Mit der GeForce GTX 1080 Ti bringt nVidia ein dreiviertel Jahr nach dem Launch erster Pascal [2]-basierter Beschleuniger endlich die erste Grafikkarte an den Start, welche echte Enthusiasten-Ansprüche zu einem trotzdem noch gangbaren Preis verbindet. Die GeForce GTX 1080 Ti kommt dabei faktisch auf dem früheren Preispunkt der GeForce GTX 1080 daher, legt auf jene natürlich gut 30% Performance oben drauf und entthront sogar die Titan X (Pascal) [3] – geringfügig zwar, aber meßbar, und vor allem garniert mit der Freigabe von Herstellerdesigns und Werksübertaktungen bei der GeForce GTX 1080 Ti. Wo genau die neue Enthusiasten-Grafikkarte von nVidia sich in den Benchmarks unter FullHD, WQHD und UltraHD im Feld von GeForce GTX 1080 und Titan X (Pascal) einordnen muß, wird nachfolgend unsere Aufgabe sein, anhand der Launchreviews [4] herauszuarbeiten. Zugleich werden die umfangreichen zur GeForce GTX 1080 Ti vorliegenden Benchmarks auch dazu dienen, die Performance-Einordnungen aller aktuellen HighEnd- und Enthusiasten-Grafikkarten mal wieder ausgiebig gegenzuprüfen.
![]() Asus ROG Strix GeForce GTX 1080 Ti OC [6] |
![]() EVGA GeForce GTX 1080 Ti FTW3 Gaming [8] |
![]() Gigabyte GeForce GTX 1080 Ti Aourus Xtreme Edition [10] |
![]() Inno3D iChill GeForce GTX 1080 Ti X4 [12] |
Nachteiligerweise lag allen Launchreviews immer nur das Referenzdesign von nVidia zugrunde, die Herstellerdesigns kommen nur (verspätet wie diese Launchanalyse) zögerlich in den Markt. Damit sind noch nicht alle Fragen zur GeForce GTX 1080 Ti wirklich zu beantworten – beispielsweise die wichtige, was die einzelnen Grafikkartenhersteller noch so herausholen können bzw. ob sich diverse Herstellerdesigns eventuell besser übertakten lassen als das Referenzdesign. Aufgezeigt werden kann an dieser Stelle somit leider "nur", was bei der GeForce GTX 1080 Ti im Referenzdesign möglich ist – dies ist nominell ausreichend für unsere Performance-Einordnung der Karte, aber der interessierte Grafikkarten-Enthusiast will normalerweise tiefergehende Informationen sehen. Ganz glücklich ist diese Launch-Strategie seitens nVidia sicherlich nicht, erst die kommenden Wochen werden dann mit ersten Tests von Herstellerdesigns zur GeForce GTX 1080 Ti das Bild zur neuen Enthusiasten-Karte wirklich vervollständigen.
Für die GeForce GTX 1080 Ti benutzt nVidia natürlich wieder den GP102-Chip der Titan X (Pascal), setzt bei diesem jedoch weiterhin auf "nur" 3584 Shader-Einheiten und damit nicht auf den (nur im Quado-Bereich anzutreffenden) Vollausbau mit 3840 Shader-Einheiten. Die einzige bemerkbare Differenz zur Titan X (Pascal) liegt im Speicherinterface, welches um einen der 32bittigen Speichercontroller beschnitten wurde: Anstatt 384 Bit ist das Speicherinterface der GeForce GTX 1080 Ti also nur 352 Bit breit. Diese Differenz wird allerdings durch einen höheren Speichertakt der GeForce GTX 1080 Ti nahezu perfekt wieder ausgeglichen, bei der letztlich herauskommenden Speicherbandbreite liegt nur eine Differenz von +0,8% gegenüber der Titan X (Pascal) (und damit zugunsten der GeForce GTX 1080 Ti) vor.
![]() nVidia GP102, Titan X (Pascal) & GeForce GTX 1080 Ti Blockdiagramm [14] |
![]() nVidia GP102/GP104/GP106 Shader-Cluster [16] |
Eine Folge des kleineren Speicherinterfaces ist allerdings auch der Verlust von 8 Raster Operation Units (ROPs) sowie von 256 kByte Level2-Cache (jeweils 8,3% weniger als bei der Titan X) – da beides direkt an das Speicherinterface angebunden ist und die Deaktivierung des einen (Speichercontroller) die Nichtnutzbarkeit des anderen bedingt. Genauso sinkt mit der Größe des Speicherinterfaces auch die (sinnvoll) anbindbare Speichermenge auf 11 GB GDDR5X ab (ebenfalls 8,3% weniger als bei der Titan X) – was aber in beiden Fällen eher nur geringfügige Einschnitte ergibt: Die geringere ROP-Power wird durch höhere Chiptaktraten teilweise wieder ausgeglichen, die geringere Speichermenge sollte unter heutigen Spielen überhaupt keinerlei Praxisrelevanz erlangen. Wichtig auch zu erwähnen, das nVidia mittels dieser durchgehend symetrischen Deaktivierung den Effekt der GeForce GTX 970 [17] vermeidet – welche man seinerzeit besser einfach nur mit 3,5 GB Speicher angeboten hätte, um allen Problemen aus dem Weg zu gehen.
