Integrierte Grafik (ob in CPUs direkt oder in Mainboard-Chipsätze integriert) begleitet uns schon über zehn Jahre und war lange Zeit immer nur als Lückenfüller gedacht, um billige OEM-Systeme ohne dem finanziellen Aufwand einer extra Grafikkarte zu ermöglichen. Erst in jüngerer Zeit haben sich die Hersteller diesem Thema verstärkt angenommen und versuchen nun mit integrierter Grafik nicht nur irgendeinen Grafikkarten-Ersatz zu stellen, sondern einen zu regulären LowCost-Grafikkarten gleichwertigen oder besseren Ersatz. Erste Ansätze hierzu lieferten die HD Graphics Grafiklösungen in Intels Nehalem- und Sandy-Bridge-Prozessoren. AMD geht mit seinen Llano-Prozessoren hierbei allerdings einen viel größeren Schritt vorwärts und will mit den integrierten Llano-Grafiklösungen sogar einen gleichwertigen Ersatz für Mainstream-Grafikkarten liefern.
Zu Llano ist seit seinem Launch [3] schon viel gesagt und geschrieben worden – insbesondere die relativ schwache CPU-Performance ist inzwischen ausreichend breitgewälzt worden, was an dieser Stelle nun nicht unbedingt wiederholt werden muß. Zu den Llano-Grafiklösungen gab es auch schon reichlich Benchmarks, welche aber dennoch in aller Regel doch noch eine gewisse Lücke aufweisen: Getestet wurde zumeist entweder gegen andere integrierte Grafik – und dies unter eigentlich uninteressant niedrigen Auflösungen wie 1024x768 oder 1280x1024. Dies mag zwar dem bisherigen Anspruch von integrierter Grafik entsprechen, trifft aber weniger auf den gänzlich anderen, viel höheren Anspruch der integrierten Llano-Grafik zu.
Andererseits gab es auch einige Benchmarks im Vergleich zu Desktop-Grafikkarten, welche dann natürlich unter Testbedingungen für Desktop-Grafikkarten entstanden – gut zum Vergleich der puren Leistungsfähigkeit, aber bei den dabei herauskommenden Frameraten von 10 bis 15 fps für die Llano-Grafiklösung ist ein solcher Test eher nur theoretisch. Was bisher sehr selten zu Llano ausgemessen wurde, ist die Frage, wie sich die integrierte Llano-Grafik unter Desktop-üblichen Auflösungen (ergo 1680x1050 und 1920x1200) mit für Llano passender Bildqualität schlägt. Denn letztlich wurde Llano ja genau dafür entwickelt: Nicht, um wie bisher bei integrierter Grafik die Auflösung massiv abzusenken, sondern um mit (etwas abgesenkten Bildqualitäts-Details) unter der nativen Monitor-Auflösung heutiger Monitore spielen zu können. Wir wollen heute an dieser Stelle testen, ob Llano genau diesen Anspruch erfüllen kann.
Als Testkandidaten dienen dabei die Radeon HD 6550D Grafiklösung der schnellsten Llano-Prozessoren A8-3800 und A8-3850 [3] sowie Intels HD Graphics 3000 Grafiklösung der aktuellen Sandy-Bridge-Prozessoren. Sicherlich wäre der Quervergleich zu einer ähnlich leistungsfähigen Desktop-Grafikkarte auch nicht verkehrt gewesen, aber es stand für diesen Test halt keine passende zur Verfügung. Zudem kann man inzwischen als ziemlich gesicherte Erkenntnis [4] ansehen, daß die Radeon HD 6550D nach Desktop-Maßstäben in etwa auf der Performance einer Radeon HD 5550 DDR3 herauskommt. Die Intel HD Graphics 3000 bietet sich dagegen aus zwei Gründen für diesen Test an: Erstens einmal kann AMD somit demonstrieren, ob die Llano-Grafik unter realen Bedingungen wirklich einen beachtbaren Vorteil bietet – und zum anderen kann man sehen, ob die Intel-Grafik nicht Kraft ihrer hohen Übertaktungsfähigkeit [5] eventuell doch entscheidenden Boden gutmachen kann.
Bedauerlicherweise nicht mit im Test sind die weiteren Llano-Grafiklösungen Radeon HD 6370D, 6410D und 6530D. Zu letztgenannter gibt es inzwischen im Web einige Tests [4], welche deren Leistungspotential auf ca. 20 Prozent unterhalb der Radeon HD 6550D einordnen (bzw. die Radeon HD 6550D ist ca. 25 Prozent schneller als die Radeon HD 6530D). Zu Radeon HD 6370D und 6410D kann man deren Leistungspotential derzeit aufgrund der noch fehlenden entsprechenden Llano-CPUs nur grob schätzen [6] – was genauso auch für die Llano-Mobileausführungen gilt, welche zwar derzeit schon teilweise im Markt sind, aber bislang noch kaum wirklich getestet wurden. Wir bieten damit an dieser Stelle ergo nur den Test der jeweiligen Spitzenlösungen an, die Performance der anderen Llano-Grafiklösungen muß später beim Vorliegen entsprechender Prozessoren ermittelt werden.
AMD Llano (Mobile) | AMD Llano (Desktop) | Intel Sandy Bridge (Mobile) | Intel Sandy Bridge (Desktop) |
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Radeon HD 6550D A8-3800/3820/3850/3870 400 VLIW5 Shader-Einheiten, 600 MHz Takt, max. DDR3/1866 |
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Radeon HD 6620G A8-3500M/3530MX 400 VLIW5 Shader-Einheiten, 444 MHz Takt, max. DDR3/1600 |
Radeon HD 6530D A6-3500, 3600/3620/3650/3670 320 VLIW5 Shader-Einheiten, 443 MHz Takt, max. DDR3/1866 |
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Radeon HD 6520G A6-3400M/3410MX 320 VLIW5 Shader-Einheiten, 400 MHz Takt, max. DDR3/1600 |
Radeon HD 6410D A4-3300, 3400/3420 240 VLIW5 Shader-Einheiten, 600 MHz Takt, max. DDR3/1600 |
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Radeon HD 6480G A4-3300M/3310MX 240 VLIW5 Shader-Einheiten, 444 MHz Takt, max. DDR3/1333 |
Radeon HD 6370D E2-3200 160 VLIW5 Shader-Einheiten, 443 MHz Takt, max. DDR3/1600 |
HD Graphics 3000 @ 1300 MHz Core i5-2520M/2540M, Core i7-2620M/2720QM/2820QM/2920XM 12 1-D Shader-Einheiten, 650 MHz Takt (TurboMode 1300 MHz), max. DDR3/1333 |
HD Graphics 3000 @ 1350 MHz Core i7-2600/S/K 12 1-D Shader-Einheiten, 850 MHz Takt (TurboMode 1350 MHz), max. DDR3/1333 |
HD Graphics 3000 @ 1200 MHz Core i5-2410M, Core i7-2635QM 12 1-D Shader-Einheiten, 650 MHz Takt (TurboMode 1200 MHz), max. DDR3/1333 |
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HD Graphics 3000 @ 1100 MHz restliche mobile Core-Modelle auf Sandy-Bridge-Basis 12 1-D Shader-Einheiten, 650 MHz Takt (TurboMode 1100 MHz), max. DDR3/1333 |
HD Graphics 3000 @ 1100 MHz Core i3-2105/2125, Core i5-2405S/2500K 12 1-D Shader-Einheiten, 850 MHz Takt (TurboMode 1100 MHz), max. DDR3/1333 |
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HD Graphics 2000 mobile Pentium-Modelle auf Sandy-Bridge-Basis 6 1-D Shader-Einheiten, 650 MHz Takt (TurboMode 1100 MHz), max. DDR3/1333 |
HD Graphics 2000 restliche Sandy Bridge Desktop-Modelle 6 1-D Shader-Einheiten, 850 MHz Takt (TurboMode 1100 MHz), max. DDR3/1333 |
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Die Anordnung der einzelnen Grafiklösungen in dieser Tabelle ist keine exakte Leistungseinordnung. Einige LowVoltage-Prozessoren von Intel bieten zudem noch niedrigere Grafik-Taktraten, welche vorstehend jedoch nicht mit erfasst sind. |
Damit soll zum einen ergründet werden, ob sich die beste Llano-Grafiklösung dafür eignet, unter den heute üblichen Desktop-Auflösungen 1680x1050 und 1920x1200 mit einer anständigen Bildqualität genutzt werden zu können. Das Ziel ist dabei mindestens eine Medium-Bildqualität, da die Performance der Intel HD Graphics 3000 erwiesenermaßen [5] zumeist dafür ausreicht, um 1920x1200 mit einer Low-Bildqualität zu fahren. Desweiteren werden wir die Radeon HD 6550D mit den drei Speichertaktungen DDR3/1333, DDR3/1600 und DDR3/1866 austesten, um zu erfahren, welche dieser Speichertaktraten die optimale Wahl für diese Llano-Grafiklösung unter hohen Desktop-Auflösungen ist.
