Nachdem AMD die IT-Welt fast ein halbes Jahr nach dem Launch von Trinity Mobile im Mai [2] hat warten lassen, treten nun endlich auch die Desktop-Ausführungen von Trinity an. Damit wird auch erstmals ein genauerer Blick auf die Trinity-Performance möglich, denn die seinerzeitigen Tests mit Mobile-Modellen krankten an zumeist unpassenden Vergleichs-Prozessoren und zu wenigen Benchmarks, konnte seinerzeit die Trinity-Performance nur eher grob ermittelt werden. Zudem erhält AMD mit den Desktop-Modellen natürlich eine neue Chance, kann AMD hier das auf hohe Taktraten ausgelegte CPU-Design besser ausfahren als unter Mobile-Bedingungen.
Wie bekannt, basiert Trinity nicht mehr auf einem aufgebohrten K10-Design wie dessen direkter Vorgänger Llano [3], vielmehr wurde hierfür die Bulldozer-Architektur in der Piledriver-Ausbaustufe mit satten Taktraten bis sogar über 4 GHz angesetzt. Hinzu wechselte die integierte Grafiklösung vom VLIW5- zum VLIW4-Modell und bietet pro Forma sogar etwas weniger Recheneinheiten – dafür aber natürlich den moderneren Ansatz und deutlich mehr Taktrate (Llano maximal 600 MHz, Trinity maximal 800 MHz). Allerdings braucht AMD dafür auch massig mehr Transistoren und Chipfläche gegenüber Intel: Trinity ist in der üblichen Vierkern-Ausführung ein Prozessor mit 1,3 Milliarden Transistoren auf 246mm² Chip-Fläche, während die Kontrahenten aus Intels Ivy-Bridge-Architektur bei (augenscheinlich) deutlich unter 1 Milliarde Transistoren und 94 bzw. 118mm² Chip-Fläche stehen.
Technik | Fertigung | |
---|---|---|
Llano 2C [3] | Sockel FM1, 2 Husky-Kerne, 1 MB Level2-Cache pro Kern, kein Level3-Cache, DualChannel-Speicherinterface bis DDR3/1866, kein PCI Express Interface, integrierte HD6410D-Grafik mit 160 VLIW5 Shader-Einheiten | ? Millionen Transistoren auf ?mm² Chip-Fläche in 32nm |
Llano 4C [3] | Sockel FM1, 4 Husky-Kerne, 1 MB Level2-Cache pro Kern, kein Level3-Cache, DualChannel-Speicherinterface bis DDR3/1866, kein PCI Express Interface, integrierte HD6550D-Grafik mit 400 VLIW5 Shader-Einheiten | 1178 Millionen Transistoren auf 228mm² Chip-Fläche in 32nm |
Trinity 2C | Sockel FM2, 2 Piledriver-Kerne in einem Modul, 1 MB Level2-Cache, kein Level3-Cache, DualChannel-Speicherinterface bis DDR3/1866, kein PCI Express Interface, integrierte HD7540D-Grafik mit 192 VLIW4 Shader-Einheiten | ? Millionen Transistoren auf ?mm² Chip-Fläche in 32nm |
Trinity 4C | Sockel FM2, 4 Piledriver-Kerne in 2 Modulen, 2 MB Level2-Cache pro Modul, kein Level3-Cache, DualChannel-Speicherinterface bis DDR3/1866, kein PCI Express Interface, integrierte HD7660D-Grafik mit 384 VLIW4 Shader-Einheiten | 1303 Millionen Transistoren auf 246mm² Chip-Fläche in 32nm |
Sandy Bridge 2C+GT1 [4] | Sockel 1155, 2 Sandy-Bridge-Kerne + HyperThreading, 256 kByte Level2-Cache pro Kern, 3 MB Level3-Cache insgesamt, DualChannel-Speicherinterface bis DDR3/1333, PCI Express 2.0 x16, integrierte HD2000-Grafik mit 6 Execution Units | 504 Millionen Transistoren auf 131mm² Chip-Fläche in 32nm |
Sandy Bridge 2C+GT2 [4] | Sockel 1155, 2 Sandy-Bridge-Kerne + HyperThreading, 256 kByte Level2-Cache pro Kern, 3 MB Level3-Cache insgesamt, DualChannel-Speicherinterface bis DDR3/1333, PCI Express 2.0 x16, integrierte HD3000-Grafik mit 12 Execution Units | 624 Millionen Transistoren auf 149mm² Chip-Fläche in 32nm |
Ivy Bridge 2C+GT1 [5] | Sockel 1155, 2 Ivy-Bridge-Kerne + HyperThreading, 256 kByte Level2-Cache pro Kern, 3 MB Level3-Cache insgesamt, DualChannel-Speicherinterface bis DDR3/1600, PCI Express 3.0 x16, integrierte HD2500-Grafik mit 6 Execution Units | ? Millionen Transistoren auf 94mm² Chip-Fläche in 22nm |
Ivy Bridge 2C+GT2 [5] | Sockel 1155, 2 Ivy-Bridge-Kerne + HyperThreading, 256 kByte Level2-Cache pro Kern, 4 MB Level3-Cache insgesamt, DualChannel-Speicherinterface bis DDR3/1600, PCI Express 3.0 x16, integrierte HD4000-Grafik mit 16 Execution Units | ? Millionen Transistoren auf 118mm² Chip-Fläche in 22nm |
Wie schon bei Llano muß AMD bei Trinity gewöhnlich vier Rechenkerne aufbieten, um gegen Intels Zweikern-Prozessoren anzutreten – die Vierkern-Prozessoren von Intel sind dagegen komplett aus der Reichweite von Llano wie auch Trinity, was sich aber auch am Preispunkt der neuen AMD-Prozessoren ablesen läßt. Hinzu gibt es noch einige Zweikern-Modelle bei Trinity, welche gegen Intels Celeron-Modelle antreten werden und auch wieder einige Trinity-Modelle mit ab Werk deaktivierter Grafikeinheit.
Takt | Technik | Grafik | TDP | Listenpreis | Release | |
---|---|---|---|---|---|---|
A10-5800K | 3.8 GHz (TC 4.2 GHz) | 4 Trinity-Kerne, 4 MB L2, DDR3/1866 | Radeon HD 7660D: 384 VLIW4 SE @ 800 MHz | 100W | 122$ [6] | ![]() |
A10-5700 | 3.4 GHz (TC 4.0 GHz) | 4 Trinity-Kerne, 4 MB L2, DDR3/1866 | Radeon HD 7660D: 384 VLIW4 SE @ 760 MHz | 65W | 122$ [7] | ![]() |
A8-5600K | 3.6 GHz (TC 3.9 GHz) | 4 Trinity-Kerne, 4 MB L2, DDR3/1866 | Radeon HD 7560D: 256 VLIW4 SE @ 760 MHz | 100W | 101$ [8] | ![]() |
A8-5500 | 3.2 GHz (TC 3.7 GHz) | 4 Trinity-Kerne, 4 MB L2, DDR3/1866 | Radeon HD 7560D: 256 VLIW4 SE @ 760 MHz | 65W | 101$ [9] | ![]() |
A6-5400K | 3.6 GHz (TC 3.8 GHz) | 2 Trinity-Kerne, 1 MB L2, DDR3/1866 | Radeon HD 7540D: 192 VLIW4 SE @ 760 MHz | 65W | 67$ [10] | ![]() |
A4-5300 | 3.4 GHz (TC 3.6 GHz) | 2 Trinity-Kerne, 1 MB L2, DDR3/1600 | Radeon HD 7480D: 128 VLIW4 SE @ 724 MHz | 65W | 53$ [11] | ![]() |
Athlon X4 750K | 3.4 GHz (TC 4.0 GHz) | 4 Trinity-Kerne, 4 MB L2, DDR3/1866 | deaktiviert | 100W | 81$ [12] | ![]() |
Athlon X4 740 | 3.2 GHz (TC 3.7 GHz) | 4 Trinity-Kerne, 4 MB L2, DDR3/1866 | deaktiviert | 65W | 71$ [13] | ![]() |
Athlon X4 730 | 2.8 GHz (TC 3.6 GHz) | 4 Trinity-Kerne, 4 MB L2 | deaktiviert | 65W | ? | ? |
Athlon X2 340 | 3.2 GHz (TC 3.6 GHz) | 2 Trinity-Kerne, 1 MB L2 | deaktiviert | 65W | ? | ? |
Allen Trinity-Modellen gemeinsam ist der Sockel FM2, welcher inkompatibel zum Sockel FM1 der Llano-Prozessoren ist. Chipsatz-technisch verwendet AMD jedoch auch für Trinity die bekannten Mainboard-Chipsätze A55 und A75, hinzu kommt der etwas aufgerüstete Chipsatz A85X (mehr SATA3-Ports sowie CrossFire-Support). Neue Mainboards werden aber so oder so für Trinity erforderlich. Dafür wird der Sockel FM2 mindestens noch für die Nachfolge-Architektur "Kaveri" [14] Verwendung finden und damit nicht so ein kurzes Gastspiel gegeben wie der Sockel FM1 von Llano.