GeForce GTX 1080 | Titan X | GeForce GTX 1080 Ti | |
---|---|---|---|
Chipbasis | nVidia GP104 | nVidia GP102 | nVidia GP102 |
Fertigung | 7,2 Mrd. Transistoren in 16nm auf 314mm² Chipfläche bei TSMC | 12 Mrd. Transistoren in 16nm auf 471mm² Chipfläche bei TSMC | |
Architektur | Pascal, DirectX 12 Feature-Level 12_1 | ||
Features | Vulkan, Asynchonous Compute, DSR, SLI, PhysX, G-Sync | ||
Technik | 4 Raster-Engines, 2560 Shader-Einheiten, 160 TMUs, 64 ROPs, 256 Bit GDDR5X-Interface, 2 MB Level2-Cache (Vollausbau) | 6 Raster-Engines, 3584 Shader-Einheiten, 224 TMUs, 96 ROPs, 384 Bit GDDR5X-Interface, 3 MB Level2-Cache (Salvage) | 6 Raster-Engines, 3584 Shader-Einheiten, 224 TMUs, 88 ROPs, 352 Bit GDDR5X-Interface, 2.75 MB Level2-Cache (Salvage) |
Taktraten | 1607/1733/2500 MHz (Ø-Chiptakt: 1680 MHz) |
1417/1531/2500 MHz (Ø-Chiptakt: ~1545 MHz) |
1480/1582/2750 MHz (Ø-Chiptakt: 1636 MHz) |
Speicherausbau | 8 GB GDDR5X | 12 GB GDDR5X | 11 GB GDDR5X |
Layout | DualSlot | DualSlot | DualSlot |
Kartenlänge | 27,0cm | 27,0cm | 27,0cm |
Ref./Herst./OC | ✓ / ✓ / ✓ | ✓ / ✗ / ✗ | ✓ / ✓ / ✓ |
Stromstecker | 1x 8pol. | 1x 6pol. + 1x 8pol. | 1x 6pol. + 1x 8pol. |
off. Verbrauch | 180W (GCP) | 250W (GCP) | 250W (GCP) |
Idle-Verbrauch [18] | 7W | ~11W | 11W |
Spiele-Verbr. [18] | 173W | ~220W | 230W |
Ausgänge | DualLink DVI-D, HDMI 2.0b, 3x DisplayPort 1.2 (DP-1.4-ready) | DualLink DVI-D, HDMI 2.0b, 3x DisplayPort 1.2 (DP-1.4-ready) | HDMI 2.0b, 3x DisplayPort 1.2 (DP-1.4-ready) |
FullHD Perf.Index [19] | 960% | 1130% | 1150% |
4K Perf.Index [20] | 132% | 171% | 175% |
Listenpreis | 499$/549$ | 1200$ | 699$ |
Straßenpreis | 500-550€ | 1359€ [21] | 810-820€ |
Release | 17. Mai 2016 [22] | 2. August 2016 [3] | 10. März 2017 |
Nominell gibt nVidia der GeForce GTX 1080 Ti mit 1480/1582/2750 MHz leicht höhere Taktraten mit als der Titan X (Pascal) mit 1417/1531/2500 MHz mit auf den Weg: Der höhere Speichertakt wird wie gesagt als Ausgleich für das kleinere Speicherinterface benötigt, aber die 4,4% mehr Basetakt sowie 3,3% mehr Boosttakt hat die neuere Karte dann ohne Einschränkungen für sich. Zumindest sofern man sich für nominelle Taktraten interessiert und dabei ignoriert, das heutige Grafikkarten ihren real anliegenden Takt nicht anhand dieser faktischen Marketingangaben, sondern anhand von Schwellwerten für maximal zulässige Temperatur sowie maximal zulässigen Stromverbrauch ganz automatisch regeln – und damit dann teilweise deutlich andere reale Chiptaktraten herauskommen als die Chipentwickler angeben.
Leider gibt es zu diesem Thema immer wieder nur wenige solide Messungen – dabei ergibt sich exakt an diesen real anliegenden Chiptaktraten dann letztlich auch die Performance der Karten. Sicherlich muß man bei solcherart Temperaturmessungen maßgeblich beachten, das jene nicht im "ungeheizten" Zustand durchgeführt werden dürfen – der Unterschied bei Temperaturmessungen zwischen "kalten" und vorgewärmten Karten ist teilweise enorm, nur letzteres entspricht allerdings der Gaming-Praxis. Die größte Chance auf entsprechend solide Messungen hat man bei der ComputerBase sowie Hardware.fr, bei HT4U und der PC Games Hardware gibt es diese Messungen leider dann doch zu selten (und andere Messungen beachten den Punkt des Vorheizens nicht). Insofern bilden wir bei den Angaben zum real anliegenden Chiptakt zukünftig immer einen einfachen Durchschnitt der Messungen seitens der ComputerBase und von Hardware.fr (bzw. interpolieren fehlende Messungen unter dieser Maßgabe).
GeForce GTX 1080 | Titan X | GeForce GTX 1080 Ti | |
---|---|---|---|
Temperatur-Limit | 83°C (max. 90°C möglich) | 84°C (max. 90°C möglich) | 84°C (max. 90°C möglich) |
Power-Limit | 180W (max. +20% möglich) | 250W (max. +20% möglich) | 250W (max. +20% möglich) |
nominelle Taktraten | 1607/1733/2500 MHz | 1417/1531/2500 MHz | 1480/1582/2750 MHz |
maximaler Boost-Takt | 1886 MHz [23] | ? | 1886 MHz [24] |
durchschn. realer Takt | ComputerBase: 1667 MHz [25] Hardware.fr: 1693 MHz [26] PCGH: 1722 MHz [27] |
Hardware.fr: 1559 MHz [28] | ComputerBase: 1620 MHz [24] Hardware.fr: 1652 MHz [26] |
reale Rechenleistung | 8,6 TFlops @ 1680 MHz | 11,1 TFlops @ ~1545 MHz | 11,7 TFlops @ 1636 MHz |
Heraus kommt damit dann ein sogar noch etwas größerer Unterschied bei den real anliegenden Chiptaktraten: ~1545 MHz bei der Titan X (Pascal) stehen dann immerhin 1636 MHz bei der GeForce GTX 1080 Ti gegenüber, dies sind immerhin +5,9% Differenz. Dies erstaunt ein wenig angesichts des nominell fast gleichen Referenzdesigns zwischen beiden Karten – aber nVidia hat unter der Haube bei der neueren GeForce GTX 1080 an der Spannungsversorgung sowie am Kühler gearbeitet. Letzteres dürfte vielleicht maßgeblich für diesen kleinen Effekt sein, denn wie die Titan X (Pascal) ist auch die GeForce GTX 1080 Ti eher von ihrer erreichten Chiptemperatur als denn dem maximal vorgegebenen Stromverbrauch limitiert. Interessant hierzu die Messungen seitens Tom's Hardware [29], wonach eine vorgeheizte Karte satte 30 Watt weniger verbraucht als eine "kalte" Karte – ein deutlicher Hinweis daraus, das in der Praxis mehrheitlich das Temperaturlimit greift. Hier können die noch antretenden Herstellerdesigns sicherlich viel besseres erreichen: Selbst ohne jede Werksübertaktung sollte man mit einer leistungsfähigeren Kühllösung problemlos höhere real anliegenden Chiptaktraten bei der GeForce GTX 1080 Ti erzielen können.
Diese höhere Taktraten-Differenz als gemäß der nominellen Taktraten hat dann natürlich auch ihre Auswirkungen bei den Rohleistungen: Die Rechenleistung der GeForce GTX 1080 Ti ist um glatt 5,9% höher als bei der Titan X (Pascal), die ROP-Leistung trotz geringerer ROP-Anzahl nur um -2,9% abweichend. Bei der Speicherbandbreite steht aufgrund des höheren Speichertakts trotz der geringeren Interface-Breite sogar ein kleines Plus von +0,8%. Die Differenz zwischen 11 und 12 GB Grafikkartenspeicher ist wie gesagt nicht wirklich interessant, da kaum Situationen denkbar sind, wo die 11 GB der GeForce GTX 1080 Ti nicht ausreichend sind, die Titan X (Pascal) mit ihren 12 GB Speicher dann aber trotzdem noch spielbare Frameraten auswirft. Die PC Games Hardware [30] hat im übrigen exakt diesen Fall zu konstruieren versucht – mit dem Ergebnis, das wenn der GeForce GTX 1080 Ti der Speicher ausgeht, dies längst auf auch für die Titan X (Pascal) unspielbaren Frameraten passiert.
