höheren Preisen kommen – was jedoch überhaupt nicht dem Prinzip der Hardware-Entwicklung der letzten Jahrzehnte entspricht und keineswegs eine langfristig (nicht einmal mittelfristig) haltbare Strategie darstellt. Wie gesagt: Vom Traum, dass es ganz ohne Preiserhöhungen geht, hat man sich schon verabschiedet. Aber wenigstens sollte doch der Großteil des Performance-Gewinns in der Spalte "Performance/Preis" landen – und nicht gerade nahezu alles in der Spalte "Mehrpreis".
Genau dies passiert nun aber erneut mit der GeForce RTX 4070 Ti – und je kleiner die Grafikkarten im Portfolio werden, um so drängender wird die Frage, ob da überhaupt noch einmal ein Performance/Preis-Vorteil kommen kann und ob jener dann nicht inzwischen viel zu klein ausfällt. Mit der GeForce RTX 4070 Ti wird dies um so offensichtlicher, da die Karte in einer Performance-Region landet, wo auch schon die Spitzen-Modelle von Ampere lagen, sprich wo der Vergleich einfacher wird. Letztlich bietet die Karte grob um die +20% Mehrperformance zur GeForce RTX 3080 10GB, kostet dafür nominell +14% mehr. Dies ist tatsächlich ein besseres Performance/Preis-Verhältnis zugunsten der GeForce RTX 4070 Ti, der Neuheitswert-Wert käme noch oben drauf – nur entspricht dies wirklich einer neuen Grafik-Generation? Dies ist viel eher auf dem Niveau, was man innerhalb einer Refresh-Generation als kleinen Zwischendurch-Bonus oben drauf bietet.
Demzufolge enttäuscht die GeForce RTX 4070 Ti aus Sicht des Grafikkarten-Markts genauso schon wie die GeForce RTX 4080 – wobei letztere wenigstens für sich in Anspruch nehmen kann, ein überaus rundes Produkt zu sein. Auch dass die GeForce RTX 4070 Ti zum Marktstart umgehend zur UVP verfügbar wurde [49], kann dies nicht mehr kitten. Was fehlt, ist der klare Kauf-Anreiz – gerade in einer Performance-Klasse, welche wie gesagt auch schon die Vorgänger-Generation besetzt hatte. nVidia mag den Preispunkt zwischen dem Wandel von "GeForce RTX 4080 12GB" zu "GeForce RTX 4070 Ti" etwas abgesenkt haben, aber die grundsätzliche Problemtik dieser Grafikkarten-Generation wurde damit nicht behoben: Es fehlt der tatsächliche, sich in einem klar besseren Performance/Preis-Verhältnis ausdrückende Generations-Fortschritt. Eine Kauf-Empfehlung für eine der neuen Grafikkarten läßt sich somit auch weiterhin nicht aufstellen.
Gen. & Speicher | FHD-Index | 4K-Index | Real-Verbr. | Listenpreis | Straßenpreis | AMD/NV-Shop | |
---|---|---|---|---|---|---|---|
GeForce RTX 4090 | Ada, 24GB | 3000% | 655% | 418W | $1599 / 1949€ | 1920-2200 Euro | 1859 Euro |
Radeon RX 7900 XTX | RDNA3, 24GB | 2740% | 512% | 351W | $999 / 1149€ | 1300-1500 Euro | 1117 Euro |
GeForce RTX 4080 | Ada, 16GB | 2690% | 496% | 297W | $1199 / 1469€ | 1320-1450 Euro | 1399 Euro |
Radeon RX 7900 XT | RDNA3, 20GB | 2530% | 434% | 309W | $899 / 1049€ | 980-1100 Euro | 1005 Euro |
GeForce RTX 3090 Ti | Ampere, 24GB | 2300% | 420% | 462W | $1999 / 2249€ | 1380-1600 Euro (EOL) | 1329 Euro |
GeForce RTX 4070 Ti | Ada, 12GB | 2370% | 392% | 267W | $799 / 899€ | 900-1000 Euro | - |
GeForce RTX 3090 | Ampere, 24GB | 2170% | 382% | 359W | $1499 / 1649€ | 1350-1700 Euro (EOL) | 1199 Euro |
Radeon RX 6950 XT | RDNA2, 16GB | 2250% | 372% | 348W | $1099 / 1239€ | 880-1100 Euro (EOL) | 893 Euro |
GeForce RTX 3080 Ti | Ampere, 12GB | 2130% | 372% | 350W | $1199 / 1269€ | 1530-1800 Euro (EOL) | 1089 Euro |