Zum anderen wird die Radeon HD 6550D mit der Intel HD Graphics 3000 verglichen werden, um zu sehen, wie weit die (natürlich schwächere) Intel-Grafiklösung kommt. Dabei tritt die Intel-Grafiklösung regulär auf 1100 MHz Takt an, so wie bei den kleineren Sandy-Bridge-Prozessoren im (faktisch immer erreichten) TurboMode üblich, sowie auf den Speichertaktraten DDR3/1333 und DDR3/1866 – letzteres, um zu sehen, ob dies der Intel-Grafik auf regulärem Chiptakt weiterhilft. Daneben tritt die Intel HD Graphics 3000 auch noch stark übertaktet auf 1900 MHz Takt an, hier gleich mit der höheren Speichertaktung von DDR3/1866. Da die Intel-Grafiklösung ziemlich viel Performance durch diese heftige Übertaktung gewinnen kann, dürfte es sehr interessant werden zu sehen, wie weit die übertaktete Intel HD Graphics 3000 an die Werte der Radeon HD 6550D herankommt.
Übertaktungsergebnisse der Radeon HD 6550D können wir dagegen nicht liefern – obwohl die integrierte Llano-Grafiklösung sicherlich beim Takt noch Spielraum haben dürfte. Allerdings gibt es derzeit keinerlei sinnvolle Übertaktungsmöglichkeit der Llano-Grafiklösungen – man kann zwar den Grundtakt des Llano-Prozessors verändern, aus welchem sich auch der Grafiktakt ergibt, dies verändert aber auch die Prozessor-Taktung selber und ist zur reinen Übertaktung der Grafiklösung nicht besonders gut geeignet. Derzeit sieht AMD die Llano-Grafiklösungen scheinbar nicht zur Übertaktung vor – mal schauen, ob sich dies mit späteren Llano-Modellen ändert, es sollen ja sogar "Black Editions" von Llano in der AMD-Pipeline sein.
Für unseren Test wurde zum einen das aus dem Overclocking-Report zur Intel HD Graphics 3000 [5] angesetzten Testsystem benutzt, zum anderen kam ein freundlicherweise von AMD [7] gestelltes Llano-Testkit mit A8-3850 APU zum Einsatz. Die vollständige für diesen Test benutzt Hardware- und Software-Konfiguration lautet:
AMD-System | Intel-System |
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AMD A8-3850 (2.9 GHz) AMD Radeon HD 6550D (600 MHz) Gigabyte GA-A75M-UD2H (AMD A75 Chipsatz) AMD-Treiber Catalyst 11.7 (freundlicherweise gestellt von AMD [7]) ![]() |
Intel Core i5-2500K (minimal übertaktet auf 3.4 GHz, TurboMode deaktiviert) Intel HD Graphics 3000 (850 MHz, TurboMode @ 1100 MHz bzw. @ 1900 MHz für Overclocking-Tests) Asus P8Z68-V Pro (Intel Z68 Chipsatz) Intel-Treiber 8.15.10.2430 (15.22.5) |
Noctua NH-U9B SE2 CPU-Kühler A-Data 2x 4GB DDR3/2000 9-11-9-27 OCZ Vertex 2 120GB SSD 2x Samsung 750GB HDD @ RAID0 XFi Titanium PCIe Soundkarte beQuiet 750W Netzteil Windows 7 Ultimate 64-Bit |
Dieser Vergleich ist auf CPU-Seite natürlich nicht ganz fair, weil hier nur der eher mittelprächtige Llano-Prozessor gegen einen ausgewachsenen Vierkern-Prozessor auf Sandy-Bridge-Basis steht, obwohl die schnellsten Llano-Modelle nur das Potential haben, gerade einmal so mit den Core i3 Zweikern-Prozessoren auf Sandy-Bridge-Basis mitzuhalten. Der treffendere Vergleich gegen einen A8-3850 wäre eigentlich ein Core i3-2105 DualCore-Prozessor mit 3.1 GHz Takt und HD Graphics 3000 Grafiklösung auf 1100 MHz TurboMode-Takt (deswegen auch der gewählte TurboMode-Takt von 1100 MHz bei Intel), welcher preislich (ab 104 Euro [8]) auch ziemlich gut mit dem A8-3850 (ab 106 Euro [9]) vergleichbar ist. Eine solche Intel-CPU stand jedoch nicht zur Verfügung, so daß dieser Test mit einer gewissen Bevorteilung des Intel-Systems auf CPU-Seite leben muß. Dies dürfte jedoch maßgeblich durch die Benchmarks unter hohen Auflösungen wieder ausgeglichen werden, welche die erzielte Performance auf die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Grafiklösungen limitierten sollte. Zu erwähnen wäre noch, daß der jeweils gewählte TurboMode in unseren Benchmarks und auf unserem Testsystem durchgehend anlag, die HD Graphics 3000 also nie in ihrem Grundtakt von 850 MHz lief.
Der Test-Parcour beinhaltet ältere und neuere Spiele, mit allerdings dem bewußten Verzicht auf wirklich leistungsfordernde neue Titel á Crysis 2, da diese nicht von Radeon HD 6550D und besonders HD Graphics 3000 zu schultern sein dürften. Bezüglich der jeweils benutzten Benchmarks setzen wir üblicherweise auf eigenerstellte Savegames. Im Gegensatz allerdings zum früheren Test der HighEnd-Grafikkarten Sapphire Radeon HD 6970 vs. Palit GeForce GTX 570 [10] wurde bei diesen Savegames nicht explizit versucht, besonders fordernde Spielszenen zu finden. Dies war für den seinerzeitigen Test der HighEnd-Grafikkarten relevant, beim aktuellen Test der integrierten Grafikkarten ist dies jedoch kaum zielführend, da diese nicht für besondere Performance-Ansprüche gedacht sind. Wir haben uns für diesen Test also vorzugsweise Spielszenen mit einer recht normalen Performance herausgesucht.