Eben wegen der maßgeblichen Temperaturlimitierung nutzt die GeForce GTX 1080 Ti (wie schon die Titan X) ihr Power-Limit von 250 Watt nicht ganz aus, sondern kommt im Durchschnitt der vorliegenden Messungen des reinen Grafikkarten-Verbrauchs auf einen Spiele-Verbrauch von "nur" 230 Watt. Einen kleinen Beitrag hierzu dürfte auch die minimal höhere Chip-Spannung von 0.65V tragen, welche von der PC Games Hardware [34] notiert wurde (GeForce GTX 1060/1070/1080 und Titan X liegen bei 0.625V). Sobald die Kühlung mitspielt und die Karte somit ihre Taktraten dauerhaft oben halten kann, sind hier natürlich sogar höhere Verbrauchswerte zu erwarten – bis knapp vor die Grenze des Power-Limits von wie gesagt 250 Watt. Für eine absolute Enthusiasten-Lösung ist ein solcher Stromverbrauch jedoch dennoch gängig und keineswegs in irgendeiner Form kritisch.
nVidia GeForce 1000 Serie (Pascal) | ||||||||||
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Golem | HW.fr | Heise | HT4U | PCGH | TPU | Tom's | TweakPC | Ø | Perf./TDP | |
GeForce GTX 1080 Ti | 11W 226W [35] |
9W 248W [36] |
12,5W 227,5W [34] |
10W 231W [37] |
13,2W 229,0W [29] |
11W 230W |
1150% 250W |
|||
Titan X (Pascal) [3] | 13W 212W [38] |
12W 229W [34] |
10W 205W [39] |
~11W ~220W |
1130% 250W |
|||||
GeForce GTX 1080 [22] | 8W 154W [40] |
6W 178W [41] |
7,7W 180,0W [42] |
9,5W 173,7W [43] |
7W 166W [44] |
7W 173W [45] |
7W 173W |
960% 180W |
||
GeForce GTX 1070 [46] | 7W 145W [47] |
7,2W 150,0W [42] |
8,5W 147,7W [48] |
6W 145W [49] |
7W 147W |
800% 150W |
||||
GeForce GTX Titan X [50] | 15W 228W [51] |
11,8W 250,0W [52] |
18W 242W [53] |
11W 223W [54] |
9W 224W [55] |
13W 240W |
780% 250W |
|||
GeForce GTX 980 Ti [56] | 15W 226W [57] |
13W 244W [58] |
12,8W 250,0W [59] |
15W 236W [60] |
11W 211W [61] |
10,4W 233,5W [62] |
10,9W 213W [63] |
13W 236W |
750% 250W |
|
Radeon R9 Fury X [64] | 22,5W 293,5W [65] |
20W 273W [66] |
20,0W 311,0W [67] |
21W 329W [68] |
20W 246W [69] |
22,0W 220,7W [70] |
21W 289W |
680% 275W |
||
Radeon R9 Fury [71] | 15W 266W [72] |
14,9W 247,2W [67] |
15W 320W [73] |
10W 200W [74] |
16W 254W [75] |
15W 256W |
630% 275W |
|||
Radeon R9 Nano [76] | 14W 185W [72] |
11W 186W [77] |
14,6W 168,8W [78] |
13W 183W |
610% 175W |
|||||
GeForce GTX 980 [79] | 12W 155W [80] |
? 173W [81] |
11,2W 180,0W [82] |
11,5W 160W [83] |
8W 156W [84] |
15W 185W [85] |
12W 174W |
600% 165W |
||
Der obere Wert einer Zelle ist immer der Idle-Stromverbrauch, der untere Wert einer Zelle immer der Spiele-Stromverbrauch. In der Durchschnitts-Spalte ("Ø") fettgedruckte Werte basieren auf Berechnungen, die nicht fettgedruckte Werte sind Schätzungen. Die letzte Spalte enthält Angaben zum 3DCenter Performance-Index (oben) sowie zur offiziellen TDP (unten). |
Bezüglich der Kühlung der GeForce GTX 1080 Ti im Referenzdesign gibt es nur eher mäßige Wertungen: Die von nVidia verbaute Referenzkühlung erfüllt ihre Aufgabe, mehr aber auch nicht. Das ganze ist eher kurz vor der Grenze, wo man es als "laut" bezeichnen müsste – technisch gesehen nicht schlecht für eine 250-Watt-Lösung, aber damit eben auch nicht für alle Ohren geeignet. Auch aus diesem Grunde empfehlen viele der Testberichte an dieser Stelle das Abwarten auf die Herstellerdesigns – welche nicht nur mehr Performance versprechen, sondern eben auch leisere Kühllösungen. Zu beobachten wäre dann auch, ob der einzelne Hinweis bezüglich Spulenfiepens bei der GeForce GTX 1080 Ti seitens Heise [36] ein Einzelfall bleibt (die anderen Testberichte erwähnten diesen Punkt leider gar nicht, was mehrdeutig ist) – oder ob dieses Problem dann häufiger auftritt.
Idle-Betrieb | Spiele-Betrieb | Spulenfiepen |
---|---|---|
Test von ComputerBase [86] | ||
Die GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition schaltet bei niedrigen Temperaturen anders als viele Partnerkarten den Radiallüfter nicht ab, sondern lässt ihn mit etwa 1.100 Umdrehungen in der Minute arbeiten. Das erzeugt einen Geräuschpegel von 29 Dezibel, was zwar leise, aber durchaus aus einem geschlossenen Gehäuse zu hören ist. Ein Manko, das bisher alle Founders Edition mit sich brachten. | Unter Last dreht der Lüfter der GeForce GTX 1080 Ti bei den Standardeinstellungen dann auf etwa 2.400 Umdrehungen hoch. Der Messwert liegt bei 44,5 Dezibel, knapp über dem Niveau der GeForce GTX 1080 Founders Edition – sie lässt den Lüfter 100 Umdrehungen langsamer arbeiten. Die GeForce GTX 1080 Ti ist damit ohne Weiteres beim Spielen zu hören, stört aber noch nicht. Die Art des Geräusches, das der Lüfter erzeugt, ist als angenehm zu bezeichnen. Zu hören ist ausschließlich der Luftstrom und nicht der Rotor selbst. | |
Test von GameStar [87] | ||
Die Geforce GTX 1080 Ti geht im Desktop-Betrieb mit 38,2 dBA angenehm leise ans Werk. | In Spielen wird dreht der Lüfter bis maximal 50 Prozent auf und erzeugt dann deutlich hörbare 43,6 dBA. Das Lüfterverhalten ist praktisch identisch zur Titan X, die 1080 Ti ist aber insgesamt eine Nuance leiser. Für Silent-Liebhaber führt allerdings auch dieses Mal kein Weg an Custom-Designs vorbei, die wir in Kürze erwarten. | |
Test von Golem [88] | ||
Der Lüfter der Ti ist im Vergleich auch deutlich lauter als der der Geforce GTX 1080 – aus einem geschlossenen Gehäuse ist er unter Last noch hörbar. | ||
Test von Hardwareluxx [89] | ||
Da NVIDIA auf ein Abschalten des Lüfters im Idle-Betrieb verzichtet, dreht sich dieser mit 1.100 Umdrehungen pro Minuten weiter und sorgt daher auch für eine gewisse Geräuschkulisse. Mit 39,3 dB(A) liegt die GeForce GTX 1080 Founders Edition auch nicht sonderlich gut im Testfeld, wenngleich sie sich auf Niveau der übrigen Karten bewegt, die eine ähnliche Kühlung einsetzen. | Unter Last kommt die GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition auf 43,0 dB(A), was ebenfalls nicht gerade leise ist. Die fast 2.400 Umdrehungen pro Minute machen sich anhand der Geräuschkulisse recht schnell bemerkbar. | |
Test von Heise [36] | ||