Bei der Leistungsaufnahme ergeben sich aufgrund der deutlich größeren Chipfläche samt zurückhängender Fertigungstechnologie augenscheinlich große Nachteile gegenüber Intel – welche aber zum Teil durch die Meßmethodik bestimmt sind. Denn im gewöhnlichen wird derzeit nur der Idle-Betrieb – wo Trinity gleichwertig zu Intel ist – und der absolute Volllast-Betrieb ausgemessen, wobei letzterer in der Praxis einfach höchstselten vorkommt und daher als alleiniges Mittel zur Verbrauchsbestimmung unter Last ungeeignet ist. Sicherlich wird AMDs Trinity unter keinem Lastverbrauchs-Test jemals wirklich glänzen können, aber bei Tests unter Teillasten, wie sie für heutige Anwendungssituationen typisch sind, wäre der Abstand zu Intel wahrscheinlich nicht mehr so überdeutlich wie aktuell aufgezeigt.
Für den Anwendungszweck als günstige Office- und HomeOffice-CPU kann man konstatieren, daß Trinity zwar keineswegs ein reinrassiger Stromsparer ist, aber dennoch nun nicht übermäßig Energie zieht. Hierbei sollte man immer den Punkt einrechnen, daß heutige Prozessoren gerade im Office-Einsatz die meisten Taktschwingungen in tiefen Energiespar-Stadien verbringen, oftmals für einen Tastenanschlag nur ein paar hundert Takte in einen etwas höheren Energiespar-Status wechseln und vor allem den Volllast-Modus über den Tag gesehen kummuliert vielleicht nur ein paar Minuten erreichen. Nur wenn man die CPU richtig dauerhaft mit schweren Aufgaben quält, würde sich AMDs Nachteil bei der Volllast-Leistungsaufnahme wirklich bemerkbar machen – dies ist aber ein Szenario, für welches Trinity nicht wirklich gedacht ist.
Bezüglich der CPU-Performance hatte der Trinity-Vorgänger Llano einen nicht gerade einfachen Stand, da Llano nicht die CPU-Performance besitzt, um sich mit den schnelleren Intel-Zweikernern anzulegen – allein die Pentium-Modelle von Intel konnte man in Schach halten und dann mittels günstiger Preispunkte gegenüber den Core-i3-Prozessoren punkten. Intel hat nun mit Ivy Bridge fast gar nichts [15] bezüglich der Performance im Zweikern-Segment getan, was die Chance für AMD eröffnet, sich mit Trinity näher an die schnellen Intel-Zweikerner heranzurobben oder diese eventuell sogar zu erreichen.
Anwendungs-Performance | ComputerBase [16] | AnandTech [17] | Hot Hardware [18] | Tom's Hardware [19] | X-bit Labs [20] |
---|---|---|---|---|---|
A10-5800K Trinity, 4C, 3.8 GHz +TC |
100% | 100% | 100% | 100% | 100% |
A8-5600K Trinity, 4C, 3.6 GHz +TC |
- | 96,6% | 97,5% | 95,7% | - |
A8-3870K Llano, 4C, 3.0 GHz |
86,5% | - | 95,0% | - | 90,5% |
A8-3850 Llano, 4C, 2.9 GHz |
- | 87,5% | - | - | - |
A6-3650 Llano, 4C, 2.6 GHz |
77,1% | 79,5% | - | - | - |
Pentium G850 Sandy Bridge, 2C, 2.9 GHz |
- | 70,4% | - | - | - |
Core i3-2100/2105 Sandy Bridge, 2C+HT, 3.1 GHz |
- | 91,1% | - | - | - |
Core i3-2120/2125 Sandy Bridge, 2C+HT, 3.3 GHz |
91,6% | - | - | - | 97,8% |
Core i3-2130 Sandy Bridge, 2C+HT, 3.4 GHz |
- | - | - | - | 100,4% |
Core i3-3220/3225 Ivy Bridge, 2C+HT, 3.3 GHz |
95,3% | 102,3% | 119,4% | 104,1% | 104,1% |
Core i3-3240 Ivy Bridge, 2C+HT, 3.4 GHz |
- | - | - | - | 106,9% |
Und dies gelingt in der Tat: Die gut 10 Prozent mehr CPU-Performance gegenüber Llano reichen aus, um sich endlich mit den Core-i3-Prozessoren auf Augenhöhe zu duellieren. Zwar verliert der A10-5800K immer noch regelmäßig den Vergleich gegen das aktuelle Intel-Spitzenmodell Core i3-3240, aber auch hier ist der Abstand mit klar unter 10 Prozentpunkten verträglich, kann man grob vom selben Performancefeld sprechen. An die kleineren Ivy-Bridge-Zweikerner sowie an alle Sandy-Bridge-Zweikerner kommt der A10-5800K dann gut heran bzw. zieht meistens sogar gleich mit diesen – Trinity liegt in der CPU-Performance somit allerhöchstens technisch minimal zurück, für praktische Auswirkungen ist der gemessene Unterschied deutlich zu klein.