Die Performance-Messungen selber wurden dann folgendermaßen angegangen: Ausgehend von der Radeon HD 6550D mit DDR3/1333-Speichertaktrate wurde unter 1920x1200 versucht, eine Bildqualität zu finden, welche spielbare 25 bis 30 fps erreicht (allerdings generell ohne dem Einsatz von Anti-Aliasing, da dies nicht der Leistungsklasse der benutzten integrierten Beschleuniger entspricht). Auf dieser Bildqualitäts-Stufe wurden dann alle weiteren Messungen mit dem AMD-System sowie alle Messungen mit dem Intel-System vorgenommen. Die (theoretisch gleiche) Bildqualität zwischen AMD und Intel wurde entsprechend mit Screenshots dokumentiert und nachfolgend auf den einzelnen Benchmark-Seiten abgebildet.
Colin McRae: DiRT 2 ist das im Dezember 2009 erschienene siebente Spiel der Colin-McRae-Reihe, welches wieder einmal Rallye-Action mit hochklassiger Optik offeriert. Die hierfür benutzte Ego-Engine unterstützt maximal DirectX 11, bietet aber auch einen Fallback für DirectX 9 an, welcher hier auch zum Einsatz kommt. Damit konnte das Spiel dann auf mittleren Bildqualitäts-Einstellungen mit guten Frameraten betrieben werden.
Unter der Auflösung von 1680x1050 erzielt die Radeon HD 6550D hervorragende Frameraten, der Einfluß der verschiedenen Speichertaktungen ist durchgehend bemerkbar. Der Abstand zur HD Graphics 3000 ist sehr deutlich, die Intel-Lösung erreicht auf ihrem normalen Chiptakt kein spielbares Ergebnis. Dagegen ist deren Zugewinn durch Übertaktung wirklich hervorragend, auf 1900 MHz Chiptakt und mit DDR3/1866-Speicher kommt die HD Graphics 3000 nahe an das Resultat der Radeon HD 6550D mit DDR3/1333-Speicher heran.
Unter der FullHD-Auflösung von 1920x1200 hält die Radeon HD 6550D immer noch gute Frameraten, auch hier ist wieder ein bemerkbarer Einfluß der Speichertaktungen zu sehen, wobei der Effekt von DDR3/1866 unter dieser Auflösung doch schon klar nachläßt. Der Abstand zur HD Graphics 3000 ist wiederum deutlich und diese liefert erneut nur unspielbare Frameraten ab. Erst unter Übertaktung auf 1900 MHz Chiptakt kommt die HD Graphics 3000 auf ein anständiges Ergebnis in der Nähe des Standardergebnisses der Radeon HD 6550D.
![]() Radeon HD 6550D @ Colin McRae: DiRT 2 [14] |
![]() HD Graphics 3000 @ Colin McRae: DiRT 2 [16] |
Die Bildqualitäten sind in diesem Fall nicht ganz gleich (trotz gleicher Einstellungen): Bei Intel scheint noch ein Weichzeichner aktiv zu sein, welcher teilweise einige Kanten glättet, aber besonders in Enfernung das Bild sichtbar weichzeichnet. Davon abgesehen sind AMD- und Intel-Darstellung jedoch gleich.
DiRT 3 ist das im Mai 2011 erschienene achte Spiel der Colin-McRae-Reihe, welches – inzwischen ohne "Colin McRae" im Titel – erneut Rallye-Action mit der bekannt großartiger Optik offeriert. Die hierfür benutzte verbesserte Ego-Engine unterstützt maximal DirectX 11, bietet aber erneut einen Fallback für DirectX 9 an, welcher hier auch zum Einsatz kommt. Damit konnte das Spiel dann auf mittleren Bildqualitäts-Einstellungen mit guten Frameraten betrieben werden.
Unter der Auflösung von 1680x1050 erzielt die Radeon HD 6550D hervorragende Frameraten, der Einfluß der verschiedenen Speichertaktungen ist allerdings nur zwischen DDR3/1333 und DDR3/1600 beachtbar. Der Abstand zur HD Graphics 3000 ist überaus deutlich, die Intel-Lösung erreicht auf ihrem normalen Chiptakt kein spielbares Ergebnis. Durch Übertaktung kommt die HD Graphics 3000 dann auf ein anständiges Resultat, liegt mit diesem aber trotzdem noch weit hinter den Ergebnissen der Radeon HD 6550D zurück.
Unter der FullHD-Auflösung von 1920x1200 hält die Radeon HD 6550D immer noch gute Frameraten, wobei erneut in der Frage der unterschiedlichen Speichertaktungen sich nur DDR3/1600 gegenüber DDR3/1333 hervorheben kann. Der Abstand zur HD Graphics 3000 ist erneut überaus deutlich, erst mit Übertaktung kommt diese auf ein halbwegs brauchbares Ergebnis, welches aber immer noch klar hinter der Radeon HD 6550D zurückliegt.
![]() Radeon HD 6550D @ DiRT 3 [19] |
![]() HD Graphics 3000 @ DiRT 3 [21] |
Der Intel-Screenshot wurde in diesem Fall fälschlicherweise nur unter 1680x1050 aufgenommen, wir bitten diesen Lapsus zu entschuldigen. Davon abgesehen scheinen AMD- und Intel-Grafik gleich zu sein.
F.E.A.R. 2 ist ein im Februar 2009 erschienener Horror-Egoshooter, welcher die düstere Geschichte um Alma Wade und die Armacham Technology Corporation mit der bekannten Splatter-Action fortsetzt. Die hierfür eingesetzte (verbesserte) Lithtech-Engine unterstützt maximal DirectX 9, welches somit hier zum Einsatz kommt. Damit konnte das Spiel dann auf mittleren Bildqualitäts-Einstellungen mit guten Frameraten betrieben werden.
Unter der Auflösung von 1680x1050 erzielt die Radeon HD 6550D hervorragende Frameraten, der Einfluß der verschiedenen Speichertaktungen ist allerdings nur zwischen DDR3/1333 und DDR3/1600 beachtbar. Die Ergebnisse der HD Graphics 3000 unter ihre Standardtaktung dürften kaum noch für eine Spielbarkeit ausreichen, welche dagegen unter Übertaktung mit hohem Frameraten-Gewinn und einem zur Radeon HD 6550D wiederum nahen Ergebnis erreicht wird.
Unter der FullHD-Auflösung von 1920x1200 hält die Radeon HD 6550D immer noch gute Frameraten, der Einfluß der verschiedenen Speichertaktraten ist nach wie vor beachtbar. Der Abstand zur HD Graphics 3000 ist wiederum deutlich und diese liefert erneut nur unspielbare Frameraten ab. Erst unter Übertaktung auf 1900 MHz Chiptakt kommt die HD Graphics 3000 auf ein geradeso brauchbares Resultat in der Nähe des Standardergebnisses der Radeon HD 6550D.
![]() Radeon HD 6550D @ F.E.A.R. 2 [24] |
![]() HD Graphics 3000 @ F.E.A.R. 2 [26] |
In diesem Fall sind die Screenshots zwischen AMD und Intel als wirklich gleich anzusehen.
Far Cry 2 ist ein im Mai 2008 erschienener OpenWorld-Egoshooter, welcher bis auf den Namen allerdings nichts mehr mit dem Vorgängerspiel zu tun hat, dafür aber knackige Action unter toller (und glaubwürdiger) afrikanischer Kulisse bietet. Die hierfür entwickelte Dunia-Engine unterstützt maximal DirectX 10, bietet aber auch einen Fallback für DirectX 9 an, welcher hier auch zum Einsatz kommt. Damit konnte das Spiel dann auf mittleren Bildqualitäts-Einstellungen mit guten Frameraten betrieben werden.
Unter der Auflösung von 1680x1050 erzielt die Radeon HD 6550D hervorragende Frameraten, der Einfluß der verschiedenen Speichertaktungen ist allerdings nur zwischen DDR3/1333 und DDR3/1600 beachtbar. Die HD Graphics 3000 kommt auf ihrem Standardtakt auf ein zwar weit zurückhängendes, aber trotzdem knapp spielbares Ergebnis. Unter Übertaktung erzielt die Intel-Lösung dagegen einen hohen Frameratengewinn, welcher sie erneut in die Nähe der Ergebnisse der Radeon HD 6550D kommen läßt.
