3DCenter- eigentlich ist der Name mit GPUs verknüpft. Heute wird sich ein kleines Novum ereignen: 3DCenter streckt erstmals die Fühler in Richtung (3D)Sound aus. Das passende Testobjekt? Das Sonar 5.1 von Cyber Snipa.
Das Sonar 5.1 ist ein echtes 5.1 Surround-System, falls man einen Kopfhörer so bezeichnen darf. In der Praxis teilen sich sechs Kanäle auf insgesamt acht Lautsprecher, vier für jede Ohrmuschel, auf. Dies sind zwei mehr als ein 5.1 Boxen-System besitzt, liegt jedoch einfach an der Tatsache, dass Center-Speaker und Subwoofer jeweils doppelt vorhanden sein müssen.
Über den USB-Anschluss werden Headset und integrierte Kabelfernbedienung mit dem PC verbunden. Als Sound-Erzeuger verrichtet ein älterer CMedia-Chip Dienst, bietet dafür allerdings auch wirklich sechs Kanäle – die 5.1 im Namen verkommen also nicht zur 2-Kanal Surround-Simulation. Bleiben eigentlich nur zwei große Fragezeichen: Wie gut klingt es und ist es seine 70 Euro wert – denn so viel lässt sich Cyber Sniper den Cyberspass kosten.
Der Ersteindruck ist bekanntlich sehr wichtig und so hoffen wir, dass sich aus den oben gezeigten Bildern jeder seinen persönlichen Eindruck gebildet hat. Besonders auffällig ist natürlich die rote Ohrmuschelpolsterung. Falls die Bilder täuschen, sie ist tatsächlich rot; orange und rosa Farbtöne sind nicht absichtlich entstanden – was so ein wenig Lichtwechsel dieser Jahreszeit aus dem hübschen rot/schwarzen Kontrast macht ...
So oder so, das Headset weiß sicherlich aufzufallen – und so muss es nur noch halten, was Optik und Hersteller versprechen. Auf der Packung hält man sich erfreulich zurück, was absurde Versprechungen betrifft. Pro-Surround-Sound-Headset und die Vorzüge von Kabellänge (3m) sowie Polsterung und Mikrofoneigenschaften dominieren. Force-Feedback und Noise-Cancelling sind schon nicht mehr so übermäßig groß aufgedruckt. Insgesamt hat man doch den Eindruck, dass hier etwas Ernsteres verkauft wird und man sich nicht hinter Sprüchen oder angeblichen Features verstecken will.
Das Zubehör fällt spärlich aus: Neben dem Headset gibt es ein kleines Handbuch und eine Treiber-CD. Diese enthält neben dem Treiber für Windows Vista und XP (auch x64-Versionen) nur zwei sehr altertümliche Demos zur Demonstration der Surround-Fähigkeiten. Das allgemein gehaltene Handbuch bezieht sich zwar bezüglich der Treibereinstellungen auf das Sonar 5.1, ist dem unerfahrenen User jedoch keine wirklich große Hilfe.
Nach dem Auspacken und dem erstem optischen Check wird dem Käufer als nächstes eine Eigenheit des Headsets auffallen: Die Hörer lassen sich um 90° gegen Blickrichtung drehen oder um 90° nach innen klappen.
Was für die Anpassung an die Kopfform keine Auswirkungen hat, entpuppt sich als interessante Möglichkeit, die Kopfhörer vor sich auf den Tisch zu legen und trotzdem weiterhin in akzeptabler Lautstärke Spiele oder Musik zu vernehmen.
Die rot hervorstechenden Polster könnten direkt einer roten Polster-Couch entnommen sein und fühlen sich in Faserrichtung ebenso weich an, wie widerspenstig entgegen an.
Der Bügel selbst ist an der Oberseite mit elastischem Material verstärkt und darunter dick gepolstert. Das Material ist etwas rau, passt sich dem Kopf jedoch gut an und gibt nicht zu viel Druck zurück.
Das nicht abnehmbare Mikrofon ist stufenlos verstellbar, der segmentartige Aufbau lässt nahezu beliebige Formgebung zu. Wer sein Mikrofon möglichst künstlerisch positionieren möchte, der darf sich hier austoben.