In der Frage der Performance der integrierten Grafiklösung war dann schon vorab klar, daß Trinity diesbezüglich niemand etwas vormachen wird – allerdings überrascht etwas der hohe Performance-Abstand zu Intel, welche mit Ivy Bridge eigentlich gehörig aufholen wollten. AMD reichte aber ein Performacezuwachs von 20 bis 25 Prozent gegenüber Llano, um mit der schnellsten integrierten Trinity-Grafiklösung bei ungefähr dem Doppelten (!) der Performance der schnellsten Intel-Grafiklösung herauszukommen – und hierbei ist der sehr deutlich bessere Treibersupport bei AMD noch gar nicht eingerechnet, welcher den Intel-Grafiklösungen selbst bei (angenommen) gleicher Performance immer das Nachsehen geben wird.
iGPU-Performance | ComputerBase [23] | AnandTech [24] | Hot Hardware [25] | Tom's Hardware [26] | X-bit Labs [27] |
---|---|---|---|---|---|
HD7660D Trinity, 384 SE @ 800 MHz |
100% | 100% | 100% | 100% | 100% |
HD7560D Trinity, 256 SE @ 760 MHz |
- | 86,6% | 93,4% | 86,2% | - |
HD6550D Llano, 400 SE @ 600 MHz |
82,1% | 85,8% | - | - | 76,6% |
HD3000 Sandy Bridge, 12 EU @ 850/1350 MHz |
- | 34,7% | - | - | - |
HD2500 Ivy Bridge, 6 EU @ 650/1050 MHz |
35,4% | 28,5% | 28,0% | 32,9% | - |
HD4000 Ivy Bridge, 16 EU @ 650/1050 MHz |
- | - | 41,2% | 54,4% | 54,9% |
HD4000 Ivy Bridge, 16 EU @ 650/1150 MHz |
59,2% | 46,3% | - | - | - |
Dabei erreicht die schnellste Trinity-Grafiklösung durchaus ein nutzbares Frameraten-Territorium: Unter 1920x1080 muß man zwar sehr oft die LowQuality der Spiele bemühen, unter 1680x1050 sind aber meistens Medium-Settings mit halbwegs anständigen Frameraten möglich. Intels Grafiklösungen sind dagegen sehr deutlich auf 1366x768 beschränkt und liefern selbst dort oftmals nur unzureichende Frameraten ab. Im übrigen erzielt die Radeon HD 7660D laut den Messungen der ComputerBase [23] ziemlich exakt das Performance-Niveau einer GeForce GT 430 – auch andere Messungen deuten in die Richtung, daß moderne Mainstream-Grafikkarten wie GeForce GT 640 oder Radeon HD 6670 nicht erreicht werden, aber die Radeon HD 7660D in einer Sphäre mit älteren Mainstream-Modellen wie eben der GeForce GT 430 oder auch der Radeon HD 5550 rangiert.
Dies kann für einen Gelegenheitsspieler ausreichend sein, sofern kein Bedarf nach neueren Titeln existiert. Letztere schlauchen integrierte Grafiklösungen gewöhnlich selbst unter LowQuality-Settings zu stark, um noch in nativer Monitorauflösung spielen zu können. Aber für Casual Games, Browser-Spiele oder auch beliebte, langlaufende Online-Spiele wie World of WarCraft und EVE Online mit zumeist älteren und damit nicht besonders fordernden Engines reicht die Performance der integrierten Trinity-Grafik problemlos aus – in diesen Fällen dann sogar unter 1920x1080 mit einer Medium- oder High-Bildqualität.
Und genau an dieser Stelle muß AMD mit Trinity seinen Markt suchen: Bei Gelegenheitsspielern mit schmalem Geldbeutel bzw. schlicht bei den Konsumenten in Schwellen- und Entwicklungsländern, wo generell stark auf den Preis geschaut wird. Für diese eigentlich recht große Anwenderschar ist Trinity die sogar mit Abstand beste Lösung – der kleine Nachteil beim Volllast-Verbrauch ist verschmerzbar angesichts der gleichwertigen CPU-Performance, der enormen Vorteile bei der Grafik-Performance (sowie den klar besseren Grafik-Treibern) und sogar dem Overclocking-Feature der K-Modelle – auch wenn sich hierbei nicht viel herausholen läßt, so bietet Intel doch überhaupt kein Overclocking in diesem Preisbereich an.
Dort, wo die integrierte Grafik keine Rolle spielt – bei typischen Office- und HomeOffice-PCs – liegt Trinity nun aber auch nicht mehr zurück, sondern bietet eine zu Intel vergleichbare CPU-Performance zu einem sogar etwas niedrigerem Preis. Der Punkt des höheren Volllast-Verbrauchs geht hier zwar etwas gegen AMD, aber da gerade Office- und HomeOffice-PCs fast ausschließlich am Idlen sind, ist ein wirklicher Praxiseffekt hiervon doch zu bezweifeln. Sicherlich ist es ein wenig Silizium-Overkill, für einen Office- oder HomeOffice-PC einen Prozessor mit derart leistungsfähiger integrierter Grafiklösung zu erstehen, welche dann nicht fürs Gaming genutzt wird – aber am Ende kostet es eben nicht mehr als bei Intel mit der deutlich schwächeren integrierten Grafik.
Per Definition nicht interessant ist Trinity dagegen für Systeme, wo sowieso eine extra Grafiklösung eingesetzt werden soll (das bei Trinity seitens AMD wieder angebotene "DualGraphics" sollte man lieber ganz schnell ausbuchen, da mit erheblichen praktischen Nachteilen verbunden [28]). Sobald nur ein halbwegs schnelle Grafikkarte eingesetzt wird, wird die Trinity-CPU ziemlich schnell zum Bremsklotz – noch dazu, wo die bei Trinity angesetzte Bulldozer-Architektur sowieso unter Spielen am schlechtesten läuft. Als CPU-Unterbau für einen (ernsthaften) Gaming-PC eignet sich Trinity nicht, hierfür gehen weiterhin alle Empfehlungen in Richtung Intel.
Damit mag Trinity für die meisten 3DCenter-Leser wohl nicht besonders relevant erscheinen, rein technologisch und Markt-strategisch ist es trotzdem ein hochinteressantes Produkt. Denn der PC-Markt befindet sich im Wandel mit zum einen dem Vormarsch der mobile Gerätschaften und zum anderen der Verlagerung der Geschäftsschwerpunkte in die Schwellen- und Entwicklungsländer. In diesen neuen Märkten müssen sich die Hersteller der in der Breite der Bevölkerung weit niedrigeren Kaufkraft anpassen – was aber nicht bedeutet, daß in diesen Märkten kein Interesse an PC-Leistung und eben auch Gaming-Fähigkeit (zum niedrigstmöglichen Preis) existiert.
Trinity kann genau diese Anforderungen perfekt erfüllen – und ist damit ein Produkt, mit welchem AMD in den Schwellen- und Entwicklungsländern eigentlich rauschende Erfolge feiern sollte. Allerdings konnte man selbiges nahezu auch von Llano sagen, der ganz große Erfolg trat jedoch nicht ein. Offensichtlich ist es schwer, gegen zum einen das Marketing und zum anderen die besseren Connections von Intel anzukommen – trotzdem muß AMD es natürlich versuchen, denn das passenden Produkt für einen Erfolg auf der ganzen Linie hat man mittels Trinity nunmehr in der Hand.
Nachtrag vom 5. Oktober 2012
Zu vorstehender Launch-Analyse zum Desktop-Trinity wurde angemängelt [21], daß hierbei nur die Anwendungs-Performance sowie die Performance der integrierten Grafiklösung betrachtet wurde – nicht aber die Performance von Trinity als Spiele-Beschleuniger, bezogen rein auf den CPU-Part zur Unterstützung einer leistungsfähigen extra Grafikkarte. Jetzt mag Trinity wirklich verschwendet sein, wenn man nicht die integrierte Grafiklösung benutzt – aber nichtsdestotrotz, die Ergebnisse als Spiele-Beschleuniger interessieren auch und sollen deshalb nicht vorenthalten werden. Dabei wurde sich natürlich auf Ergebnisse unter niedrigeren Auflösungen ohne Anti-Aliasing konzentriert, um die wahre CPU-Performance unter Spielen zu ermitteln – welche sich ergo nicht unter üblicherweise Grafikkarten-limitierten Spielen zeigt, sondern nur unter CPU-limitierten Spielen sowie bei den langsamen (gewöhnlich auch CPU-limitierten) Szenen vieler Titel.