Der kleine Radiallüfter dreht sich beim Spielen mit bis zu 2400 U/min und erzeugt 1,2 Sone – ist also hörbar, aber noch erträglich. | Nerviger ist das auftretende Spulenfiepen, das besonders bei hohen Bildraten deutlich hörbar ist – bei der Titan X beobachteten wir ein solches Verhalten nicht. | |
Test von PC Games Hardware [90] | ||
Im Leerlauf dreht der Radiallüfter der Geforce GTX 1080 Ti immerzu (mit 1.100 U/Min), nach wie vor verzichtet Nvidia auf einen semi-passiven Modus. Angesichts der erzeugten Lautheit von schwach wahrnehmbaren 0,4 Sone ist das verschmerzbar. Beim Multi-Monitoring oder der Videowiedergabe auch in Ultra HD ändert sich dieser Wert nicht – wie schon bei früheren Geforce-Karten. | In Spielen messen wir nach der Aufheizphase eine deutlich höhere Lautheit, die Verbesserungen gegenüber der "gleichwattigen" Titan X Pascal sind jedoch nicht zu überhören: Schlimmstenfalls 57 Prozent Drehkraft setzt die Lüftersteuerung im offenen Aufbau, während wir mit dem Hexer Geralt durch Skellige galoppieren – in Ultra HD inklusive aller Gameworks-Effekte und Bildraten weit jenseits 40 Fps. Das führt zu rund 2.730 Lüfterumdrehungen pro Minute und 4,0 Sone Lautheit. In den meisten anderen Spielen gelingt es dem Referenzkühler, das Temperaturziel bei 50 % PWM (~2.400 U/Min) und moderaten 2,8 Sone zu halten – das ist beachtlich leise im Angesicht von bis zu 250 Watt Abwärme. | |
Test von Tom's Hardware [91] | ||
Das Betriebsgeräusch im aufgewärmten Zustand ist gut vernehmbar, aber trotz allem irgendwo noch im Rahmen des gerade so Erträglichen. Leise geht allerdings anders. Im geschlossenen Gehäuse bemerken wir, dass nach längerer Betriebszeit der Lüfter noch einmal einen ordentlichen Satz nach oben machen muss, um die Temperaturen final trotzdem am vorgegebenen Maximum zu halten. Betrachten wir die Titan X (Pascal) und die GeForce GTX 1080 Ti FE im direkten Vergleich, dann sehen wir faktisch keinen Unterschied, denn die Temperaturen und Lüfterdrehzahlen im Gaming-Loop sind faktisch fast deckungsgleich. |
In der Frage der Performance-Einordnung der GeForce GTX 1080 Ti sind keine größeren Überraschungen zu erwarten. Aufgrund der aufgezeigten Rohleistungen (sowie des leicht höheren Energieverbrauchs) sollte die Karte 2-4 Prozentpunkte vor der Titan X (Pascal) herauskommen. Da dies allein für sich jetzt keine umfangreiche Benchmark-Auswertung rechtfertigt, nutzen wir die Gelegenheit einfach einmal, das Performance-Bild der HighEnd- und Enthusiasten-Grafikkarten in unserem FullHD Performance-Index [92] sowie 4K Performance-Index [93] zu überprüfen bzw. gegebenfalls zu korrigieren. Schließlich wurde jenes Performance-Bild schon im letzten Sommer/Herbst und damit maßgeblich noch vor der Spiele-Generation 2016/17 aufgestellt. Hinzu kommt letztendlich noch die Bildung eines festen Index-Wertes zur Titan X (Pascal) unter der FullHD-Auflösung, wofür bisher einfach zu wenige Benchmarks vorlagen.
Natürlich sind Titan X (Pascal) sowie GeForce GTX 1080 Ti definitiv keine Karten für diese Auflösung (wenn dann unter Zuschaltung von Downsampling, was allerdings indirekt wiederum höhere Renderauflösungen ergibt), aber dennoch ist auch diese Performance-Einordnung wichtig – schon allein um zu sehen, wie unterdurchschnittlich alle Grafikkarten oberhalb der GeForce GTX 1070 in der FullHD-Auflösung inzwischen skalieren. Es sind also nicht nur die Frameraten, die für eine FullHD-Nutzung von Titan X (Pascal) und GeForce GTX 1080 Ti viel zu hoch sind, auch verschwendet man dabei erheblich an Rohleistung, diese Karten können unter der FullHD-Auflösung ihr Performancepotential nicht vollkommen ausspielen.
FullHD | 980 | Fury X | 980Ti | 1070 | 1080 | Titan XP | 1080Ti |
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ComputerBase [24] (24 Tests) | 51% | 59% | 63% | 68% | 81% | - | 100% |
GameStar [94] (5 Tests) | - | 68,1% | - | 80,5% | 87,7% | 98,4% | 100% |
Hardwareluxx [95] (8 Tests) | 56,6% | 65,0% | 69,6% | 73,1% | 83,9% | 92,1% | 100% |
Heise [36] (5 Tests) | - | 55,4% | - | 69,0% | 81,5% | 97,0% | 100% |
Ars Technica [96] (7 Tests) | 48,5% | - | 61,6% | 65,8% | 77,9% | 92,1% | 100% |
EuroGamer [97] (8 Tests) | - | 59,6% | - | 67,2% | 81,3% | 98,9% | 100% |
Guru3D [98] (16 Tests) | 51,8% | 59,3% | 64,2% | 69,0% | 84,4% | 98,8% | 100% |
KitGuru [99] (8 Tests) | - | 58,3% | 62,8% | 66,5% | 80,4% | 98,6% | 100% |
TechPowerUp [100] (23 Tests) | 54% | 62% | 65% | 72% | 84% | 98% | 100% |
TechSpot [101] (18 Tests) | - | - | - | 72,0% | 87,5% | 99,9% | 100% |
Adrenaline [102] (6 Tests) | - | 61,7% | - | - | 80,6% | 96,1% | 100% |
Benchmark.pl [103] (9 Tests) | 47,2% | 53,3% | 59,4% | 62,4% | 73,9% | 96,1% | 100% |
PCLab [104] (9 Tests) | 42,2% | - | 61,3% | 66,7% | 80,0% | 97,2% | 100% |
PurePC [105] (10 Tests) | - | 59,0% | 61,7% | 66,9% | 81,6% | 99,9% | 100% |
SweClockers [106] (11 Tests) | 54,0% | 59,0% | 67,0% | 72,0% | 85,5% | 99,0% | 100% |
Les Numeriques [107] (10 Tests) | 61,3% | 64,2% | 73,0% | 78,8% | 88,3% | 99,3% | 100% |
Hardware.info [108] (8 Tests) | 49,9% | 55,5% | 61,8% | 72,2% | 86,2% | 99,7% | 100% |
(gewichteter) Durchschnitt Datenbasis: ~1120 Benchmarks |
52,1% | 59,5% | 64,7% | 69,9% | 82,9% | 97,8% | 100% |
Performancegewinn zur 1080Ti | +91,9% | +68,1% | +54,4% | +43,1% | +20,7% | +2,2% | - |
Es reicht natürlich trotzdem noch für klare Spitzenwerte bei der nominellen Performance bzw. in unserem FullHD Performance-Index [19]: Die Titan X (Pascal) kann gemäß der großen vorliegenden Wertebasis ihren bisherigen Index-Wert von ~1120% leicht überbieten und kommt nunmehr auf fest 1130% heraus. Die GeForce GTX 1080 Ti kommt im Schnitt der Messungen um +2,2% schneller als die Titan X (Pascal) sowie um +20,7% schneller als die GeForce GTX 1080 heraus und erwirbt sich damit einen Index-Wert von 1150%. Die Index-Werte der anderen Grafikkarten passen gemäß der vorliegenden Benchmarks immer noch weitgehend, es ergibt sich hierbei zumindest kein unmittelbarer Handlungsdruck.