Radeon RX 6900 XT | RDNA2, 16GB | 2150% | 350% | 303W | $999 / 999€ | 910-1200 Euro (EOL) | 759 Euro |
GeForce RTX 3080 12GB | Ampere, 12GB | ~2060% | ~346% | ~345W | unbekannt | 980-1400 Euro (EOL) | - |
GeForce RTX 3080 10GB | Ampere, 10GB | 1990% | 332% | 325W | $699 / 759€ | 880-1100 Euro (EOL) | 759 Euro |
Radeon RX 6800 XT | RDNA2, 16GB | 2030% | 322% | 298W | $649 / 649€ | 680-1000 Euro (EOL) | - |
Radeon RX 6800 | RDNA2, 16GB | 1780% | 278% | 231W | $579 / 579€ | 580-850 Euro (EOL) | - |
GeForce RTX 3070 Ti | Ampere, 8GB | 1720% | 271% | 292W | $599 / 649€ | 650-740 Euro | 649 Euro |
GeForce RTX 3070 | Ampere, 8GB | 1640% | 250% | 221W | $499 / 549€ | 560-620 Euro | 549 Euro |
Quellen: FullHD & 4K Performance-Überblick [50], Stromverbrauchs-Überblick [47], Geizhals-Preisvergleich (Preisstand: 9. Januar 2023) [51] ... zusätzlich notiert wurden die aktuellen Preise von AMD-Shop [52] und nVidia-Shop [53], wo allerdings oftmals keine Lieferbarkeit existiert |
Was schon zur GeForce RTX 4080 so gesagt wurde, gilt dann auch für die GeForce RTX 4070 Ti: Von der reinen Technik her ist dies eine gut- bis erstklassige Grafikkarte. Das augenscheinliche Zielgebiet ist eher der WQHD-Gamer, darauf sind Performance-Profil und Speicherbestückung ausgerichtet. Stromverbrauch und Kartengröße gehen in Ordnung, dies ist weiterhin noch gehobenes Mittelfeld (zumindest zu heutigen Zeiten). Die Übertaktungs-Eignung ist (wieder einmal) nur mittelprächtig, allerdings ist man dies inzwischen gewohnt. Bis auf den eben nicht ganz perfekt zukunftsträchtigen Speicherausbau finden sich somit schwer technische Kritikpunkte an der GeForce RTX 4070 Ti. Auf einem rein hypothetischen, aber noch nicht einmal wirklich billigen Listenpreis von 599 Dollar (~670 Euro) wäre dies ein echtes Angebot mit einem sofort sichtbaren Generations-Vorteil.
Verweise:
[1] http://www.3dcenter.org/users/leonidas
[2] http://www.3dcenter.org/news/nvidia-stellt-die-ada-lovelace-generation-mit-drei-modellen-zu-geforce-rtx-4080-4090-vor
[3] http://www.3dcenter.org/news/news-des-1314-oktober-2022
[4] http://www.3dcenter.org/news/nvidia-ampere
[5] http://www.3dcenter.org/news/nvidia-ada-lovelace
[6] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-4080
[7] http://www.3dcenter.org/artikel/fullhd-ultrahd-performance-ueberblick-2012-bis-2022
[8] http://www.3dcenter.org/artikel/fullhd-ultrahd-performance-ueberblick-2012-bis-2022#4k
[9] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-amd-radeon-rx-7900-xt-xtx
[10] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-4090
[11] https://www.computerbase.de/
[12] https://www.techpowerup.com/
[13] https://www.pcgameshardware.de/
[14] https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=613702
[15] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-4070-ti
[16] https://www.comptoir-hardware.com/articles/cartes-graphiques/47116-test-nvidia-geforce-rtx-4070-ti.html?start=8
[17] https://www.computerbase.de/2023-01/nvidia-geforce-rtx-4070-ti-test/
[18] https://www.hwupgrade.it/articoli/skvideo/6448/nvidia-geforce-rtx-4070-ti-alla-prova-la-potenza-della-rtx-3090-ti-con-il-dlss-3-nel-taschino_index.html
[19] https://www.igorslab.de/nvidia-macht-die-not-zur-tugend-msi-geforce-rtx-4070-ti-suprim-x-12-gb-im-test/
[20] https://www.kitguru.net/components/graphic-cards/dominic-moass/nvidia-rtx-4070-ti-review-ft-gigabyte-gaming-oc/