Spiele-Performance | ComputerBase [16] | AnandTech [17] | X-bit Labs [20] |
---|---|---|---|
A10-5800K Trinity, 4C, 3.8 GHz +TC |
100% | 100% | 100% |
A8-5600K Trinity, 4C, 3.6 GHz +TC |
- | 97,3% | - |
A8-3870K Llano, 4C, 3.0 GHz |
97,5% | - | 96,4% |
A6-3650 Llano, 4C, 2.6 GHz |
87,7% | - | - |
Core i3-2120/2125 Sandy Bridge, 2C+HT, 3.3 GHz |
110,8% | - | 115,9% |
Core i3-2130 Sandy Bridge, 2C+HT, 3.4 GHz |
- | - | 119,4% |
Core i3-3220/3225 Ivy Bridge, 2C+HT, 3.3 GHz |
115,9% | 114,1% | 121,3% |
Core i3-3240 Ivy Bridge, 2C+HT, 3.4 GHz |
- | - | 123,7% |
Die Ergebnisse dieser Tests sind allerdings nicht zufriedenstellend für AMD ausgefallen: Trinity überbietet die Spiele-Performance von Llano um 2 bis 4 Prozent – was ausgerechnet dort, wo AMD besonders schwach im Vergleich zu Intel ist, der geringste Fortschritt der ganzen Trinity-Architektur darstellt. Zwar ist der Abstand zu Intels Core i3 Prozessoren mit grob 15 bis 20 Prozent nicht gerade übermäßig hoch, aber gerade in diesem Performance-Segment zählt dieser Performanceabstand eben wirklich. Damit gilt in jedem Fall weiterhin das, was schon in vorstehender Launch-Analyse zum Desktop-Trinity an der entsprechenden Stelle stand: Dort, wo man sowieso eine extra Grafiklösung einsetzt, sind die Intel-Prozessoren nach wie vor einfach besser.
Nachtrag vom 16. Oktober 2012
AMDs Trinity-Prozessorenarchitektur ist unsererseits schon recht positiv bewertet worden, wobei insbesondere die für integrierte Verhältnisse hohe Performance der in Trinity integrierten Radeon-Grafiklösung gefallen konnte (und von Intel derzeit bei weitem nicht erreichbar ist). Eine hohe Performance von integrierter Grafik ist aber immer auch abhängig vom eingesetzten Speicher – gut für Trinity, daß dieser Prozessor offiziell gleich mit DDR3/1866 gepaart werden darf, was Trinity mehr Speicherbandbreite für die integrierte Grafiklösung verschafft. Damit (und auch generell) stellt sich die Frage, ob DDR3/1866 nun wirklich Bedingung für Trinity ist – und natürlich auch, inwiefern noch schnellere Speichertaktungen Sinn für Trinity machen. Hierzu helfen zwei Tests zum Einfluß des Speichertakts auf die Performance der integrierten Grafiklösung von Trinity weiter – der eine vom Planet 3DNow! [38], der andere von den X-bit Labs [39]:
Planet 3DNow! [38] | X-bit Labs [39] | ||
---|---|---|---|
SingleChannel DDR3/1866 | 58,2% | - | - |
DDR3/1333 | 80,9% | 76,9% | 25-35€ für 2x4GB [40] |
DDR3/1600 | 91,8% | 89,7% | 30-40€ für 2x4GB [41] |
DDR3/1866 (AMD-Spezifikation) | 100% | 100% | 45-55€ für 2x4GB [42] |
DDR3/2133 | 104,6% | 103,5% | 50-60€ für 2x4GB [43] |
DDR3/2400 | - | 108,0% | 70-80€ für 2x4GB [44] |
Die Ergebnisse beider Webseiten sind grob gesehen ziemlich gleich und in ihrer der Aussage eindeutig: DDR3/1866 ist schon die optimale Speichertaktung für AMDs Trinity, da die Differenz zu DDR3/1600 gutklassig ist, während höhere Speichertaktungen zwar durchaus noch etwas schneller sind, dann aber nur noch wenig vom höheren Takt in Mehrperformance umsetzen. Konkret benötigt man ausgehend von DDR3/1866 schon den Sprung auf gleich DDR3/2400, um einen ähnlichen Performance-Effekt wie zwischen DDR3/1600 und DDR3/1866 zu erzielen. Noch höhere Speichertaktungen als DDR3/2400 dürften dann kaum noch für einen weiteren Performance-Zuwachs sorgen – aber auch DDR3/2400 ist angesichts dessen höheren Preispunkts bei nur geringer Mehrperformance nicht wirklich empfehlenswert. DDR3/2133 kann man sich dagegen unter Umständen für Trinity gönnen, da inzwischen zum nahezu selben Preis wie DDR3/1866 verfügbar.
In der umgedrehten Richtung kann man mittels DDR3/1600 zwar optisch etwas sparen, 15 Euro für gut 10 Prozent weniger Gaming-Performance sind jedoch aufs Gesamtsystem bezogen kein wirklich gutes Geschäft. Speichertaktungen unterhalb von DDR3/1600 verbieten sich automatisch, hier kann man auch nichts mehr sparen. Besonders sollte man natürlich darauf aufpassen, nicht irgendwie in den SingleChannel-Betrieb zu rutschen (dies kann schon bei der falschen Bestückung der Speicherplätze auf dem Mainboard passieren), weil man damit in Richtung der Hälfte der möglichen Spieleperformance verliert. Besondere Vorsicht gilt diesbezüglich bei OEM-Rechnern (und Notebooks), da es bei selbigen durchaus vorkommen kann, daß jene ab Werk nur in einer SingleChannel-Konfiguration ausgeliefert werden.
Nachtrag vom 18. Oktober 2012
Nachzureichen zu dieser Launch-Analyse ist noch eine aktualisierte Performance-Einordnung der derzeit erhältlichen integrierten Desktop-Grafiklösung AMD Llano & Trinity sowie Intel Sandy Bridge & Ivy Bridge. Jene Performance-Einordnung wurde gegenüber früheren ähnlichen Einordnungen komplett neu gestaltet: Die schnellste Llano-Grafiklösung Radeon HD 6550D samt DDR3/1600-Speicher wurde nunmehr auf 100% festgesetzt und alle anderen Werte diesem Maßstab angepasst. Zudem wurde aus den jüngsten Testberichten zum Thema alle verfügbaren neueren Benchmarks zu Neuermittlung bzw. Feinjustizierung dieser Performance-Einordnung herangezogen – wobei sich mit der Zeit nunmehr ein recht stabiles Ergebnis herausgebildet hat, womit man abzüglich einer Schwankungsbreite von ±5 Prozent durchaus rechnen kann.