Unter der FullHD-Auflösung von 1920x1200 hält die Radeon HD 6550D immer noch gute Frameraten, wobei erneut in der Frage der unterschiedlichen Speichertaktungen sich nur DDR3/1600 gegenüber DDR3/1333 hervorheben kann. Die Ergebnisse der HD Graphics 3000 unter ihre Standardtaktung dürften in diesem Fall kaum noch für eine Spielbarkeit ausreichen, welche dagegen unter Übertaktung mit wiederum hohen Frameraten-Gewinn problemlos erreicht wird. Daß Far Cry 2 im gewöhnlichen recht CPU-lastig ist, zeigte sich in diesen Benchmarks nicht – ansonsten hätte die Intel-Grafiklösung aufgrund des benutzten Core i5-2500K viel bessere Werte erzielen müssen als die auf CPU-Seite viel schwächere A8-3850 APU.
![]() Radeon HD 6550D @ Far Cry 2 [29] |
![]() HD Graphics 3000 @ Far Cry 2 [31] |
Die Screenshots sind zwischen AMD und Intel ziemlich gleich, bis auf eine Differenz bei der Schärfe der vorn zu sehenden Bodentexturen. Scheinbar sieht Intel hierbei sogar schärfer aus – wobei nicht sicher ist, welches Ergebnis vom Spieleentwickler an dieser Stelle wirklich gewünscht war, möglicherweise waren auch die (an dieser Stelle) sanfteren Texturen von AMD das eigentliche Ziel.
GTR Evolution ist eine im August 2008 erschienene Weiterentwicklung von Race07 und bietet Tourenwagen-Rennaction mit vielen Fahrzeugen, Strecken und offizieller FIA-Lizenz, hinzu kommen viele User-erstellte Fahrzeugsetups und Strecken. Die hierfür eingesetzte (verbesserte) Image-Space-Engine unterstützt maximal DirectX 9, welches somit hier zum Einsatz kommt. Damit konnte das Spiel dann auf maximalen Bildqualitäts-Einstellungen mit sehr guten Frameraten betrieben werden.
Unter der Auflösung von 1680x1050 erzielt die Radeon HD 6550D überaus exzellente Frameraten, welche in diesem Fall schon den Einsatz von Anti-Aliasing empfehlen lassen (hier nicht mitgetestet). Der Einfluß der verschiedenen Speichertakungen ist klar vorhanden, aber bei diesen hohen Frameraten sicherlich nicht relevant. Die HD Graphics 3000 liegt auf ihrem Standardtakt zwar weit zurück, erzielt aber ebenso gutklassige Frameraten. Unter Übertaktung gewinnt die HD Graphics 3000 dann noch einmal etwas hinzu, bleibt aber in diesem Fall trotzdem weiterhin sehr deutlich hinter den AMD-Werten.
Unter der FullHD-Auflösung von 1920x1200 erzielt die Radeon HD 6550D weiterhin exzellente Frameraten, womit auch der meßbare Effekt der verschiedenen Speichertaktungen weiterhin keine Relevanz hat. Die HD Graphics 3000 kommt auf ihrem Standardtakt geradeso auf spielbares Frameratenniveau und gewinnt dann mittels Chipübertaktung sehr deutlich hinzu, liegt aber auch in diesem Fall weiterhin überaus deutlich hinter der Radeon HD 6550D zurück.
![]() Radeon HD 6550D @ GTR Evolution [34] |
![]() HD Graphics 3000 @ GTR Evolution [36] |
In diesem Fall sind die Screenshots zwischen AMD und Intel als wirklich gleich anzusehen.
Mafia II ist der im August 2010 erschienene Nachfolger des ersten Mafia-Spiels und bietet wiederum Third-Person-Action im Gangster-Milieu mit ausgefeilter Hintergrund-Story und der bekannten offenen Welt im GTA-Stil. Die hierfür benutzte Illusion-Engine unterstützt maximal DirectX 9, welches somit hier zum Einsatz kommt. Damit konnte das Spiel dann auf mittleren Bildqualitäts-Einstellungen mit vernünftigen Frameraten betrieben werden.
Unter der Auflösung von 1680x1050 erzielt die Radeon HD 6550D gutklassige Frameraten, der Einfluß der verschiedenen Speichertaktungen ist allerdings nur zwischen DDR3/1333 und DDR3/1600 beachtbar. Die Ergebnisse der HD Graphics 3000 unter ihrer Standardtaktung sind deutlich zu niedrig für jegliche Spielbarkeit, diese Wertung erreicht die Intel-Lösung nur knapp mittels starker Übertaktung, liegt in diesem Fall jedoch weiterhin deutlichst von der Radeon HD 6550D entfernt.
Unter der FullHD-Auflösung von 1920x1200 hält die Radeon HD 6550D immer noch vernünftige bis gute Frameraten, der Einfluß der verschiedenen Speichertaktraten ist hier deutlich nur noch zwischen DDR3/1600 und DDR3/1333 beachtbar. Der Abstand zur HD Graphics 3000 ist erneut sehr deutlich und diese liefert wiederum keinerlei spielbare Frameraten ab. In diesem Fall reicht auch die starke Übertaktung auf 1900 MHz Chiptakt samt DDR3/1866-Speicher nicht aus, um die Intel-Grafik auf ein halbwegs spielbares Ergebnis zu bringen.
![]() Radeon HD 6550D @ Mafia II [39] |
![]() HD Graphics 3000 @ Mafia II [41] |
In der Frage der Schatten sind die Darstellungen von AMD und Intel hier grundverschieden: Bei Intel werden nur ganz einfache Schatten benutzt und viele auf dem AMD-Screenshot zu sehende Schatten fehlen beim Intel-Screenshot gänzlich. Die Qualität der Grafikdarstellung ist also in diesem Fall eindeutig bei AMD besser als bei Intel.
Need for Speed: Hot Pursuit ist der im November 2010 erschienene mittlerweise 16. Teil der Need-for-Speed-Reihe und bietet herzhafte Straßenrennen-Action in einer offenen Spielwelt unter Mitwirkung der (motorisierten) Gesetzeshüter. Die hierfür benutzte Chameleon-Engine unterstützt maximal DirectX 9, welches somit hier zum Einsatz kommt. Damit konnte das Spiel dann auf mittleren Bildqualitäts-Einstellungen mit vernünftigen Frameraten betrieben werden.
Unter der Auflösung von 1680x1050 erzielt die Radeon HD 6550D hervorragende Frameraten, der Einfluß der verschiedenen Speichertaktungen ist allerdings nur zwischen DDR3/1333 und DDR3/1600 beachtbar. Der Abstand zur HD Graphics 3000 ist sehr deutlich, die Intel-Lösung erreicht auf ihrem normalen Chiptakt kein spielbares Ergebnis. Dagegen ist deren Zugewinn durch Übertaktung wirklich hervorragend, auf 1900 MHz Chiptakt und mit DDR3/1866-Speicher kommt die HD Graphics 3000 nahe an das Resultat der Radeon HD 6550D mit DDR3/1333-Speicher heran.