Unter der WQHD-Auflösung verschwinden die Skalierungsprobleme der Enthusiasten-Grafikkarten zum allergrößten Teil und Titan X (Pascal) sowie GeForce GTX 1080 Ti können dann das zeigen, was wirklich in ihnen steckt. So kommt die GeForce GTX 1080 Ti um +2,6% schneller als die Titan X (Pascal) und gleich um +28,2% schneller als die GeForce GTX 1080 heraus. Von der Ergebnisskalierung zwischen FullHD- und UltraHD-Auflösung liegen die WQHD-Ergebnisse im übrigen auffällig näher zur UltraHD-Auflösung – obwohl von der zu berechnenden Pixelmenge die FullHD-Auflösung eher in der Nähe ist.
WQHD | 980 | Fury X | 980Ti | 1070 | 1080 | Titan XP | 1080Ti |
---|---|---|---|---|---|---|---|
ComputerBase [24] (24 Tests) | 48% | 58% | 60% | 64% | 78% | - | 100% |
GameStar [94] (5 Tests) | - | 59,8% | - | 65,5% | 76,3% | 95,5% | 100% |
Hardwareluxx [95] (8 Tests) | 51,9% | 63,6% | 63,2% | 68,5% | 82,7% | 93,4% | 100% |
Heise [36] (5 Tests) | - | 53,5% | - | 63,7% | 76,7% | 96,0% | 100% |
PC Games Hardware [90] (12 Tests) | - | 52,6% | 59,1% | 64,6% | 81,8% | 98,8% | 100% |
Tom's Hardware [109] (10 Tests) | - | 58,5% | 60,5% | 64,6% | 79,6% | 99,3% | 100% |
Ars Technica [96] (7 Tests) | 41,5% | - | 57,0% | 61,8% | 73,6% | 92,7% | 100% |
EuroGamer [97] (8 Tests) | - | 58,8% | - | 63,1% | 78,4% | 99,3% | 100% |
Guru3D [98] (16 Tests) | 46,6% | 56,4% | 58,6% | 62,3% | 76,9% | 97,5% | 100% |
KitGuru [99] (8 Tests) | - | 57,4% | 58,9% | 61,6% | 75,6% | 98,7% | 100% |
TechPowerUp [100] (23 Tests) | 47% | 57% | 58% | 64% | 78% | 97% | 100% |
TechSpot [101] (19 Tests) | - | - | - | 65,8% | 82,4% | 99,7% | 100% |
Adrenaline [102] (6 Tests) | - | 59,6% | - | - | 76,0% | 95,7% | 100% |
Benchmark.pl [103] (9 Tests) | 44,2% | 53,7% | 59,1% | 62,0% | 74,1% | 96,1% | 100% |
PCLab [104] (11 Tests) | 41,6% | - | 60,3% | 63,5% | 78,9% | 98,6% | 100% |
PurePC [105] (10 Tests) | - | 59,1% | 59,3% | 63,3% | 78,0% | 99,0% | 100% |
SweClockers [106] (11 Tests) | 47,6% | 56,1% | 60,8% | 64,6% | 78,8% | 99,5% | 100% |
Hardware.info [108] (10 Tests) | 45,7% | 55,4% | 58,0% | 64,7% | 79,9% | 97,2% | 100% |
(gewichteter) Durchschnitt Datenbasis: ~1210 Benchmarks |
46,5% | 57,1% | 59,5% | 63,8% | 78,0% | 97,4% | 100% |
Performancegewinn zur 1080Ti | +115,1% | +75,0% | +67,9% | +56,7% | +28,2% | +2,6% | - |
In der Königsdisziplin der UltraHD-Auflösung ändert sich dann nicht mehr viel außer einer noch etwas besseren Skalierung der einzelnen Grafikkarten. Die GeForce GTX 1080 Ti kommt hier um +2,4% schneller als die Titan X (Pascal) sowie um immerhin +32,8% schneller als die GeForce GTX 1080 heraus. Der Performance-Vorsprung gegenüber der GeForce GTX 1080 ist vor allem auch so hoch, das jener selbst mittels extremer Übertaktung dieser kleineren Karte niemals egalisiert werden könnte. Dies ergibt in unserem 4K Performance-Index [20] einen Wert von 175% für die GeForce GTX 1080 Ti. Die Titan X (Pascal) muß im selben Zuge allerdings leicht heruntergestuft werden, von bisher 173% auf nunmehr 171%. Augenscheinlich waren die (vergleichsweise wenigen) Messungen zu deren Launch [3] zu freundlich für diese Karte, wir verlassen uns in jedem Fall lieber auf diese neuen Benchmarks respektive der dahinterstehenden (sehr großen) Wertebasis.