Sandy Bridge (Desktop) | Ivy Bridge (Desktop) | Llano (Desktop) | Trinity (Desktop) | |
---|---|---|---|---|
Radeon HD 7660D DirectX 11, 384 VLIW4 Shader-Einheiten, 800 MHz, DDR3/1866 Performance-Index: 123% |
||||
Radeon HD 6550D DirectX 11, 400 VLIW5 Shader-Einheiten, 600 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: 100% |
Radeon HD 7560D DirectX 11, 256 VLIW4 Shader-Einheiten, 760 MHz, DDR3/1866 Performance-Index: 106% |
|||
Radeon HD 6530D DirectX 11, 320 VLIW5 Shader-Einheiten, 443 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: 73% |
Radeon HD 7540D DirectX 11, 192 VLIW4 Shader-Einheiten, 760 MHz, DDR3/1866 Performance-Index: ca. 70% |
|||
HD Graphics 4000 DirectX 11, 16 Ausführungs-Einheiten, 650/1150 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: 63% |
||||
HD Graphics 3000 DirectX 10.1, 12 Ausführungs-Einheiten, 850/1350 MHz, DDR3/1333 Performance-Index: 46% |
Radeon HD 6410D (600 MHz) DirectX 11, 160 VLIW5 Shader-Einheiten, 600 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: 44% |
Radeon HD 7480D DirectX 11, 128 VLIW4 Shader-Einheiten, 724 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: ca. 45% |
||
HD Graphics 2500 DirectX 11, 6 Ausführungs-Einheiten, 650/1050 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: ~38% |
Radeon HD 6410D (443 MHz) DirectX 11, 160 VLIW5 Shader-Einheiten, 443 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: ~35% |
|||
HD Graphics 2000 DirectX 10.1, 6 Ausführungs-Einheiten, 850/1100 MHz, DDR3/1333 Performance-Index: ca. 30% |
||||
In diesem Ausnahmefall gilt nicht der allgemeine 3DCenter Performance-Index, vielmehr wurde für die integrierten Grafiklösungen ein extra Performance-Index mit der besten Llano-Lösung Radeon HD 6550D samt DDR3/1600 auf 100% erstellt. Die derzeit schnellste integrierte Grafiklösung in Form der Radeon HD 7660D samt DDR3/1866 erreicht im übrigen ungefähr das Performanceniveau einer GeForce GT 430 aus dem Desktop-Segment, welche dort (bei den extra Grafikkarten) einen Performance-Index von 45% erreicht [45]. |
Gut zu sehen an dieser Aufstellung ist, daß AMD derzeit im Feld der integrierten Grafiklösungen niemand etwas vor macht bzw. daß Intel auch mit dem in dieser Frage vielgelobtem Ivy Bridge nicht wirklich etwas reißen kann: Die schnellste AMD-Grafiklösung liegt nach wie vor grob auf dem Doppelten der Performance der schnellsten Intel-Grafiklösung – oder auch: AMD kann derzeit gleich zwei Llano- sowie drei Trinity-Grafiklösungen vorweisen, welche schneller sind als die schnellste integrierte Intel-Grafik. Hierbei noch nicht einmal eingerechnet sind dann die praktischen Vorteile der AMD-Grafiklösungen aufgrund der deutlich kompatibleren Treiber seitens AMD.
Etwas bedenklich für AMD ist allerdings, wie unterdurchschnittlich die Performance-Differenz zwischen den beiden schnellsten Trinity-Grafiklösungen Radeon HD 7560D & 7660D ausfällt: Für immerhin gleich 58 Prozent mehr Rohpower gibt es nur 16 Prozent Mehrperformance – hier scheint etwas im Argen zu liegen oder aber sich ein generelles Limit anzukündigen. Es ist ja sowieso vakant, wie lange die Prozessorenentwickler die Anzahl der Hardware-Einheiten ihrer integrierten Grafiklösungen erhöhen können, ohne sich Gedanken über eine ernsthaft bessere Speicheranbindung machen zu müssen. Intel will jene Problematik bekannterweise zukünftig mit einem extra Grafikchip-Speicher [46] lösen, während bei AMD noch nicht bekannt ist, inwiefern der Trinity-Nachfolger "Kaveri [14]" diesbezügliche Verbesserungen aufweist.
Nachtrag vom 21. Oktober 2012
Abschließend zu unseren Trinity-Betrachtungen gibt es nun auch noch eine neue Performance- und Preis-Übersicht für den Bereich der LowCost- und Mainstream-Prozessoren unter Beteiligung der Prozessoren-Modelle von AMD Llano & Trinity sowie Intel Core i3 und Pentium G aus der Sandy-Bridge- und Ivy-Bridge-Architektur. Hierbei wurden nun insbesondere die neuen Trinity- und Ivy-Bridge-Modelle eingepflegt, welche in den letzten diesbezüglichen Auflistungen noch fehlten (weil seinerzeit noch nicht veröffentlicht). Damit ergibt sich ein solider Marktüberblick für dieses Preissegment, dessen Prozessoren üblicherweise für günstige Office/HomeOffice-Rechner sowie einfache Spielerechner Verwendung finden:
AMD Llano | AMD Trinity | Intel Sandy Bridge | Intel Ivy Bridge |
---|---|---|---|
Core i3-3240 2 Kerne + HT, 3.4 GHz, HD Graphics 2500, 55W TDP, CPU-Perf.: 118%, iGPU-Perf.: ~38%, 138$ Liste, ab 127 Euro [48] |
|||
Core i3-2125 2 Kerne + HT, 3.3 GHz, HD Graphics 3000, 65W TDP, CPU-Perf.: 111%, iGPU-Perf.: 46%, 134$ Liste, ab 121 Euro [49] |
Core i3-3225 2 Kerne + HT, 3.3 GHz, HD Graphics 4000, 55W TDP, CPU-Perf.: 115%, iGPU-Perf.: 63%, 134$ Liste, ab 124 Euro [50] |
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A10-5800K 4 Kerne, 3.8/4.2 GHz, Radeon HD 7660D (800 MHz), 100W TDP, CPU-Perf.: 113%, iGPU-Perf.: 123%, 122$ Liste, ab 112 Euro [51] A10-5700 4 Kerne, 3.4/4.0 GHz, Radeon HD 7660D (760 MHz), 65W TDP, CPU-Perf.: ~103%, iGPU-Perf.: 120%, 122$ Liste, ab 112 Euro [52] |
Core i3-2105 2 Kerne + HT, 3.1 GHz, HD Graphics 3000, 65W TDP, CPU-Perf.: 105%, iGPU-Perf.: 46%, 134$ Liste, ab 115 Euro [53] |
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Core i3-2130 2 Kerne + HT, 3.4 GHz, HD Graphics 2000, 65W TDP, CPU-Perf.: 114%, iGPU-Perf.: ~30%, 138$ Liste, ab 109 Euro [54] |
Core i3-3220 2 Kerne + HT, 3.3 GHz, HD Graphics 2500, 55W TDP, CPU-Perf.: 115%, iGPU-Perf.: ~38%, 117$ Liste, ab 106 Euro [55] |
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Core i3-2120 2 Kerne + HT, 3.3 GHz, HD Graphics 2000, 65W TDP, CPU-Perf.: 111%, iGPU-Perf.: ~30%, 117$ Liste, ab 102 Euro [56] |
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Core i3-2100 2 Kerne + HT, 3.1 GHz, HD Graphics 2000, 65W TDP, CPU-Perf.: 105%, iGPU-Perf.: ~30%, 117$ Liste, ab 99 Euro [57] |