Leider besitzt das Mikrofon keinen Windschutz, so dass man auf eine optimale Positionierung angewiesen ist. Auf die Noise-Cancelling Funktionen, mit der inzwischen für jedes Mikrofon geworben wird, sollte man sich nicht verlassen.
Fehlt noch die Kabelfernbedienung: Diese erlaubt die Anpassung von Lautstärke und getrennte Stummschaltung von Headset und Mikrofon. Durch blaue LEDs erleuchtet, ist sie auch in absoluter Dunkelheit schnell auffindbar, hört jedoch im Betrieb nie zu blinken auf – das kann stören. Der Anschluss erfolgt über USB, eine Anschlussmöglichkeit über Klinke entfällt.
Als reines USB-Headset nutzt das Sonar 5.1 den CMedia 106 Soundchip. Die meisten 5.1 Headsets vertrauen auf diesen Chip, der per Software neben verschiedenen Umgebungseffekten auch einen Equalizer und dazu Unterstützung für DirectSound und EAX2.0 bietet. Hinzu kommt das CMedia-eigene Xear3D für Stereo zu Surround-Virtualisierung. Unter Windows Vista fällt die Unterstützung für DirectSound und EAX natürlich weg, wodurch besonders ältere Spiele auf Surround-Sound verzichten müssen. Ein CMedia-Gegenstück zu Creatives Alchemy, um die Soundaufrufe auf OpenAL zu mappen, wurde zwar angekündigt, steht jedoch noch nicht zum Download bereit.
Im obigen Screenshot ist das wichtigste Treiber-Fenster zu sehen: Mittels System-Input kann der Typ des Headsets geändert werden. Bei der Auswahl von 2 CH(annel), behandelt Windows Vista das Headset z.B. als Stereosystem. Erst bei 6 CH schickt Vista 5.1 Quellen auch so weiter. DSP-Mode erlaubt die (sinnlose) freie Positionierung der Lautsprecher im Raum, allerdings nur wenn zugleich 7.1 Virtual-Surround aktiviert wird. Letzteres steht für die Surround-Emulation des Treibers.
Im Output-Feld kann das Headset z.B. auf die Nutzung von zwei Lautsprechern begrenzt werden. Zusammen mit einem 2 CH-Input lässt sich das Sonar 5.1 somit als Stereo-Headset betreiben. Wer jetzt schon befürchtet, dass er den ganzen Tag nur mit Umstellen der Kanäle beschäftigt wird, kann aufatmen – Stereosignale kommen auch im 5.1-Modus in Stereo an, kein Bedarf für den ständigen Wechsel – zumal die Änderung der Input-Kanäle jede Soundausgabe bis zu deren Neustart verstummen lässt.
Über das Hammer-Symbol lässt sich dann noch ein Bass-Boost in drei Stufen aktivieren, der jedoch nur bei einigen Soundquellen (meist DVD-Filme) oder sehr hohen Lautstärken hörbare Unterschiede erzeugt. Der digitale S/PDIF-Ausgang ist uninteressant und Überbleibsel der anderen Einsatzgebiete des CMedia-Chips. Die anderen Fenster erlauben die üblichen Einstellungen für Equalizer und Raumhalleffekte.
Das vorliegende Bild stammt im übrigen aus dem aktuellen Treiber, der hier [15] bezogen werden kann. Die separate Lautstärkeneinstellung der einzelnen Kanäle erlaubt allerdings nur der mitgelieferte, ansonsten aber identisch aufgebaute Treiber.
Ob das Sonar 5.1 gut sitzt, sich die Ohren auch nach mehreren Stunden nicht wie Speck in der Pfanne einrollen und das Ganze darüber hinaus noch den Praxistest besteht, ist natürlich ganz und gar nicht unerheblich. Gleich vorweg: Die rote Couch um die Ohren und das dicke Bügelpolster am Kopf sitzen ausgesprochen gut. Die gerasterte Größeneinstellung bringt leider wenig für Leute mit langem Gesicht, das Sonar wird nur breiter. Große Quadratschädel werden aber glücklich – auch nach längerer Tragedauer hat man nicht das Gefühl, erdrückt zu werden.