UltraHD | 980 | Fury X | 980Ti | 1070 | 1080 | Titan XP | 1080Ti |
---|---|---|---|---|---|---|---|
ComputerBase [24] (24 Tests) | 45% | 60% | 57% | 61% | 74% | 98% | 100% |
GameStar [94] (5 Tests) | - | 57,1% | - | 63,6% | 75,4% | 98,0% | 100% |
Hardwareluxx [95] (9 Tests) | 48,8% | 62,5% | 59,7% | 65,6% | 81,0% | 92,8% | 100% |
Heise [36] (5 Tests) | - | 52,3% | - | 61,0% | 73,9% | 96,3% | 100% |
PC Games Hardware [90] (12 Tests) | - | 44,8% | 56,4% | 62,9% | 79,3% | 98,7% | 100% |
Tom's Hardware [109] (10 Tests) | - | 57,5% | 57,6% | 61,1% | 75,9% | 99,5% | 100% |
Ars Technica [96] (7 Tests) | 43,1% | - | 56,8% | 59,2% | 72,3% | 94,2% | 100% |
EuroGamer [97] (8 Tests) | - | 59,8% | - | 60,5% | 76,3% | 98,8% | 100% |
Guru3D [98] (16 Tests) | 44,7% | 57,7% | 57,6% | 60,3% | 75,7% | 98,3% | 100% |
KitGuru [99] (7 Tests) | - | 57,5% | 57,6% | 59,9% | 73,7% | 98,6% | 100% |
TechPowerUp [100] (23 Tests) | 42% | 58% | 54% | 60% | 74% | 96% | 100% |
TechSpot [101] (19 Tests) | - | 60,9% | - | 65,9% | 81,4% | 100,1% | 100% |
Adrenaline [102] (6 Tests) | - | 59,1% | - | - | 72,5% | 95,8% | 100% |
Benchmark.pl [103] (9 Tests) | 40,4% | 51,5% | 55,5% | 59,2% | 73,8% | 96,1% | 100% |
PCLab [104] (12 Tests) | 38,1% | - | 55,3% | 61,8% | 76,1% | 99,3% | 100% |
PurePC [105] (10 Tests) | - | 60,4% | 59,3% | 62,9% | 77,0% | 99,1% | 100% |
SweClockers [106] (11 Tests) | 43,9% | 56,1% | 58,9% | 60,7% | 75,2% | 100,0% | 100% |
Les Numeriques [107] (10 Tests) | 45,5% | 59,1% | 56,8% | 62,5% | 75,6% | 98,3% | 100% |
Hardware.info [108] (10 Tests) | 39,6% | 49,2% | 57,0% | 61,3% | 76,9% | 96,4% | 100% |
(gewichteter) Durchschnitt Datenbasis: ~1330 Benchmarks |
43,9% | 56,8% | 57,1% | 61,1% | 75,3% | 97,7% | 100% |
Performancegewinn zur 1080Ti | +128,0% | +76,0% | +75,2% | +63,7% | +32,8% | +2,4% | - |
Bei den anderen Grafikkarten sind kaum echte Bewegungen gegenüber dem bestehenden 4K-Index zu beobachten, besteht auch hier kein direkter Handlungsdruck zur Änderung irgendwelcher Index-Werte. Beachtenswerterweise erreicht die Radeon R9 Fury X mal wieder einen (knappen) Gleichstand zur GeForce GTX 980 Ti unter der UltraHD-Auflösung – allerdings gab es jenen Gleichstand auch schon zu deren Launch [64] und dachte man eigentlich, die AMD-Karte könnte sich mit der Zeit eventuell noch etwas besser präsentieren. Dafür gibt es auch einige Ansätze – doch nun kommt die Speicherproblematik der Karte immer stärker zum tragen (sehr gut zu sehen bei einigen Benchmarks der PC Games Hardware [90]). Beide Effekte gleichen sich derzeit noch aus – aber mittel- und langfristig dürfte dann die Speicherproblematik übernehmen und diese AMD-Karte (auch nominell) untauglich für die UltraHD-Auflösung machen.
Für die echten Enthusiasten hört es mit einer exzellenten UltraHD-Performance natürlich nicht auf, sondern fängt das eigentliche Spiel dann erst an, nunmehr das Maximum aus der Karte mittels Overclocking herauszukitzeln. Hierzu muß in jedem Fall vorher das Power-Limit erhöht werden, zudem wahlweise das Temperatur-Limit oder aber die maximale Lüfterdrehzahl (oder beides) – je nach den Möglichkeiten der vorliegenden Übertaktungs-Software kommt eventuell auch noch eine kleine Spannungserhöhung hinzu. Ohne der Erhöhung der Limits kann man zwar nominell höhere Taktraten einstellen, die Karte wird dann jedoch einfach noch früher an ihren (unveränderten) Power- und Temperatur-Limit anstoßen und somit nur geringe Performancegewinne auswerfen.
Overclocking-Takt | Limits erhöht | Performance-Gewinn | |
---|---|---|---|
ComputerBase [113] | ~1950-2000/2950 MHz (Realtakt lt. Text) | ✓ | +15% in 24 Tests unter 4K |
Hardwareluxx [114] | 2038/2800 MHz (lt. Text) | ✓ | +10,5% in 4 Tests unter WQHD |
PC Games Hardware [115] | ~2000/3000 MHz (Realtakt lt. Text) | ✓ | +19,8% in 8 Tests unter 4K |
Guru3D [116] | 1974/3000 MHz (Realtakt lt. Afterburner) | ✓ | +11,1% in 4 Tests unter 4K |
Hardware Canucks [117] | 2050/3007 MHz (Realtakt lt. Afterburner) | ✓ | +10,5% in 2 Tests unter WQHD |
Hexus [118] | 1940/2968 MHz (Realtakt lt. Text) | ✓ | +4,1% in 2 Tests unter 4K |
Hot Hardware [119] | 1999/2821 MHz (Realtakt lt. Precision) | ✓ | +6,0% in einem Tests unter 4K |
KitGuru [120] | 1732/2850 MHz (Boosttakt lt. GPU-Z) | ✓ | +9,4% in 2 Tests unter 4K |
TechPowerUp [121] | 1782/3040 MHz (Boosttakt lt. GPU-Z) | ✓ | +15,7% in einem Tests unter 4K |
Benchmark.pl [103] | 1670/3046 MHz (Basetakt lt. GPU-Z) | ? | +10,7% in 9 Tests unter 4K |
PCLab [122] | 1923/3000 (Realtakt lt. Afterburner) | ✓ | +5,9% in 2 Tests unter 4K |
PurePC [123] | 1924/3000 MHz (Realtakt lt. Text) | ? | +11,4% in 3 Tests unter 4K |
SweClockers [124] | 1742/2978 MHz (Boosttakt lt. GPU-Z) | ? | +7,0% in 11 Tests unter WQHD |
Bei einigen der vorliegenden Übertaktungsergebnisse zur GeForce GTX 1080 Ti scheint genau dieses das Problem zu sein – nominell liegen gute Taktraten an, der praktische Performancegewinn durch Übertaktung ist jedoch (teilweise weit) unterdurchschnittlich. Im Idealfall geht es dagegen bis auf grob 2000/3000 MHz hinauf – ein nominell gutes Übertaktungsergebnis, welchem allerdings kein gleichwertiger Performancegewinn gegenübersteht. Jener liegt irgendwo bei 10-15% Mehrperformance durch Übertaktung – und damit trotz höherer erreichter Speichertaktungen etwas niedriger als seinerzeit [125] bei der Titan X (Pascal), wo man eher auf 15-20% Mehrperformance durch Übertaktung hoffen konnte.