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A8-3870K 4 Kerne, 3.0 GHz, Radeon HD 6550D, 100W TDP, CPU-Perf.: 100%, iGPU-Perf.: 100%, 135$ Liste, ab 91 Euro [58] |
A8-5600K 4 Kerne, 3.6/3.9 GHz, Radeon HD 7560D, 100W TDP, CPU-Perf.: 108%, iGPU-Perf.: 106%, 101$ Liste, ab 92 Euro [59] A8-5500 4 Kerne, 3.2/3.7 GHz, Radeon HD 7560D, 65W TDP, CPU-Perf.: ~98%, iGPU-Perf.: 106%, 101$ Liste, ab 92 Euro [60] |
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A8-3850 4 Kerne, 2.9 GHz, Radeon HD 6550D, 100W TDP, CPU-Perf.: 98%, iGPU-Perf.: 100%, 135$ Liste, ab 80 Euro [61] |
Pentium G2120 2 Kerne, 3.1 GHz, HD Graphics, 55W TDP, CPU-Perf.: 95%, iGPU-Perf.: ~38%, 86$ Liste, ab 82 Euro [62] |
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A6-3670K 4 Kerne, 2.8 GHz, Radeon HD 6530D, 100W TDP, CPU-Perf.: 96%, iGPU-Perf.: 73% 115$ Liste, ab 70 Euro [63] A6-3650 4 Kerne, 2.6 GHz, Radeon HD 6530D, 100W TDP, CPU-Perf.: 91%, iGPU-Perf.: 73%, 115$ Liste, ab 69 Euro [64] |
Pentium G870 2 Kerne, 3.1 GHz, HD Graphics, 65W TDP, CPU-Perf.: 92%, iGPU-Perf.: ~30%, 86$ Liste, ab 73 Euro [65] |
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A6-5400K 2 Kerne, 3.6/3.8 GHz, Radeon HD 7540D, 65W TDP, CPU-Perf.: ~69%, iGPU-Perf.: ~70%, 67$ Liste, ab 62 Euro [66] |
Pentium G860 2 Kerne, 3.0 GHz, HD Graphics, 65W TDP, CPU-Perf.: 90%, iGPU-Perf.: ~30%, 75$ Liste, ab 59 Euro [67] |
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A6-3500 3 Kerne, 2.1 GHz (TC 2.4 GHz), Radeon HD 6530D, 65W TDP, CPU-Perf.: ~61%, iGPU-Perf.: 73%, 89$ Liste, ab 58 Euro [68] |
Pentium G850 2 Kerne, 2.9 GHz, HD Graphics, 65W TDP, CPU-Perf.: 88%, iGPU-Perf.: ~30%, 75$ Liste, ab 58 Euro [69] Pentium G640 2 Kerne, 2.8 GHz, HD Graphics, 65W TDP, CPU-Perf.: 85%, iGPU-Perf.: ~30%, 64$ Liste, ab 57 Euro [70] |
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A4-5300 2 Kerne, 3.4/3.6 GHz, Radeon HD 7480D, 65W TDP, CPU-Perf.: ~65%, iGPU-Perf.: ~45%, 53$ Liste, ab 49 Euro [71] |
Pentium G630 2 Kerne, 2.7 GHz, HD Graphics, 65W TDP, CPU-Perf.: 83%, iGPU-Perf.: ~30%, 64$ Liste, ab 51 Euro [72] |
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A4-3400 2 Kerne, 2.7 GHz, Radeon HD 6410D (600 MHz), 65W TDP, CPU-Perf.: ~61%, iGPU-Perf.: 44%, 71$ Liste, ab 43 Euro [73] A4-3300 2 Kerne, 2.5 GHz, Radeon HD 6410D (443 MHz), 65W TDP, CPU-Perf.: ~57%, iGPU-Perf.: ~35%, 66$ Liste, ab 42 Euro [74] |
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Anmerkung: Der Index der CPU-Performance bezieht sich rein auf die Anwendungs-Performance, nicht auf auf die Spieleunterstützungs-Performance (mit einer extra Grafikkarte). Wollte man einen der obigen Prozessoren mit extra Spiele-Grafikkarte ausstatten und sucht nach dem CPU-Unterbau mit der besten Spieleunterstützungs-Performance, so empfehlen sich automatisch die Intel Core-i3-Modelle, da in dieser speziellen Frage weit vor den AMD-Modellen liegend. |
Dabei ergibt sich trotz der zwei neuen Prozessoren-Architekturen weiterhin das altbekannte Bild: Sobald man keinen echten Spielerechner mit extra Grafikkarte zusammenstellt (wo die Core-i3-Modelle ihre große Stärke haben), empfehlen sich fast automatisch die AMD-Prozessoren, welche bei der Anwendungs-Performance (auf gleicher Preisbasis) keinen Nachteil mehr haben, bei der Performance der integrierten Grafiklösung jedoch weit vor Intel liegen. Für einen PC, wo eine rudimentäre Spielefähigkeit gefordert ist, führt damit gar kein Weg an AMD vorbei – und selbst wenn eine Spielefähigkeit nicht relevant ist, liegen die vierkernigen Trinity-Modelle bei der Anwendungs-Performance nun auch nicht mehr zurück, sofern auf gleicher Höhe bzw. sogar minimal besser.
Selbst das Problem der höheren Leistungsaufnahme hat AMD in gewissem Sinne im Griff, denn es gibt nunmehr auch Vierkerner mit nur 65 Watt TDP und vernünftigen Performancedaten zu erstehen. Sicherlich hat Intel hier noch gewisse Vorteile in der praktischen Leistungsaufnahme, verbrauchen die Intel-Prozessoren halt klar weniger als ihre TDP-Werte es aussagen, während AMD gerade bei den 65-Watt-Modellen diese Grenze wohl richtiggehend ausnutzen dürfte. Der einstmals große Unterschied in dieser Frage ist nunmehr aber dahin – und in den anderen Punkten ist AMD mindestens gleichwertig oder besser. Es besteht daher kein Grund, speziell den Vierkern-Modellen von AMDs Trinity in diesem Preisbereich nicht eine faire Chance zu geben.
Die Zweikern-Modelle von Trinity, welche üblicherweise gegen die Pentium-G-Modelle von Intel antreten, fallen allerdings stark hiervon ab: Zwar bietet AMD auch hier noch die wesentlich bessere integrierte Grafik, dafür ist die CPU-Performance nicht mehr vergleichbar, sondern AMD in diesem Preisbereich deutlich schwächer. Die Anwendungs-Performance von Llano & Trinity Zweikernern geht dabei schon so tief herunter, daß man durchaus die Frage aufstellen kann, ob dies für einen ausgewachsenen Office-Rechner noch ausreichend ist. An dieser Stelle zeigt sich eine deutliche Lücke im AMD-Portfolio: Speziell bei günstigstmöglichen Office-Rechnern ohne irgendwelche Anforderungen an die Grafik-Performance ist Intel besser geeignet – und auf dieser Schiene werden nach wie vor Dutzende Millionen Rechner pro Jahr verkauft, entgeht AMD also ein großes Geschäft.
Hier zeigt sich eine Schwäche der schließlich auch bei Trinity angesetzten Bulldozer-Architektur: Man braucht halt recht viele Rechenkerne, um auf Touren zu kommen – nur beißt sich dieses Performanceprofil ein wenig mit den im LowEnd-Segment üblichen Preispunkten, welche zumeist nicht mehr als zweikernige Prozessoren zulassen. Hierfür wäre eine Prozessoren-Architektur mit (deutlich) mehr Pro-MHz-Power besser geeignet, dann könnte man in diesem Preissegment auch mit günstigen Zweikern-Prozessoren gut bestehen. Da man CPU-Architekturen aber nicht einfach so aus dem Hut zieht, wird AMD mit dieser Situation leben müssen – und darauf hoffen, daß Zweikern-Prozessoren selbst im LowEnd-Segment sobald wie möglich unmodern werden.