Der Mikrofonarm ist leichtgängig zu verstellen, läuft einem in der Hitze des Gefechts aber auch nicht davon. Rasche Kopfbewegungen steckt das Sonar 5.1 gut weg, macht das Denkzentrum allerdings spürbar schwerer. Eine effektive Geräuschdämmung liegt aufgrund der leicht aufliegenden Ohrmuscheln nicht vor. Auf LAN-Parties kann man dafür seine Nachbarn noch verstehen. Der Coolness-Faktor auf diesen LANs ist durch den Farbkontrast definitiv vorhanden. Die Frauenwelt scheint der Optik generell auch nicht gerade abgeneigt.
Klangqualität und Features
Die nackten Daten lesen sich wie folgt:
Nun können diese Werte natürlich kein subjektives Empfinden beschreiben, der Praxisbezug des ein oder anderen Punkts mag diskussionswürdig sein. Deswegen halten wir uns nicht lange mit theoretischen "könnte" oder "mag sein" auf, sondern lassen Subjektivität walten. Als Betriebssystem verwenden wir Windows Vista 64-Bit. Uns ist dabei natürlich bewusst, dass die Ergebnisse auf Windows XP etwas abweichen können.
Als Gamer-Headset spricht das Sonar 5.1 zunächst den Gamer an. Speziell solche, welche den Vorteil effektiv zu ortender Soundquellen in Ego-Shootern oder das umfassendere Sounderlebnis in den meisten anderen Spielen zu schätzen wissen. Die folgende Auswahl an Spielen legt darauf genau so wert, wie auf den damit oft verknüpften Multiplayer-Aspekt.
Unreal Tournament 3
Der erste Eindruck ist sehr gut: Musik und die wenigen ersten Geräusche verteilen sich gut im Raum. Das Sonar 5.1 ist zu sehr hohen (ungesunden) Lautstärken fähig. Allerdings fehlt es an Bass, erst der Unreal-Announcer baut entsprechend Druck auf. Im weiteren Verlauf macht sich ein großes Problem bemerkbar: Bei all der schnellen Action ist es nahezu unmöglich, die exakte Richtung der Soundquellen zu orten. Das ändert sich erst, nachdem 7.1 Virtual-Surround (kurz V7.1) aktiviert wurde. Die einzelnen Quellen waren dadurch deutlicher voneinander zu unterscheiden. Als letztes fällt die sehr starke Betonung des Center-Channels auf. Insgesamt klingt das Sonar 5.1 gut, enttäuscht aber beim Bass. Zusammen mit der Surround-Emulation des Treibers gewinnt der Spieler dennoch deutlich an Raumgefühl.
Battlefield 2
Die besten Ergebnisse brachte Battlefield 2 bei den Einstellungen Hardware/High für Audio. Geräusche waren ohne V7.1 gut zu orten, mit V7.1 klang es etwas anders, aber auch nicht zwangsläufig besser – das muss der Hörer wohl selbst entscheiden. Der Bass schneidet etwas besser ab, als es bei UT3 der Fall war. Insgesamt eignet sich das Sonar 5.1 gut für Battlefield 2. Auch hier fällt allerdings die Betonung des Center-Channel auf.
Call of Duty 5
Gleich zu Beginn überzeugt das Headset mit sehr guter räumlicher Positionierung. Tiefe Bässe kommen zwar selten, dafür dann aber richtig. Anscheinend findet hier zum ersten Mal Einsatz, was als "Force-Feedback" angepriesen wird. Die Kopfhörer vibrieren, Bass fühlt sich tief und druckvoll an. Dies mindert zwar die Klangcharakteristik der Bässe, lässt dieser aber ungemein stärker wirken – sicherlich ungewohnt und vielleicht auch nicht für jeden angenehm. V7.1 bringt dagegen leicht schlechtere Ergebnisse. Insgesamt macht Call of Duty in Zusammenarbeit mit dem Headset eine Menge Spaß.
Dawn of War 2
Abseits der Ego-Shooter kommt es selten auf die Surround-Fähigkeiten der Hardware an. Das Sonar schlägt sich allerdings auch hier gut und lässt Umgebung und Action auf den Bildschirm plastischer erklingen. Highlight sind schwere Bolter und Granaten – was bei Call of Duty 5 noch zurückhaltend war, produziert hier ein Feuerwerk aus Bass und Vibration. Natürlich übertrieben, aber wer das so mag, kommt hier auf seine Kosten.