Am Ende kommen beide Grafikkarten unter Übertaktung auf grob denselben Chiptaktraten heraus – und somit fällt bei der GeForce GTX 1080 Ti aufgrund deren höherer nomineller Taktraten der relative Übertaktungsgewinn dann logischerweise geringer aus. Allerdings sind bezüglich der Übertaktung der GeForce GTX 1080 Ti im eigentlichen die noch kommenden Herstellerdesigns abzuwarten – welche nicht nur im Auslieferungszustand mehr Performance und bessere Kühlleistungen bieten dürften, sondern insbesondere mittels letzterem Punkt dann vor allem einen erheblich größeren Übertaktungsspielraum ermöglichen sollten. Da es jene Herstellerdesigns bei der Titan X (Pascal) nicht gibt, liegt hier auch ein wesentlicher Vorteil der GeForce GTX 1080 Ti gegenüber der eigenen Schwester aus dem Enthusiasten-Segment.
Andererseits war das Duell zur Titan X (Pascal) schon von Anfang an über den Preispunkt (klar) entschieden: Die GeForce GTX 1080 Ti ist in allen Punkten die minimal bessere Karte, hinzu kommt der dramatisch niedrigere Preispunkt von 699 Dollar Listenpreis gegenüber der Titan X (Pascal) mit ihrem Listenpreis von (immer noch) 1200 Dollar – da stellt sich die Frage einer Konkurrenz beider Grafikkarten gar nicht mehr. Hier liegt dann auch der eigentliche Clou der GeForce GTX 1080 Ti: Mittels dieser Karte gehen die Preise von nVidias HighEnd- und Enthusiasten-Beschleunigern wieder auf ein gangbares Niveau zurück, denn mit dem Launch der GeForce GTX 1080 Ti hat nVidia auch die Preise von GeForce GTX 1070 & 1080 abgesenkt [126].
Die neue Preissituation im HighEnd- und Enthusiasten-Bereich bei nVidia (der Vergleich mit AMD fehlt mangels entsprechendem Angebot) sieht somit endlich halbwegs ausgewogen aus. Der Mehrpreis der GeForce GTX 1080 zur 1070 entspricht halbwegs der damit erzielbaren Mehrperformance – und auch dasselbe Verhältnis zwischen GeForce GTX 1080 Ti und 1080 liegt zumindest nicht grob daneben: Für +32,8% Mehrperformance unter UltraHD muß man derzeit runde 55% mehr löhnen – für das Enthusiasten-Segment ist dies ein gangbarer Wert, da gab es in der Vergangenheit deutlich schlimmere Preis/Leistungs-Verirrungen. Zudem haben die noch in den Markt kommenden Herstellerdesigns durchaus das Potential, (in ihren günstigen Ausführungen) eventuell noch etwas am Straßenpreis der GeForce GTX 1080 Ti abzuknabbern.
Fury X | 980Ti | Titan XM | 1070 | 1080 | Titan XP | 1080Ti | |
---|---|---|---|---|---|---|---|
erreichte FullHD-Performance | 59,5% | 64,7% | - | 69,9% | 82,9% | 97,8% | 100% |
erreichte WQHD-Performance | 57,1% | 59,5% | - | 63,8% | 78,0% | 97,4% | 100% |
erreichte UltraHD-Performance | 56,8% | 57,1% | - | 61,1% | 75,3% | 97,7% | 100% |
Spiele-Stromverbrauch [18] | 289W | 236W | 240W | 147W | 173W | ~220W | 230W |
FullHD Performance-Index [19] | 680% | 750% | 780% | 800% | 960% | 1130% | 1150% |
4K Performance-Index [20] | 100% | 100% | 105% | 107% | 132% | 171% | 175% |
Straßenpreis | ausgelaufen | ausgelaufen | ausgelaufen | 390-420€ | 500-550€ | 1359€ | 810-820€ |
Am Ende steht also ein durchaus gelungendes Produkt seitens nVidia – und gleichzeitig die erste Grafikkarte, welche durchgehende Spielbarkeit unter der UltraHD-Auflösung mit einem nicht vollkommen abgehobenen Preispunkt verbindet. Massenware ist die GeForce GTX 1080 Ti natürlich nicht, aber angesichts der mehr oder weniger alleinigen Zielsetzung einer rundherum spielbaren UltraHD-Performance kann man dies (derzeit) wohl auch noch nicht fordern. Es ist die Aufgabe zukünftiger Grafikkarten, jene rundherum spielbare UltraHD-Performance auch auf angenehmere Preispunkte herunterzubringen – die GeForce GTX 1080 Ti hat dies (abgesehen von der preislich vom Schuß liegenden Titan X) überhaupt erst einmal möglich gemacht.
Die nachfolgenden Wochen werden dann sicherlich einige interessante Herstellerdesigns zur GeForce GTX 1080 Ti sehen – die einzelnen Grafikkartenhersteller können sich nun endlich am GP102-Chip austoben und zeigen, was aus diesem alles herauszuholen ist. Zu erwarten sind hierbei ziemlich sicher Herstellerdesigns, die schon im Auslieferungszustand gleich +10% Performance oben drauf legen. Unter Übertaktung sollte ebenfalls noch einiges mehr möglich sein als das bisher gezeigte, da bessere Kühllösungen sich nun einmal direkt auf Chiptemperatur und Stromverbrauch auswirken – und bei Grafikkarten, die derart an ihren Temperatur-und Verbrauch-Limits hängen wie die GeForce GTX 1080 Ti, dürfte dies einiges bewirken. Vollkommen ausmaximiert sollte allerdings auch nichts wirklich besseres als mit einer eigen-modifizierten Titan X (Pascal) herauskommen können, dafür gleichen sich beide Grafikkarten dann doch zu stark. Nur daß man die GeForce GTX 1080 Ti halt für gut 60% des Preises ihrer (teuren) Vorgängerin bekommt.
So gesehen war die Titan X (Pascal) [3] letztlich ein einwandfreies Neppangebot – wenn man nun innerhalb derselben Chip-Generation das gleiche für 60% des Preises bekommt. Allenfalls könnte man einwenden, das Käufer der Titan X (Pascal) diese Performance eben schon 8 Monate vor der GeForce GTX 1080 Ti bekommen (und genießen) konnten – und natürlich, das bei teuren Grafikkarten nun einmal immer mit heftigen Wertverlusten zu rechnen ist. Dennoch ist dies aus Käufersicht keine befriedigende Situation und wird vor allem bei zukünftigen Enthusiasten-Angeboten von nVidia nunmehr immer mit im Hinterkopf herumspuken. Entweder hätte nVidia die Titan X (Pascal) besser gleich mit einem gangbarerem Preispunkt versehen – oder aber die GeForce GTX 1080 Ti schneller in den Markt gebracht bzw. wenigstens rechtzeitig genug angekündigt. Das Image als Preistreiber dürfte nVidia trotz der nunmehr wieder halbwegs vernünftigen Preissituation nicht so schnell wieder losbekommen.