Nachtrag vom 17. Dezember 2012
Von der ComputerBase [76] kommt ein hervorragender Test, welcher die Performance der integrierten Grafiklösungen aller Trinity Desktop-Modelle beleuchtet und damit einige der auf diesem Gebiet leider noch vorhandenen Wissenslücken bei den kleineren Trinity-Modellen zu füllen hilft. So gibt es endlich exakte Performance-Werte zu den integrierten Lösungen Radeon HD 7480D (aus dem A4-5300) sowie Radeon HD 7540D (aus dem A6-5400K), womit sich die bisher an dieser Stelle angesetzten Hochrechnungen und Schätzungen nunmehr durch echte Werte ersetzen lassen.
iGPU-Performance | ComputerBase [76] | AnandTech [24] | Hot Hardware [25] | Tom's Hardware [26] | X-bit Labs [27] |
---|---|---|---|---|---|
HD7660D Trinity, 384 SE @ 800 MHz |
100% | 100% | 100% | 100% | 100% |
HD7560D Trinity, 256 SE @ 760 MHz |
85,9% | 86,6% | 93,4% | 86,2% | - |
HD7540D Trinity, 192 SE @ 760 MHz |
68,6% | - | - | - | - |
HD7480D Trinity, 128 SE @ 724 MHz |
53,1% | - | - | - | - |
HD6550D Llano, 400 SE @ 600 MHz |
82,1% | 85,8% | - | - | 76,6% |
HD3000 Sandy Bridge, 12 EU @ 850/1350 MHz |
- | 34,7% | - | - | - |
HD2500 Ivy Bridge, 6 EU @ 650/1050 MHz |
35,4% | 28,5% | 28,0% | 32,9% | - |
HD4000 Ivy Bridge, 16 EU @ 650/1050 MHz |
- | - | 41,2% | 54,4% | 54,9% |
HD4000 Ivy Bridge, 16 EU @ 650/1150 MHz |
59,1% | 46,3% | - | - | - |
Gegenüber der letzten Ausarbeitung zu diesem Thema [77] ergeben sich damit gewisse Verschiebungen – beide zugunsten der Trinity-Prozessoren: Die Radeon HD 7480D rückt deutlich nach oben und liegt gemäß den Messungen der ComputerBase nur knapp hinter einer Intel HD Graphics 4000 zurück – ein bemerkenswertes Ergebnis für die kleinste Trinity-Grafiklösung gegenüber der größten Ivy-Bridge-Grafiklösung. Die Radeon HD 7540D kann sich zudem von der Llano-basierten Radeon HD 6530D etwas nach oben hin absetzen. Gänzlich sicher sind die neuen Werte allerdings nicht (sie werden auch weiterhin mit einem "~" gekennzeichnet), hier bräuchte es noch ein paar mehr Tests zur Bestätigung.
Sandy Bridge (Desktop) | Ivy Bridge (Desktop) | Llano (Desktop) | Trinity (Desktop) | |
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Radeon HD 7660D DirectX 11, 384 VLIW4 Shader-Einheiten, 800 MHz, DDR3/1866 Performance-Index: 123% |
||||
Radeon HD 6550D DirectX 11, 400 VLIW5 Shader-Einheiten, 600 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: 100% |
Radeon HD 7560D DirectX 11, 256 VLIW4 Shader-Einheiten, 760 MHz, DDR3/1866 Performance-Index: 106% |
|||
Radeon HD 7540D DirectX 11, 192 VLIW4 Shader-Einheiten, 760 MHz, DDR3/1866 Performance-Index: ~80% |
||||
Radeon HD 6530D DirectX 11, 320 VLIW5 Shader-Einheiten, 443 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: 73% |
||||
HD Graphics 4000 DirectX 11, 16 Ausführungs-Einheiten, 650/1150 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: 63% |
Radeon HD 7480D DirectX 11, 128 VLIW4 Shader-Einheiten, 724 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: ~60% |
|||
HD Graphics 3000 DirectX 10.1, 12 Ausführungs-Einheiten, 850/1350 MHz, DDR3/1333 Performance-Index: 46% |
Radeon HD 6410D (600 MHz) DirectX 11, 160 VLIW5 Shader-Einheiten, 600 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: ~44% |
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HD Graphics 2500 DirectX 11, 6 Ausführungs-Einheiten, 650/1050 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: ~38% |
Radeon HD 6410D (443 MHz) DirectX 11, 160 VLIW5 Shader-Einheiten, 443 MHz, DDR3/1600 Performance-Index: ~35% |
|||
HD Graphics 2000 DirectX 10.1, 6 Ausführungs-Einheiten, 850/1100 MHz, DDR3/1333 Performance-Index: ca. 30% |
||||
In diesem Ausnahmefall gilt nicht der allgemeine 3DCenter Performance-Index, vielmehr wurde für die integrierten Grafiklösungen ein extra Performance-Index mit der besten Llano-Lösung Radeon HD 6550D samt DDR3/1600 auf 100% erstellt. Die derzeit schnellste integrierte Grafiklösung in Form der Radeon HD 7660D samt DDR3/1866 erreicht im übrigen ungefähr das Performanceniveau einer GeForce GT 430 aus dem Desktop-Segment, welche dort (bei den extra Grafikkarten) einen Performance-Index von 45% erreicht [45]. |
In jedem Fall sieht es aber so aus, als würden selbst die beiden kleineren Trinity-Grafiklösung eine gute Grafikperformance an den Tag legen – gerade wenn man bedenkt, daß jene nur auf Zweikern-Prozessoren zum Einsatz kommen, welche also bezüglich einer gutklassigen CPU-Unterstützung doch ziemlich limitiert sind. Für den westlichen PC-Käufer sind dies wohl eher uninteressante Details (da man in aller Regel höherwertiger kauft), aber im riesigen Markt der Billig-PCs in den Schwellen- und Entwicklungsländern sollte dieser nahezu durchgehende Vorteil von AMD ein gewichtiger Punkt sein.
Nachtrag vom 17. Dezember 2012
Die jüngst aktualisierte Performance-Einordnung integrierter Desktop-Grafiklösungen [78] sowie neue Werte zur CPU-Performance der Trinity-Prozessoren seitens eines umfangreichen Tests der ComputerBase [79] erfordern auch eine Neugestaltung der Performance- & Preis-Übersicht der Mainstream-Prozessoren mit integrierter Grafiklösung aus den Architekturen AMD Llano & Trinity sowie Intel Core i3 & Pentium G. Dabei wurden speziell bei den beiden Zweikern Trinity-Modellen neue Werte zur iGPU-Performance [78] sowie zu Anwendungs-Performance (letztere nur minmal abweichend) eingearbeitet – und zudem natürlich alle Preislagen auf den aktuellen Stand gebracht.