Crysis
Auch ohne Vibration bekommt man hier einen guten Bass serviert, die Ortung geht ebenfalls in Ordnung. Manchmal fühlt man sich jedoch etwas abseits der Action, daran ändert auch V7.1 nichts. Wer Crysis spielt, wird allerdings trotzdem glücklich.
Rainbox Six: Vegas 2
Unser letzter Kandidat setzt auf wenige Geräuschquellen. Laute Feuerstöße wechseln sich mit leisen Passagen ab. Das Sonar 5.1 kann hier überzeugen und die wenigen Geräusche ordentlich im Raum platzieren. Die markanten Bässe mittels Force-Feedback gibt es allerdings nur bei sehr hoher Lautstärke oder über den Bass-Boost im Treiber. Insgesamt ist dies eine sehr gute Kombination, wobei auch hier der Center-Channel zu dominant ausfällt.
Musik in höchster Qualität zu liefern, ist sicherlich nicht das Kerngebiet des Sonar 5.1. Es blamiert sich allerdings dabei auch nicht. Höhen wirken vielleicht etwas zu dumpf, dafür liegen dem Headset tiefere Bereiche besser, erfreulicherweise ohne störende Vibrationen zu erzeugen.
Einen wirklichen Mehrwert bekommt man in Form von Musik-DVDs oder dts-Audio. Diese CDs enthalten anstelle der üblichen Stereoquelle eine komprimierte 5.1-Spur. Ob es nun sinnvoll ist, Musik auf mehrere Kanäle abzumischen, darüber lässt sich sicherlich streiten. Gegenüber einem Stereo-Headset hat das Sonar 5.1 hier allerdings große Vorteile. Einige der dts-CDs entlocken dem Sonar 5.1 gar sehr detaillierte Bässe bei erfreulich geringem Einsatz der Vibrationsfunktion.
Ein sehr interessanter Aspekt für ein Headset ist natürlich, ob sich damit Filme im Mehrkanalton genießen lassen. Bässe spielt das Sonar hier, abhängig von der jeweiligen DVD, mit sehr starken Vibrationen ab. Gerade Beispiele wie Hellboy II fallen positiv auf, solange man damit klar kommt. Allerdings gilt für schnelle Szenen und viel Action meist, daß sich zu viele Geräuschquellen auf einmal damit nicht mehr orten lassen. Das ganze verliert sich und ist als Stereo-Signal sogar besser zu erfassen. Eine große Teilschuld daran trägt sicherlich der übertrieben starke Center-Channel.
Über das Mikrofon lässt sich nichts negatives Berichten. Man ist natürlich auf die Gegenseite angewiesen: Dort hört man des Öfteren, dass die Stimme klarer und deutlicher zu vernehmen sei, teilweise aber eine ganz andere Tonlage hätte. Sehr viele Spieler nutzen allerdings günstige Headsets im Bereich von 10 bis 20 Euro, deren Mikros generell nicht mit dem Sonar 5.1 mithalten können.
Das angegebene "Noise-Cancelling" ist, wie so oft, nur von geringem Nutzen. Besonders Tastatureingaben oder sonstige Geräusche in der Nähe des Mikrofons sind immer laut zu hören. Der fehlende Windschutz macht damit eine optimale Positionierung des Mikrofons nötig. Rauscharmut und Lautstärke der Aufnahme können dagegen voll überzeugen und verzichten erfreulicherweise auf die Verschlimmerung mittels Mikrofon-Boost.
Als USB-Headset besitzt das Sonar 5.1 natürlich den großen Vorteil, an allen PCs oder Notebooks eine identische Soundqualität zu liefern. Das kommt vor allem Systemen mit einfachen Onboard-Lösungen entgegen. Etwas störend ist in diesem Fall, dass das Headset immer an den gleichen USB-Steckplatz muss – oder ansonsten Windows den Treiber ein weiteres Mal installiert.
Gegenüber der Lösung X-FI+Stereo+CMSS3D kann sich das Sonar nicht immer behaupten. Generell müssen Besitzer teurerer Soundkarten auf deren Einsatz verzichten, da das Sonar 5.1 keinen Anschluss über Klinke ermöglicht. Wie gut das Headset Surround-Sound in Szene setzen kann, ist oftmals vom Film oder Spiel abhängig. Das menschliche Gehör arbeitet viel über Laufzeitunterschiede zwischen beiden Ohren, welche ein Headset natürlich nicht direkt erzeugen kann – darunter leidet das Raumklangempfinden.