Unter der FullHD-Auflösung von 1920x1200 hält die Radeon HD 6550D immer noch anständige bis gute Frameraten, auch hier ist wieder ein bemerkbarer Einfluß der Speichertaktungen zu sehen, zwischen DDR3/1600 und DDR3/1333 erneut klar stärker als zwischen DDR3/1866 und DDR3/1600. Der Abstand zur HD Graphics 3000 ist wiederum deutlich und diese liefert hier nur unspielbare Frameraten ab. Erst unter Übertaktung auf 1900 MHz Chiptakt kommt die HD Graphics 3000 auf ein anständiges Ergebnis ganz in der Nähe des Standardergebnisses der Radeon HD 6550D.
![]() Radeon HD 6550D @ Need for Speed: Hot Pursuit [44] |
![]() HD Graphics 3000 @ Need for Speed: Hot Pursuit [46] |
Der größte Teil der Darstellung zwischen AMD und Intel ist gleich, allerdings gibt es einige Differenzen bei den Schatten. Auf den ersten Blick sieht das Intel-Bild besser aus – allerdings scheint im AMD-Bild deswegen nicht weniger Arbeit bzw. eine weniger ausgefeilte Schattenberechnung zu stecken, eventuell ist der Screenshot im AMD-Fall schlicht nur unglücklich eingefangen.
Quake 4 ist der im Oktober 2005 erschienene vierte Teil der Quake-Reihe und bietet im Gegensatz zum bekannten Multiplayer-Vorgänger wieder primär für den Einzelspieler gedachte Egoshooter-Action, mittels welchem die Geschichte aus dem zweiten Teil der Quake-Reihe fortgesetzt wird. Die hierfür benutzte (verbesserte) Doom-III-Engine läuft unter OpenGL, als dem einzigem Spiel in unserem Testparcours. Damit konnte das Spiel dann auf maximalen Bildqualitäts-Einstellungen mit guten Frameraten betrieben werden.
Unter der Auflösung von 1680x1050 erzielt die Radeon HD 6550D überaus exzellente Frameraten, welche in diesem Fall schon den Einsatz von Anti-Aliasing empfehlen lassen (hier nicht mitgetestet). Der Einfluß der verschiedenen Speichertakungen ist nur zwischen DDR3/1600 und DDR3/1600) klar zu sehen, allerdings bei diesen hohen Frameraten sicherlich nicht so relevant. Die HD Graphics 3000 liegt auf ihrem Standardtakt zwar weit zurück und erzielt erstaunlicherweise nur knapp spielbare Frameraten. Unter Übertaktung gewinnt die HD Graphics 3000 dann zwar deutlich hinzu, bleibt aber auch in diesem Fall trotzdem weiterhin deutlich hinter den AMD-Werten zurück.
Unter der FullHD-Auflösung von 1920x1200 erzielt die Radeon HD 6550D immer noch sehr gute Frameraten, wobei wiederum der Einfluß der verschiedenen Speichertaktraten nur zwischen DDR3/1600 und DDR3/1333 beachtbar ist. Die HD Graphics 3000 kommt auf ihrem Standardtakt nicht wirklich auf spielbares Frameratenniveau und gewinnt dann mittels Chipübertaktung deutlich hinzu, liegt aber auch in diesem Fall weiterhin überaus deutlich hinter der Radeon HD 6550D zurück.
![]() Radeon HD 6550D @ Quake 4 [49] |
![]() HD Graphics 3000 @ Quake 4 [51] |
In diesem Fall sind die Screenshots zwischen AMD und Intel als wirklich gleich anzusehen.
Stalker: Call of Pripyat ist das dritte Spiel der Stalker-Spielereihe, welches im Oktober 2009 veröffentlicht wurde. Wiederum wird hierbei Egoshooter-Action mit Rollenspielelementen im Endzeit-Szenario rund um Chernobyl geboten. Die hierfür benutzte XRay-Engine in der Version 1.6 unterstützt maximal DirectX 11, bietet aber auch einen Fallback für DirectX 9 und 10 an, wobei dieser Fallback für DirectX 10 für unsere Tests zum Einsatz kommt. Damit konnte das Spiel dann auf mittleren Bildqualitäts-Einstellungen mit vernünftigen Frameraten betrieben werden.
Unter der Auflösung von 1680x1050 erzielt die Radeon HD 6550D gutklassige Frameraten, der Einfluß der verschiedenen Speichertaktungen ist in diesem Fall durchgehend bemerkbar. Die Ergebnisse der HD Graphics 3000 unter ihrer Standardtaktung sind deutlich zu niedrig für eine Spielbarkeit, diese Wertung erreicht die Intel-Lösung nur knapp mittels starker Übertaktung, liegt in diesem Fall jedoch weiterhin klar von der Radeon HD 6550D entfernt.
Unter der FullHD-Auflösung von 1920x1200 hält die Radeon HD 6550D immer noch vernünftige bis gute Frameraten, der Einfluß der verschiedenen Speichertaktraten ist hier dann nur noch zwischen DDR3/1600 und DDR3/1333 beachtbar. Der Abstand zur HD Graphics 3000 ist erneut überaus deutlich und diese liefert wiederum keinerlei spielbare Frameraten ab. Erst mittels starker Übertaktung auf 1900 MHz Chiptakt samt DDR3/1866-Speicher kommt die Intel-Grafiklösung in geradeso spielbare Frameraten-Gefilde – wobei der Abstand zur Radeon HD 6550D nicht groß ist, aber diese 4 fps Differenz liegen halt im entscheidenden Bereich.
![]() Radeon HD 6550D @ Stalker: Call of Pripyat [54] |
![]() HD Graphics 3000 @ Stalker: Call of Pripyat [56] |
In diesem Fall sind die Screenshots zwischen AMD und Intel als wirklich gleich anzusehen.
Team Fortress 2 ist die Standalone-Fortsetzung des seinerzeitigen Quake-Mods Team Fortress, welches nach nahezu zehn Jahren Entwicklungszeit im Oktober 2007 veröffentlicht wurde. Erneut handelt es sich dabei um einen rein teambasierten Ego- und Taktikshooter in einem gewissen Comic-Stil. Die hierfür eingesetzte Source-Engine unterstützt maximal DirectX 9, welches somit hier zum Einsatz kommt. Damit konnte das Spiel dann auf hohen (allerdings nicht maximalen) Bildqualitäts-Einstellungen mit sehr guten Frameraten betrieben werden.
Unter der Auflösung von 1680x1050 erzielt die Radeon HD 6550D überaus exzellente Frameraten, welche klar den Einsatz von Anti-Aliasing empfehlen lassen (hier nicht mitgetestet). Der Einfluß der verschiedenen Speichertakungen ist klar vorhanden, aber bei diesen hohen Frameraten sicherlich nicht relevant. Die HD Graphics 3000 liegt auf ihrem Standardtakt zwar weit zurück, erzielt aber ebenso erstklassige Frameraten. Unter Übertaktung gewinnt die HD Graphics 3000 dann noch einmal gut hinzu und kommt nahzu auf das Standard-Resultat der Radeon HD 6550D.
Unter der FullHD-Auflösung von 1920x1200 erzielt die Radeon HD 6550D weiterhin exzellente Frameraten, womit auch der meßbare Effekt der verschiedenen Speichertaktungen weiterhin keine größere Relevanz hat. Die HD Graphics 3000 kommt auf ihrem Standardtakt auf ein gutklassiges Frameratenniveau und gewinnt dann mittels Chipübertaktung sehr deutlich hinzu, was die Intel-Grafik wiederum in der Nähe des Standard-Resultat der Radeon HD 6550D führt.
![]() Radeon HD 6550D @ Team Fortress 2 [59] |
![]() HD Graphics 3000 @ Team Fortress 2 [61] |
Der Intel-Darstellung fehlen hier einige erstaunlicherweise der weiter entfernten Bildelemente – es sieht fast danach aus, als würde die Intel-Grafik mit einer niedrigeren Sichtweite arbeiten (was unter einem Multiplayer-Spiel ein entscheidender Nachteil wäre). Es kann sich natürlich auch um einen ganz normalen Grafikfehler handeln.