AMD Llano & Trinity | Anwend. | iGPU | Intel Sandy & Ivy Bridge |
---|---|---|---|
118% | ~38% | Core i3-3240 2 Kerne + HT, 3.4 GHz, HD2500, 55W TDP, 138$ Liste, ab 127€ [80] |
|
115% | 63% | Core i3-3225 2 Kerne + HT, 3.3 GHz, HD4000, 55W TDP, 134$ Liste, ab 116€ [81] |
|
A10-5800K 4 Kerne, 3.8/4.2 GHz, HD7660D, 100W TDP, 122$ Liste, ab 111€ [51] |
113% | 123% | |
A10-5700 4 Kerne, 3.4/4.0 GHz, HD7660D, 65W TDP, 122$ Liste, ab 109€ [52] |
105% | 120% | |
115% | ~38% | Core i3-3220 2 Kerne + HT, 3.3 GHz, HD2500, 55W TDP, 117$ Liste, ab 102€ [82] |
|
105% | ~30% | Core i3-2100 2 Kerne + HT, 3.1 GHz, HD2000, 65W TDP, 117$ Liste, ab 95€ [83] |
|
A8-5600K 4 Kerne, 3.6/3.9 GHz, HD7560D, 100W TDP, 101$ Liste, ab 92€ [59] |
108% | 106% | |
A8-5500 4 Kerne, 3.2/3.7 GHz, HD7560D, 65W TDP, 122$ Liste, ab 90€ [60] |
99% | 106% | |
A8-3870K 4 Kerne, 3.0 GHz, HD6550D, 100W TDP, 91$ Liste, ab 83€ [84] |
100% | 100% | |
95% | ~38% | Pentium G2120 2 Kerne, 3.1 GHz, HD, 55W TDP, 86$ Liste, ab 79€ [62] |
|
A8-3850 4 Kerne, 2.9 GHz, HD6550D, 100W TDP, 87$ Liste, ab 78€ [85] |
98% | 100% | |
A6-3670K 4 Kerne, 2.8 GHz, HD6530D, 100W TDP, 77$ Liste, ab 68€ [86] |
96% | 73% | |
A6-3650 4 Kerne, 2.6 GHz, HD6530D, 100W TDP, 77$ Liste, ab 66€ [87] |
91% | 73% | |
92% | ~30% | Pentium G870 2 Kerne, 3.1 GHz, HD, 65W TDP, 86$ Liste, ab 66€ [88] |
|
A6-5400K 2 Kerne, 3.6/3.8 GHz, HD7540D, 65W TDP, 67$ Liste, ab 60€ [66] |
68% | ~80% | |
90% | ~30% | Pentium G860 2 Kerne, 3.0 GHz, HD, 65W TDP, 75$ Liste, ab 56€ [67] |
|
85% | ~30% | Pentium G640 2 Kerne, 2.8 GHz, HD, 65W TDP, 64$ Liste, ab 52€ [89] |
|
83% | ~30% | Pentium G630 2 Kerne, 2.7 GHz, HD, 65W TDP, 64$ Liste, ab 51€ [72] |
|
A4-5300 2 Kerne, 3.4/3.6 GHz, HD7480D, 65W TDP, 47$ Liste, ab 41€ [71] |
65% | ~60% | |
A4-3400 2 Kerne, 2.7 GHz, HD6410D, 65W TDP, 40$ Liste, ab 37€ [90] |
~61% | ~44% | |
A4-3300 2 Kerne, 2.5 GHz, HD6410D, 65W TDP, 36$ Liste, ab 32€ [91] |
~57% | ~35% |
Vergleichswerte zur Spieleunterstützungs-Performance wurden nicht eingearbeitet, da hierzu schlicht zu wenige Zahlen mit diesen Prozessoren vorliegen – die wenigen vorliegenden Werte [92] zeigen jedoch klar in die Richtung, daß Intel in diesem Feld mittels der Core-i3-Prozessoren durchgehend um grob 15 bis 20 Prozent besser liegt. Ganz allgemein gesprochen lohnt es sich einfach nicht, diese AMD-Prozessoren mit ihren durchaus leistungsfähigen integrierten Grafiklösungen mit einer extra Grafikkarte auszurüsten – wenn, dann machen diese AMD-Prozessoren nur richtig Sinn, wenn man deren integrierte Grafiklösungen eben auch wirklich benutzt.
Dies macht die AMD-Prozessoren dort interessant, wo man mit vernünftigen Grafikfähigkeiten werben will, der Preispunkt jedoch trotzdem besonders niedrig liegen soll. Die Trinity-Modelle sind damit geradezu perfekt für günstige Komplett-PCs in den Schwellen- und Entwicklungsländern, wo derzeit häufig der erste PC in der Familie angeschafft wird – welcher möglichst alles zu einem möglichst günstigen Preis erledigen können soll. Interessanterweise finden sich dennoch viel mehr PC-Angebote mit billigen Intel-Prozessoren samt einer lieblosen LowCost-Grafikkarte (oder auch ganz ohne) als eben AMD-basierte PCs. Hier sind die Sales- und Marketing-Abteilungen von AMD gefragt, die eigenen Produktvorteile auch einmal in klingende Münze für AMD umzusetzen.
Verweise:
[1] http://www.3dcenter.org/users/leonidas
[2] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-amd-trinity-mobile
[3] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-amd-llano
[4] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-intel-sandy-bridge
[5] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-intel-ivy-bridge
[6] http://www.preisroboter.de/search.jsp?search=A10-5800K
[7] http://www.preisroboter.de/search.jsp?search=A10-5700
[8] http://www.preisroboter.de/search.jsp?search=A8-5600K
[9] http://www.preisroboter.de/search.jsp?search=A8-5500
[10] http://www.preisroboter.de/search.jsp?search=A6-5400K
[11] http://www.preisroboter.de/search.jsp?search=A4-5300
[12] http://www.preisroboter.de/search.jsp?search=Athlon+X4+750K
[13] http://www.preisroboter.de/search.jsp?search=Athlon+X4+740
[14] http://www.3dcenter.org/news/amd-kaveri
[15] http://www.3dcenter.org/news/erste-tests-von-ivy-bridge-dualcore-desktopmodellen
[16] http://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/2012/test-trinity-vs.-ivy-bridge-im-cpu-test/
[17] http://www.anandtech.com/show/6347/amd-a10-5800k-a8-5600k-review-trinity-on-the-desktop-part-2
[18] http://hothardware.com/Reviews/AMD-A10-and-A8-Trinity-APU-Virgo-CPU-Performance/
[19] http://www.tomshardware.com/reviews/a10-5800k-trinity-efficiency,3315.html
[20] http://www.xbitlabs.com/articles/cpu/display/amd-a10-5800k.html
[21] http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=533432
[22] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-amd-trinity-desktop
[23] http://www.computerbase.de/artikel/grafikkarten/2012/test-trinity-vs.-ivy-bridge-im-gpu-test/
[24] http://www.anandtech.com/show/6332/amd-trinity-a10-5800k-a8-5600k-review-part-1
[25] http://hothardware.com/Reviews/AMD-A10-and-A8-Virgo-APU-Experience-and-Gaming/
[26] http://www.tomshardware.com/reviews/trinity-gaming-performance,3304.html
[27] http://www.xbitlabs.com/articles/graphics/display/amd-trinity-graphics.html
[28] http://www.3dcenter.org/artikel/von-sinn-und-unsinn-bei-amds-dualgraphics
[29] http://www.hartware.de/review_1534.html
[30] http://www.pcgameshardware.de/Trinity-Codename-255654/Tests/Test-AMD-Trinity-Desktop-1024192/
[31] http://www.technic3d.com/review/cpu-s/1458-amd-a10-5800k-apu/1.htm
[32] http://www.guru3d.com/articles_pages/amd_a10_5800k_review_apu,1.html
[33] http://www.hardwareheaven.com/reviews/1583/pg1/amd-a10-5800k-apu-performance-review-introduction.html
[34] http://www.legitreviews.com/article/2047/1/
[35] http://www.overclockers.com/amd-trinity-a10-5800k-apu-review
[36] http://www.pcper.com/reviews/Processors/AMD-Trinity-Review-A10-5800K-and-A8-5600K-Break-Cover
[37] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-amd-trinity-desktop/launch-analyse-amd-trinity-desktop-seite-2
[38] http://www.planet3dnow.de/vbulletin/showthread.php?t=408290&garpg=19
[39] http://www.xbitlabs.com/articles/graphics/display/amd-trinity-graphics_8.html
[40] http://www.preisroboter.de/search.jsp?search=DDR3%2F1333+2x4GB&page=1&sort=preis
[41] http://www.preisroboter.de/search.jsp?search=DDR3%2F1600+2x4GB&page=1&sort=preis
[42] http://www.preisroboter.de/search.jsp?search=DDR3%2F1866+2x4GB&page=1&sort=preis
[43] http://www.preisroboter.de/search.jsp?search=DDR3%2F2133+2x4GB&page=1&sort=preis
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