Viele Treiber bieten inzwischen Software-Lösungen, welche Stereokopfhörer Surround-Sound entlocken sollen; bekannt ist auch Dolby-Headphone. Der Virtual 7.1 Surround des CMedia-Treibers versucht genau dies für Stereo-Headsets, hat beim Sonar 5.1 jedoch oftmals kaum Auswirkung oder wird gar nicht erst genutzt. Für das Sonar benötigt man daher ein wenig Eingewöhnungszeit, in welcher sich das Gehirn zumindest etwas anpassen kann. Mit einem breit aufgestellten Heimkino-System kann das Headset natürlich nicht konkurrieren, das will es aber auch nicht. Surround-Sound auf LAN-Parties, kleinen Räumen oder kopfhörerpflichtigen Situationen liefern, das schon eher der Einsatzbereich des Sonar 5.1.
In dieser Hinsicht macht sich natürlich der Verzicht auf EAX oder Surround-Sound bei älteren Spielen unter Windows Vista bemerkbar. Neuere Spieletitel liegen dem Sonar 5.1 dafür umso besser. Dass der Center-Channel stark dominiert, ist allerdings ärgerlich. Zusammen mit relativ schwach gestimmten hinteren Lautsprechern wirkt das Surround-Gefühl oft schlechter als es sein könnte. Abhilfe schafft hier der ältere originale Treiber auf der mitgelieferten CD, mittels diesem lassen sich alle Kanäle einzeln regeln. Wer den Center-Channel etwas zurücknimmt und die hinteren Lautsprecher dafür etwas betont, kann die räumliche Ortung in jedem der getesteten Titel und Filmen stark verbessern. Dies sei daher jedem Nutzer des Sonar 5.1 deutlichst ans Herz gelegt!
Das Cyber-Snipa Sonar 5.1 hat sich nicht blamiert. Der Surround-Sound geht wirklich in Ordnung, besonders nach Regelung der einzelnen Kanäle. Durch die für Menschen unnatürliche Art, die verschieden lokalisierten Geräusche zu vernehmen, braucht es allerdings etwas Übung. Bei sehr vielen Geräuschen und schneller Action reicht dies aber nicht mehr. Nimmt man allerdings die Situationen als Basis, bei denen man auch genug Zeit hat, Geräusche noch in Taten zu verarbeiten, funktioniert die Ortung dagegen sehr gut.
Der USB-Anschluss ist überwiegend von Vorteil, insbesondere für Gaming-Notebooks. Sehr erfreut waren wir darüber, dass Stereo-Quellen nicht blind auf die acht Lautsprecher verteilt werden, sondern ohne Treiberorgien auch als Stereo-Signal ausgegeben werden. Angenehm ist auch die Positionierung des Mikrofons und die Möglichkeit, das Headset durch Drehen der Ohrmuscheln quasi als Behelfs-Boxen vor sich auf den Tisch zu legen. Werbung für Bass-Force-Feedback stimmt immer skeptisch, in diesem Fall konnte es uns jedoch überzeugen, zumal es nicht blind und bei jeder kleinsten Gelegenheit loslegt. Zuletzt stimmen auch Optik, Verarbeitung und Tragekomfort, womit uns das Sonar 5.1 insgesamt sehr positiv überrascht hat.
Bedanken möchten wir uns bei Caseking [17], welche uns das Testsample für diesen ersten Ausflug in die Soundgefilde zur Verfügung gestellt haben.
Verweise:
[1] http://www.3dcenter.org/users/blackbirdsr
[2] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/CyberSniper+Logo.png
[3] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Gesamt+1.png
[4] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Gesamt+2.jpg
[5] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Gelenkansicht.JPG
[6] http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=450007
[7] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Drehbar+2.JPG
[8] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Muscheln+.jpg
[9] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Polster.JPG
[10] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Polster-Fasern.JPG
[11] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Buegel.JPG
[12] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Mikro1.JPG
[13] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Mikro3.JPG
[14] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Treiber+Sonar+5.1.jpg
[15] http://www.cybersnipa.com/eu/downloads/drivers_and_manuals.php
[16] http://www.3dcenter.org/dateien/abbildungen/Untitled.png
[17] http://www.caseking.de/