Verweise:
[1] http://www.3dcenter.org/users/leonidas
[2] http://www.3dcenter.org/news/nvidia-pascal
[3] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-titan-x
[4] http://www.3dcenter.org/news/launch-der-geforce-gtx-1080-ti-erste-testberichte-gehen-online
[5] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Asus-ROG-Strix-GeForce-GTX-1080-Ti-OC.jpg
[6] http://www.3dcenter.org/abbildung/asus-rog-strix-geforce-gtx-1080-ti-oc
[7] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/EVGA-GeForce-GTX-1080-Ti-FTW3-Gaming.jpg
[8] http://www.3dcenter.org/abbildung/evga-geforce-gtx-1080-ti-ftw3-gaming
[9] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Gigabyte-GeForce-GTX-1080-Ti-Aourus-Xtreme-Edition.jpg
[10] http://www.3dcenter.org/abbildung/gigabyte-geforce-gtx-1080-ti-aourus-xtreme-edition
[11] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Inno3D-iChill-GeForce-GTX-1080-Ti-X4.jpg
[12] http://www.3dcenter.org/abbildung/inno3d-ichill-geforce-gtx-1080-ti-x4
[13] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/nVidia-GP102-Titan-X-1080Ti-Blockdiagramm.gif
[14] http://www.3dcenter.org/abbildung/nvidia-gp102-titan-x-pascal-geforce-gtx-1080-ti-blockdiagramm
[15] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/nVidia-GP104-Shader-Cluster.png
[16] http://www.3dcenter.org/abbildung/nvidia-gp102gp104gp106-shader-cluster
[17] http://www.3dcenter.org/artikel/nvidia-raeumt-das-35-gb-problem-der-geforce-gtx-970-ein
[18] http://www.3dcenter.org/artikel/stromverbrauch-aktueller-und-vergangener-grafikkarten
[19] http://www.3dcenter.org/news/schneller-fullhd-performance-ueberblick-der-281614nm-grafikkarten
[20] http://www.3dcenter.org/news/schneller-ultrahd-performance-ueberblick-der-281614nm-grafikkarten
[21] http://www.nvidia.de/graphics-cards/geforce/pascal/titan-x/
[22] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-gtx-1080
[23] http://www.computerbase.de/2016-05/geforce-gtx-1080-test/5/
[24] https://www.computerbase.de/2017-03/geforce-gtx-1080-ti-test/
[25] http://www.computerbase.de/2016-05/geforce-gtx-1080-test/6/
[26] http://www.hardware.fr/articles/957-26/overclocking-frequences.html
[27] http://www.pcgameshardware.de/Nvidia-Geforce-Grafikkarte-255598/Specials/Benchmark-Test-Video-1195464/2/
[28] http://www.hardware.fr/articles/957-4/protocole-test.html
[29] http://www.tomshardware.de/nvidia-geforce-gtx-1080-ti,testberichte-242335-6.html
[30] http://www.pcgameshardware.de/Geforce-GTX-1080-Ti-11G-Grafikkarte-265855/Tests/Test-Review-1222421/3/
[31] http://www.3dcenter.org/abbildung/rohleistungs-vergleich-geforce-gtx-1080-vs-titan-x-pascal-vs-geforce-gtx-1080-ti
[32] https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=580011
[33] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-gtx-1080-ti
[34] http://www.pcgameshardware.de/Geforce-GTX-1080-Ti-11G-Grafikkarte-265855/Tests/Test-Review-1222421/
[35] http://www.hardware.fr/articles/957-5/consommation-efficacite-energetique.html
[36] https://www.heise.de/newsticker/meldung/Grafikkarte-Nvidia-GeForce-GTX-1080-Ti-angetestet-Hoechstleistung-fuer-4K-Gaming-HDR-und-Virtual-3648200.html
[37] https://www.techpowerup.com/reviews/NVIDIA/GeForce_GTX_1080_Ti/28.html
[38] http://www.hardware.fr/articles/953-8/consommation-efficacite-energetique.html
[39] https://www.techpowerup.com/reviews/NVIDIA/Titan_X_Pascal/22.html
[40] http://www.hardware.fr/articles/948-12/consommation-efficacite-energetique.html
[41] http://www.heise.de/newsticker/meldung/Grafikkarte-Nvidia-GeForce-GTX-1080-Monster-Leistung-fuer-fast-800-Euro-3209254.html
[42] http://ht4u.net/reviews/2016/nvidia_pascal-architektur_geforce_gtx1060_gtx1070_und_gtx1080_im_test/index14.php
[43] http://www.pcgameshardware.de/Nvidia-Geforce-Grafikkarte-255598/Specials/Benchmark-Test-Video-1195464/
[44] http://www.techpowerup.com/reviews/NVIDIA/GeForce_GTX_1080/24.html
[45] http://www.tomshardware.de/nvidia-geforce-gtx-1080-pascal,testberichte-242111-10.html
[46] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-gtx-1070
[47] http://www.hardware.fr/articles/952-7/consommation-efficacite-energetique.html
[48] http://www.pcgameshardware.de/Nvidia-Geforce-Grafikkarte-255598/Specials/GTX-1070-Benchmarks-Test-Preis-1196360/
[49] https://www.techpowerup.com/reviews/MSI/GTX_1070_Gaming_Z/24.html
[50] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-gtx-titan-x
[51] http://www.hardware.fr/articles/933-7/consommation-efficacite-energetique.html
[52] http://ht4u.net/reviews/2015/nvidia_geforce_gtx_titan_x_im_test_-_gm200_im_vollausbau/index18.php
[53] http://www.pcgameshardware.de/Geforce-GTX-Titan-Grafikkarte-256920/Specials/Geforce-GTX-Titan-X-Test-Benchmark-1153643/
[54] http://www.techpowerup.com/reviews/NVIDIA/GeForce_GTX_Titan_X/27.html
[55] http://www.tomshardware.com/reviews/nvidia-geforce-gtx-titan-x-gm200-maxwell,4091-5.html
[56] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-nvidia-geforce-gtx-980-ti
[57] http://www.hardware.fr/articles/935-3/consommation-efficacite-energetique.html
[58] http://www.heise.de/newsticker/meldung/GeForce-GTX-980-Ti-Spiele-Power-satt-fuer-740-Euro-2671411.html
[59] http://ht4u.net/reviews/2015/nvidia_geforce_gtx_980_ti_mit_sechs_gigabyte_hauptspeicher_im_test/index16.php
[60] http://www.pcgameshardware.de/Nvidia-Geforce-Grafikkarte-255598/Tests/GTX-980-Ti-Test-Benchmarks-1159952/
[61] http://www.techpowerup.com/reviews/NVIDIA/GeForce_GTX_980_Ti/29.html
[62] http://www.tomshardware.de/nvidia-geforce-gtx-980-ti-grafikkarte-gpu,testberichte-241827-7.html
[63] http://www.tweakpc.de/hardware/tests/grafikkarten/nvidia_geforce_gtx_980_ti/s05.php
[64] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-amd-radeon-r9-fury-x
[65] http://www.hardware.fr/articles/937-7/consommation-efficacite-energetique.html
[66] http://www.heise.de/ct/artikel/4K-Grafikkarte-AMD-Radeon-R9-Fury-X-Trotz-HBM-kein-grosser-Wurf-2725410.html
[67] http://ht4u.net/reviews/2015/amd_radeon_r9_fury_-_mangelware_im_test/index19.php
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