Test Drive Unlimited 2 stellt den zweiten Teil des Reboots der zu Amiga/Atari/DOS-Zeiten sehr bekannten Test-Drive-Autorennspielserie im OpenWorld-Szenario dar und wurde im Februar 2011 veröffentlicht. Das Spiel benutzt eine eigene Engine mit der maximalen Unterstützung von DirectX 9, welches somit hier zum Einsatz kommt. Damit konnte das Spiel dann auf mittleren Bildqualitäts-Einstellungen mit vernünftigen Frameraten betrieben werden.
Unter der Auflösung von 1680x1050 erzielt die Radeon HD 6550D vernünftige bis gutklassige Frameraten, der Einfluß der verschiedenen Speichertaktungen ist allerdings nur zwischen DDR3/1333 und DDR3/1600 vorhanden. Die HD Graphics 3000 erreicht unter ihrer Standardtaktung keine spielbaren Frameraten, gewinnt allerdings unter Übertaktung deutlich hinzu und kommt hierbei auf ein gutes Ergebnis knapp hinter dem Standardergebnis der Radeon HD 6550D.
Unter der FullHD-Auflösung von 1920x1200 hält die Radeon HD 6550D immer noch vernünftige bis gutklassige Frameraten mit wiederum einem deutlichen Effekt zwischen den Speichertaktungen DDR3/1600 und DDR3/1333. Die HD Graphics 3000 erzielt unter ihrer Standardtaktung keine spielbaren Frameraten, das Ergebnis unter Übertaktung ist jedoch wiederum konkurrenzfähig auf der Höhe des Standardergebnisses der Radeon HD 6550D.
![]() Radeon HD 6550D @ Test Drive Unlimited 2 [64] |
![]() HD Graphics 3000 @ Test Drive Unlimited 2 [66] |
In diesem Fall sind die Screenshots zwischen AMD und Intel als wirklich gleich anzusehen.
TrackMania United ist das vierte Spiel der TrackMania-Autorennspielreihe, welches im November 2006 veröffentlichet wurde. Es bietet alle Features der drei Vorgänger-Spiele inklusive deren AddOns zuzüglich einer stärkeren Internet-Integration. Das Spiel benutzt eine eigene Engine mit der maximalen Unterstützung von DirectX 9, welches somit hier zum Einsatz kommt. Damit konnte das Spiel dann auf sehr hohen (aber nicht maximalen) Bildqualitäts-Einstellungen mit guten Frameraten betrieben werden.
Unter der Auflösung von 1680x1050 erzielt die Radeon HD 6550D vernünftige bis gutklassige Frameraten, der Einfluß der verschiedenen Speichertaktungen ist allerdings nur zwischen DDR3/1333 und DDR3/1600 beachtbar. Die HD Graphics 3000 erreicht unter ihrer Standardtaktung Frameraten knapp der Spielbarkeits-Grenze, besonders interessant ist in diesem Fall allerdings das Ergebnis unter Übertaktung, weil es erstmals die AMD-Ergebnisse schlägt.
Unter der FullHD-Auflösung von 1920x1200 hält die Radeon HD 6550D immer noch vernünftige Frameraten, mit allerdings dem umgedrehten Ergebnis bezüglich des Einflusses der verschiedenen Speichertaktungen: Hier liegt untypischerweise zwischen DDR3/1866 und DDR3/1600 ein beachtbarer Unterschied, zwischen DDR3/1600 und DDR3/1333 jedoch gleich kar keiner. Die HD Graphics 3000 erzielt unter ihrer Standardtaktung keine spielbaren Frameraten, das Ergebnis unter Übertaktung ist jedoch wiederum absolut konkurrenzfähig auf der Höhe der AMD-Ergebnisse.
![]() Radeon HD 6550D @ TrackMania United [69] |
![]() HD Graphics 3000 @ TrackMania United [71] |
Die Intel-Darstellung hat hier zwei klar sichtbare Fehler (Fahrzeug & Hintergrund), welche aber wohl keinen Framerateneinfluß haben dürften, sondern einfach nur Treiberfehler sein dürften. Davon abgesehen ist die Darstellung zwischen AMD und Intel nämlich überaus gleich.
Vor einer Bewertung des Vorstehenden fassen wir erst einmal die aufgestellten Messwerte zusammen. Hierzu wurden für beide Benchmark-Auflösungen Benchmark-Indizies erstellt, welche jeweils die Testresultate der Radeon HD 6550D mit DDR3/1333-Speicher als "100%" ansetzen.
Über alle Benchmarks betrachtet ergibt sich unter der Auflösung von 1680x1050 schon ein sehr klares Bild der Leistungsfähigkeiten der einzelnen getesteten Lösungen: Grob liegen die AMD-Varianten deutlich vorn und profitieren auch ganz gut von den verschiedenen Speichertaktungen, während die Intel-Varianten auf ihrem regulärem Chiptakt deutlich geschlagen werden. Sehr beachtenswert ist jedoch das gute Ergebnis der (stark) übertakteten Intel-Lösung, welche durchaus in Sichtweite der AMD-Ergebnisse kommt.
Bei der Frage des richtigen Speichers läßt sich für die Radeon HD 6550D das Fazit ziehen, daß diese unter 1680x1050 um 13,4 Prozent von DDR3/1600 (gegenüber DDR3/1333) profitiert, dann mit DDR3/1866 (gegenüber DDR3/1600) jedoch nur noch um 5,3 Prozent zulegt. Dies lohnt sich angesichts der Mehrkosten des höherwertigen Speichers nicht wirklich, ergo erscheint derzeit DDR3/1600 als die klar beste Wahl für die Radeon HD 6550D (kleinere Llano-Lösungen können schwächer auf höhere Speichertaktungen reagieren [4], deswegen gilt diese Aussage auch wirklich nur für die Radeon HD 6550D).
Bei der HD Graphics 3000 ergibt sich hingegen in dieser Frage das eindeutige Ergebnis, daß zwischen DDR3/1866 und DDR3/1333 unter 1680x1050 nur 4,4 Prozent Mehrperformance liegen, sich also (im unübertakteten Zustand) keineswegs eine schnellere Speichersorte als DDR3/1333 für die Intel-Grafik lohnt. Unter Übertaktung ist dies dann wie schon einmal dargelegt [5] grundlegend anders, hierbei ist in jedem Fall der Griff zu schnellerem Speicher anzuraten.
Denn genau in diesem im übertakteten Zustand explodiert die HD Graphics 3000 regelrecht, das Ergebnis ist auf 1900 MHz GPU-Takt samt DDR3/1866 um satte 59,4 Prozent besser als auf dem default-Takt. Dies führt die übertaktete HD Graphics 3000 in gänzlich andere Performanceregionen – wie gesagt Sichtweite zur Radeon HD 6550D mit nur ca. 17 Prozent weniger Performance. Ausgehend von dem bekannten Wissen [4], daß die kleinere Llano-Grafiklösung Radeon HD 6530D ca. 20 Prozent gegenüber der Radeon HD 6550D zurückliegt, kann man somit davon ausgehen, daß eine stark übertaktete HD Graphics 3000 die Performance der zweitschnellsten Llano-Grafiklösung Radeon HD 6530D erreichen kann – ein durchaus relevanter Punkt angesichts der hohen Taktreserven der Intel-Grafiklösungen und der derzeit nicht vorhandenen Übertaktungsmöglichkeiten der Llano-Grafiklösungen.