[21] https://www.comptoir-hardware.com/articles/cartes-graphiques/47116-test-nvidia-geforce-rtx-4070-ti.html
[22] https://www.pcgameshardware.de/Geforce-RTX-4070-Ti-Grafikkarte-279172/Tests/Vergleich-gegen-Radeon-RX-7900-XT-1409936/
[23] https://www.purepc.pl/test-karty-graficznej-gigabyte-geforce-rtx-4070-ti-gaming-miales-byc-geforce-rtx-4080-12-gb-jednak-wyszlo-inaczej
[24] https://quasarzone.com/bbs/qc_bench/views/83414
[25] https://www.techpowerup.com/review/msi-geforce-rtx-4070-ti-gaming-x/
[26] https://www.techspot.com/review/2601-nvidia-geforce-rtx-4070-ti/
[27] https://www.tomshardware.com/reviews/nvidia-geforce-rtx-4070-ti-review-a-costly-70-class-gpu
[28] https://tweakers.net/reviews/10744/nvidia-geforce-rtx-4070-ti-de-gedegradeerde-4080.html
[29] http://www.3dcenter.org/news/news-des-27-dezember-2022
[30] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-4070-ti/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-4070-ti-seite-2
[31] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-4070-ti/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-4070-ti-seite-3
[32] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-amd-radeon-rx-6600/launch-analyse-amd-radeon-rx-6600-seite-2
[33] http://www.3dcenter.org/news/hardware-und-nachrichten-links-des-2-november-2021
[34] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-3090-ti/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-3090-ti-seite-2
[35] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-amd-radeon-rx-7900-xt-xtx/launch-analyse-amd-radeon-rx-7900-xt-xtx-seite-3
[36] https://www.comptoir-hardware.com/articles/cartes-graphiques/47116-test-nvidia-geforce-rtx-4070-ti.html?start=12
[37] https://www.hardwareluxx.de/index.php/artikel/hardware/grafikkarten/60110-nvidia-geforce-rtx-4070-ti-im-test.html?start=7
[38] https://www.pcgameshardware.de/Geforce-RTX-4070-Ti-Grafikkarte-279172/Tests/Vergleich-gegen-Radeon-RX-7900-XT-1409936/5/
[39] https://www.computerbase.de/2023-01/nvidia-geforce-rtx-4070-ti-test/3/#abschnitt_leistungsaufnahme_spiele_youtube_desktop
[40] https://www.igorslab.de/nvidia-macht-die-not-zur-tugend-msi-geforce-rtx-4070-ti-suprim-x-12-gb-im-test/5/
[41] https://www.guru3d.com/articles-pages/geforce-rtx-4070-ti-review,6.html
[42] https://www.tomshardware.com/reviews/nvidia-geforce-rtx-4070-ti-review-a-costly-70-class-gpu/8
[43] https://www.techpowerup.com/review/msi-geforce-rtx-4070-ti-gaming-x/39.html
[44] https://tweakers.net/reviews/10744/16/nvidia-geforce-rtx-4070-ti-de-gedegradeerde-4080-stroomverbruik-en-prestaties-per-watt.html
[45] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-4090/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-4080-seite-3
[46] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-4090/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-4090-seite-3
[47] http://www.3dcenter.org/artikel/stromverbrauchs-ueberblick-fuer-directx-1112-grafikkarten
[48] https://www.techpowerup.com/review/msi-geforce-rtx-4070-ti-gaming-x/41.html
[49] http://www.3dcenter.org/news/news-des-56-januar-2023
[50] https://www.3dcenter.org/artikel/fullhd-ultrahd-performance-ueberblick-2012-bis-2022
[51] https://geizhals.de/?cat=gra16_512
[52] https://www.amd.com/de/direct-buy/de
[53] https://store.nvidia.com/de-de/geforce/store/?page=1&limit=9&locale=de-de
[54] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-4070-ti/launch-analyse-nvidia-geforce-rtx-4070-ti-seite-4