Die Ergebnisse unter der FullHD-Auflösung von 1920x1200 über alle Benchmarks betrachtet sind erstaunlich gleich gegenüber den Ergebnissen unter 1680x1050, nur Nuancen trennen die beiden Meßreihen. Der grobe Eindruck ist somit natürlich identisch: Erneut liegen die AMD-Varianten deutlich vorn und profitieren auch ganz gut von den verschiedenen Speichertaktungen, während die Intel-Varianten auf ihrem regulärem Chiptakt deutlich geschlagen werden, erneut ist das Ergebnis der übertakteten Intel-Grafik sehr beachtenswert.
In der Frage des richtigen Speichers gibt es nahezu identische Meßergebnisse: Die Radeon HD 6550D profitiert von DDR3/1600 (gegenüber DDR3/1333) ihre 13,7 Prozent, von DDR3/1866 (gegenüber DDR3/1600) dann jedoch nur noch 5,0 Prozent. Die HD Graphics profitiert dagegen vom größeren Sprung zwischen DDR3/1866 und DDR3/1333 nur um 5,6 Prozent, in beiden Fällen bleibt die Speicherempfehlung gleich: Die Radeon HD 6550D ist am besten mit DDR3/1600 zu paaren, für die HD Graphics 3000 reicht (im unübertakteten Zustand) DDR3/1333 aus.
Unter Übertaktung erzielt die HD Graphics 3000 dann erneut einen bemerkenswerten Performancegewinn von hier sogar 64,2 Prozent (!) gegenüber ihrem default-Zustand. Der sich damit ergebende Abstand zur Radeon HD 6550D bleibt jedoch gleich, so daß auch vorstehende General-Aussage erneut Gültigkeit erlangt: Am Ende dürfte die Intel HD Graphics 3000 unter starker Übertaktung die Performance der zweitschnellsten Llano-Grafiklösung Radeon HD 6530D erreichen, was das hohe Potential der Intel-Grafiklösungen trotz ihrer derzeit im default-Zustand klar zurückhängenden Performance aufzeigt.
Die ersten abschließenden Erkenntnisse betreffen erst einmal die jeweils sinnvolle Speichertaktraten für die aktuellen integrierten Grafiklösungen: Bei der Radeon HD 6550D ist dies klar DDR3/1600, wobei man notfalls aber auch mit DDR3/1333 noch leben könnte – einen echten Einfluß auf die Spielbarkeit hat dies nämlich nicht (auf niedrigen Frameraten sind 13 Prozent Differenz eben auch nur 2 bis 3 fps). Bei allen anderen integrierten Grafiklösungen reicht selbst von den Meßwerten her DDR3/1333 vollkommen aus – für die HD Graphics 3000 wurde dies vorstehend belegt, für die kleinere Llano-Grafiklösung Radeon HD 6530D liegen entsprechende Tests von anderer Seite [4] vor.
Desweiteren muß der Punkt des Performance-Abstands zwischen AMDs Radeon HD 6550D und Intels HD Graphics 3000 (auf 1100 MHz GPU-Takt) etwas korrigiert werden: Bisher sind wie hier von einem Performanceplus der AMD-Lösung von ca. +140 Prozent ausgegangen, real sind es nun allerdings "nur" ca. +125%, die AMD-Lösung liegt also etwas weniger dramatisch vorn als bisher beschrieben. Es bleibt natürlich nach wie vor eine ganze Dimension mehr, was AMDs beste Llano-Grafiklösung zu leisten im Stande ist.
Und dies ist der springende Punkt dieses Artikels, abseits aller Benchmark-Zahlen: Es war klar zu sehen, daß die Radeon HD 6550D unter 1680x1050 und besonders auch unter der FullHD-Auflösung 1920x1200 alle getesteten Spiele mit mittlerer (oder besserer) Bildqualität ableisten konnte. Das ursprüngliche Ziel von AMD, mit der integrierten Llano-Grafik also eine Grafikperformance zu bieten, womit der Gelegenheitsspieler selbst halbwegs aktuelle Titel (außerhalb der bekannten Hardware-Schocker) unter regulären Monitor-Auflösungen mit anständiger Grafikpracht nutzen kann, wurde demzufolge erreicht.
Und hier liegt abseits der reinen Frameraten der eigentliche Vorteil der Llano-Grafik: Mit der integrierten Intel-Grafik kann man die allermeisten der aktuellen Spieletitel genauso auch unter üblichen Monitorauflösungen spielen – aber dies fast ausschließlich nur unter der Low-Bildqualität dieser Spielen, denn für die Medium-Bildqualität ist die Intel-Grafik (bis auf Ausnahmen) zu schwach. Dies ist insbesondere deswegen ein sehr relevanter Punkt, als weil die meisten der heutigen Spiele eine sehr vernünftige Medium-Bildqualität bieten, deren Optikunterschied zur High-Bildqualität zumeist nicht so großartig ist – während die Low-Bildqualität dann oftmals einen sehr deutlichen Optikunterschied hat.
Wenn man also aussagt, daß die HD Graphics ausreichend ist für 1920x1200 LowQuality und die Radeon HD 6550D ausreichend ist für 1920x1200 MediumQuality, dann mag sich dies auf den ersten Blick nicht nach einem relevanten Unterschied anhören – dies täuscht aber, gerade auf diesen Bildqualitätsstufen ist der Bildqualitäts-Unterschied besonders groß (zugunsten von AMD). Zudem bedeutet dieser Vorteil der Radeon HD 6550D natürlich auch, daß diese Grafiklösung deutlich länger als die Intel-Grafiklösung durchhalten wird – aufgrund dessen, daß es keine einfache Austauschmöglichkeit wie bei einer regulären Grafikkarte gibt, ein gar nicht so unwesentlicher Punkt.
Auch unter einer anderen Betrachtungsweise kann die Llano-Grafik deutlich punkten: Wie unsere Benchmarks des A8-3850 Prozessors gegen einen von der CPU-Seite her viel leistungsfähigeren Core i5-2500K Prozessor zeigen, spielt die höhere Intel-Rechenpower auf CPU-Seite keine bedeutsame Rolle, wenn es um Grafikberechnung geht. Daß Llano von der CPU-Seite ein wenig schwach auf der Brust ist, beinträchtig die gutklassige Grafik-Performance von Llano mitnichten – selbst dann nicht, wenn man auf Intel-Seite (wie in unserem Test) eine deutlich potentere CPU antreten läßt.
In der Praxis spielt dieser Intel-Vorteil dann eine noch viel geringere Rolle, weil das preislich passende Pendant zum A8-3850 natürlich nicht ein Core i5-2500K, sondern vielmehr ein Core i3-2105 ist – welcher zwar weiterhin einen gewissen Vorteil bei der CPU-Leistung hat, aber eben bei weitem keinen so großen mehr wie der hier getestete Core i5-2500K. Vielmehr kann man sagen, daß diese ca. 15 Prozent Vorteil bei der CPU-Leistung, welche Intel im Preisfeld der Llano-Prozessoren derzeit hat, in der Praxis kaum spürbar sein dürfte – ganz im Gegensatz zu den über 100 Prozent Vorteil bei der GPU-Leistung, welchen zumindest die Radeon HD 6550D im Vergleich zur HD Graphics 3000 für sich verbuchen kann.
AMD Llano | Intel Sandy Bridge | ||
---|---|---|---|
A8-3850 4 Kerne, 2.9 GHz, CPU-Performance = 100% Radeon HD 6550D (400 SE) @ 600 MHz, GPU-Performance = 113% 100 Watt TDP |
CPU ab 106 Euro [9] DDR3/1600 [74] A75-Mainboard [75] |
Core i3-2105 2 Kerne + HyperThreading, 3.1 GHz, CPU-Performance = 115% HD Graphics 3000 (12 SE) @ 850 MHz (TurboMode @ 1100 MHz), GPU-Performance = 51% 65 Watt TDP |
CPU ab 104 Euro [8] DDR3/1333 [74] H67-Mainboard [76] |
A6-3650 4 Kerne, 2.6 GHz, CPU-Performance = ca. 90% Radeon HD 6530D (320 SE) @ 443 MHz, GPU-Performance = ca. 80% 100 Watt TDP |
CPU ab 89 Euro [77] DDR3/1333 [74] A75-Mainboard [75] |
Core i3-2100 2 Kerne + HyperThreading, 3.1 GHz, CPU-Performance = 115% HD Graphics 2000 (6 SE) @ 850 MHz (TurboMode @ 1100 MHz), GPU-Performance = ca. 30% 65 Watt TDP |
CPU ab 91 Euro [78] DDR3/1333 [74] H67-Mainboard [76] |
Pentium G850 2 Kerne, 2.9 GHz, CPU-Performance = ca. 90% HD Graphics 2000 (6 SE) @ 850 MHz (TurboMode @ 1100 MHz), GPU-Performance = ca. 30% 65 Watt TDP |
CPU ab 72 Euro [79] DDR3/1333 [74] H67-Mainboard [76] |
||
CPU- und GPU-Performanceangaben sind grobe Werte, als Index=100% wurde der A8-3850 mit Radeon HD 6550D und DDR3/1333 sowohl bei der CPU- als auch der GPU-Performance festgesetzt |
Damit läßt sich in der Summe sagen, daß AMD das angestrebte Ziel einer Gelegenheitsspieler-Grafiklösung zum kleinen Preis absolut erreicht hat. Und dies vor allem nicht nur mittels der besseren Benchmark-Resultate, sondern vor allem auch in der reinen Praxis: Die Radeon HD 6550D läßt sich laut unseren Messungen selbst unter 1920x1200 mit einer mittleren Bildqualität problemlos mit gutklassigen Frameraten einsetzen, wenn man einmal die bekannten Hardware-Schocker außen vor läßt. Genau das entspricht dem Anforderungsprofil des Gelegenheitsspielers – und exakt dies hat AMD letztlich geliefert.
Natürlich haben Presse und Enthusiasten-Webseiten vorher etwas anderes, viel gewaltigeres von Llano erwartet – wie üblich ist das Auge größer als der Magen bzw. in diesem Fall der Verstand. AMD konnte bei Llano jedoch gar nicht mehr Grafikperformance bieten, sowohl aus technischen als auch aus wirtschaftlichen und marktstrategischen Erwägungen heraus. Das Ziel war immer der Gelegenheitsspieler, der sich bisher mit (schlechter) integrierter Grafik zufriedengegeben hat. Höhere Sphären kann integrierte Grafik, auch die von Llano und Nachfolgern, demnächst kaum anpeilen, dafür ist der Siliziumaufwand selbst der Llano-Grafiklösung immer noch viel zu hoch.
Daß Llano im Feld des technologisch derzeit machbaren geblieben ist, kann man AMD kaum vorwerfen – allenfalls die etwas durchschnittliche CPU-Performance durch die für AMD ungewohnt niedrigen Taktraten bei Llano muß man als kleinen Negativpunkt nennen. Andererseits stört dies wie vorstehend gesehen die Grafikperformance absolut überhaupt nicht – und der Gelegenheitsspieler, welcher kein Geld für eine extra Grafikkarte ausgeben will, hat zuallermeist auch keinen echten Bedarf für viel CPU-Power, so daß der Intel-Vorteil an dieser Stelle auch nur eher theoretischer Natur ist.
Und somit kann es nur die klare Empfehlung geben, sobald in irgendeiner Form eine Spielabsicht besteht, in diesem Preisbereich zu Llano zu greifen. Die diversen kleinen Llano-Nachteile (etwas niedrigere CPU-Performance, recht hoher Verbrauch) können den übergroßen Llano-Vorteil bei der Grafik-Performance zweifelsfrei nicht ausbremsen. Man sollte sich jedoch möglichst an diese Llano-Modelle mit den schnelleren Grafiklösungen halten – am besten ist natürlich gleich das Spitzenmodell Radeon HD 6550D, weil nur dieses den richtig überzeugenden Abstand zu den Intel-Grafiklösungen offeriert.
Intel hingegen ist klar in der Frage der Grafikperformance geschlagen und muß diesbezüglich auf seine nächste Prozessoren-Generation warten – und sich bis dahin auf diese Kundensegmente konzentrieren, wo Grafikperformance keine Rolle spielt. Daß Intels HD Graphics 3000 mittels starker Übertaktung auf eine Performance in der Nähe der Radeon HD 6550D kommen kann, ist zwar aus technologischer Sicht interessant, im Zielmarkt der Gelegenheitsspieler dürfte jedoch nur eine handverlesene Minderheit mit Übertaktungen operieren, dies ist also keine Lösung für Intel. Das Potential ist allerdings da, um mit Ivy Bridge [80] und mehr regulärem Takt ab dem nächsten Jahr in dieser Frage wieder angreifen zu können.
Verweise:
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[2] http://www.3dcenter.org/users/misterh
[3] http://www.3dcenter.org/artikel/launch-analyse-amd-llano
[4] http://www.3dcenter.org/news/2011-08-02
[5] http://www.3dcenter.org/artikel/intel-hd-graphics-3000-overclocking-report
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[7] http://www.amd.com/
[8] http://www.preisroboter.de/search.php?search=Core+i3-2105
[9] http://www.preisroboter.de/search.php?search=A8+3850
[10] http://www.3dcenter.org/artikel/sapphire-radeon-hd-6970-vs-palit-geforce-gtx-570
[11] http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=512425
[12] http://www.3dcenter.org/artikel/amd-llano-radeon-hd-6550d-vs-intel-hd-graphics-3000-oc
[13] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/benchmarks_HD6550D_dirt2_AMD.jpg
[14] http://www.3dcenter.org/abbildung/radeon-hd-6550d-colin-mcrae-dirt-2
[15] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/benchmarks_HD6550D_dirt2_Intel.jpg
[16] http://www.3dcenter.org/abbildung/hd-graphics-3000-colin-mcrae-dirt-2
[17] http://www.3dcenter.org/artikel/amd-llano-radeon-hd-6550d-vs-intel-hd-graphics-3000-oc/benchmarks-colin-mcrae-dirt-2
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[29] http://www.3dcenter.org/abbildung/radeon-hd-6550d-far-cry-2
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[43] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/benchmarks_HD6550D_nfshp_AMD.jpg
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[49] http://www.3dcenter.org/abbildung/radeon-hd-6550d-quake-4
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[64] http://www.3dcenter.org/abbildung/radeon-hd-6550d-test-drive-unlimited-2
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[68] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/benchmarks_HD6550D_tmu_AMD.jpg
[69] http://www.3dcenter.org/abbildung/radeon-hd-6550d-trackmania-united
[70] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/benchmarks_HD6550D_tmu_Intel.jpg
[71] http://www.3dcenter.org/abbildung/hd-graphics-3000-trackmania-united
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[73] http://www.3dcenter.org/artikel/amd-llano-radeon-hd-6550d-vs-intel-hd-graphics-3000-oc/performance-index
[74] http://www.ciao.de/search.php?SearchString=DDR3+1333
[75] http://www.preisroboter.de/search.php?search=AMD+A75
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[80] http://www.3dcenter.org/news/intel-ivy-bridge
[81] http://www.3dcenter.org/artikel/amd-llano-radeon-hd-6550d-vs-intel-hd-graphics-3000-oc/fazit